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Oskar Lafontaine: Rückkehr zu früheren europäischen Währungen nötig

Der frühere SPD-Finanzminister Oskar Lafontaine schlägt die Korrektur des Euro-Währungssystems vor.

Lafontaine sieht die erforderlichen lohn- und wirtschaftspolitischen Grundübereinstimmungen der Euroländer nicht mehr als gegeben an.

Lafontaine schlägt die Rückkehr zu nationalen Währungen der Euroländer mit gegenseitiger Abstimmung der Wechselkurse vor.


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WebReporter: anaximander
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Europa, Rückkehr, Währung, Linkspartei, Oskar Lafontaine
Quelle: www.epochtimes.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2013 12:12 Uhr von Borgir
 
+18 | -1
 
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Recht hat er.
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30.04.2013 12:46 Uhr von peritrast
 
+5 | -1
 
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Die Argumente sprechen für sich alleine. Dass ausgerechnet Herr LaFo sie vorträgt, macht sie nicht schlechter.

Der Euro hat fertig.
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30.04.2013 13:26 Uhr von Ich_denke_erst
 
+2 | -7
 
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Herr Lafontaine hat auf der ganzen Linie versagt. Als er aus dem Saarland in die Bundespolitik ging hatten die die höchste Verschuldung aller Bundesländer. Und was hat er als Superbundesminister bewirkt? Nichts!
Jetzt kramt er wieder die alten wirtschaftspolitischen Kamellen raus mit denen er groß geworden ist. die Zeiten haben sich geändert und diese Thesen sind veraltet.
Weiterhin: Wasser predigen und Sekt saufen. Und allen Unkenrufen zum Trotz:
1. Den Euro wird es noch in 20 Jahren geben.
2. Einem großen Teil der Deutschen geht es mit dem Euro besser - und der Rest schreibt hier gegen den Euro.
@Troja Pferd
Wieso schreibst Du das es früher besser war?
Der Anschein war besser. die heutige Krise kommt vor allem aus den ausufernden Schulden der Länder - immer neue Schulden machen geht halt nicht. Die Zinslast und die Rückzahlung würgen halt irgendwann (in Griechenland hat das 25 Jahre gedauert!) jede Volkswirtschaft ab.

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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30.04.2013 14:47 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -2
 
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@troja-pferd
Als 64er Jahrgang habe ich sehr vieles bewusst erlebt. Die 70er sind mir gut im Gedächtniss - meine Mutter hat beim einkaufen immer mit dem Geld rechnen müssen weil alle Waren teurer wurden (Inflation damals um die5%). Urlaub in Italien im Zelt - und ein Großteil des Essens war vorgekocht und wurde auf dem Gaskocher warm gemacht.
In den 80er war die Arbeit besser bezahlt und dann ist Anfang der 90er der Größenwahn ausgebrochen. Die Forderungen der Gewerkschaft nach der 30 Std. Woche mit vollem Lohnausgleich hat viel kaputt gemacht - dazu die dann zu hohen Lohnabschlüsse. Die deutsche Einheit war auch nicht - wie von Kohl und Waigel verkündet - aus der Portokasse zu bezahlen. Die zu hohen Lohnabschlüsse der 90er mussten wir dann mit der Agenda 2010 bezahlen. Jetzt hat sich das Pendel auf die andere Seite geneigt.
Gleichzeitig sind aber mit China und Indien zwei große Wirtschaftsmächte auf die internationalen Märkte getreten. Von daher kann man nicht sagen früher war es besser weil man jetzt nicht mit früher vergleichen kann. Zeiten und Märkte ändern sich und damit auch die Situation der einzelnen.
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30.04.2013 18:11 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -0
 
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@Ich_denke_erst:

Tricksen mit Zahlen, statt "erst zu denken"?

-- "Herr Lafontaine hat auf der ganzen Linie versagt. Als er aus dem Saarland in die Bundespolitik ging hatten die die höchste Verschuldung aller Bundesländer."

Während seiner 13-jährigen Amtszeit hat das Saarland knapp 2,8 Mrd. € Schulden gemacht. Sein CDU-Nachfolger Müller schaffte in 10 Jahren knapp 3,9 Mrd.!

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