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Familien-Anstellungsaffäre: Christian Ude fordert Mandatsniederlegung der Betroffenen

Nachdem bekannt wurde, dass einige CSU-Politiker auf Staatskosten ihre Ehefrauen oder Kinder angestellt hatten, gab es einige Rücktritte (ShortNews berichtete).

Für den amtierenden Münchner Bürgermeister und bayerischen Spitzenkandidaten der SPD ist das jedoch nicht genug. Christian Ude fordert eine Mandatsniederlegung der betreffenden Abgeordneten.

Die Rücktritte bedeuteten nur, dass sie kurzfristig ihr derzeitiges Amt abgeben würden: "Mit Großreinemachen oder Schlussstrichziehen hat das überhaupt noch nichts zu tun", so Ude.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CSU, Affäre, Forderung, Mandat, Christian Ude, Anstellung
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2013 12:09 Uhr von Borgir
 
+4 | -0
 
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Es ist ja nicht nur so, dass die auf Staatskosten angestellt waren, Welche Bürokraft verdient schon 5.500 Euro? Richtig, die von Herrn Schmid, aber der ist ja schon zurückgetreten. Am Besten direkt noch Pensionsansprüche streichen, geldgeiles Pack.
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30.04.2013 12:16 Uhr von shadow#
 
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@Borgir
Du weißt, was der "Rücktritt" bedeutet?
Das hat nur etwas mit der Funktion innerhalb seiner Partei zu tun.
Auch Schmid ist noch aus Steuergeldern finanzierter Abgeordneter.
Ude hat deshalb Recht.
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30.04.2013 12:22 Uhr von Azureon
 
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@ shadow: Dann müssen solche Leute die Erlaubnis verlieren in der Politik weiterhin tätig zu sein und die Pensionsansprüche gekillt werden. Kann doch echt nicht sein, dass so ein Politikerschwein Scheiße bauen darf und dafür weiterhin den Arsch vergoldet bekommt.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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30.04.2013 12:35 Uhr von Pils28
 
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Sollte das selbe Recht gelten, wie für andere Staatsdiener. Dort bedeutet so etwas direkt fristlose Kündigung. Und mit Kündigung meine ich arbeitslos und nicht kleine Detailänderung auf der Visitenkarte.
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30.04.2013 14:24 Uhr von psycoman
 
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Also solange die Frauen auch tatsächlich als Sekretärin tätig waren sehen ich darin eigentlich nur ein Problem im Bezug auf die Höhe des Gehaltes, dass bei allen Angestellten des Büros eines Abgeordneten gleich sein sollte, sofern sie die selbe Tätigkeit ausführen. Das hier jemand mehr verdient, weil er mit dem Boss verheiratet ist, ist etwas seltsam.

Ich meine mich zu erinnern, dass es damals nichts illegals war, seinen einen Frau einzustellen, also warum müssen die jetzt zurücktreten?

Wenn es nicht illegal war, sind Forderungen nach Streichung der Pension auch Blödsinn.
Grundsätzlich ist natürlich zu kritisieren, dass Politiker nach zwei Legislaturperioden schon sofort Pension erhalten und nicht wie jeder andere Angestellte, oder Beamte, erst mit eintritt in die Pension/Rente, wie es sich gehört.

[ nachträglich editiert von psycoman ]
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30.04.2013 14:35 Uhr von Pils28
 
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Im öffentlichen Dienst müssen Stellen ausgeschrieben werden und einer alleine darf niemanden Einstellen. Da muss objektiv nach Befähigung und so ausgesucht werden. Warum Das bei Politikern anders ist, finde ich merkwürdig.

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