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EU-Parlament will Sitz in Straßburg aufgeben

Einmal im Monat wechseln die Parlamentarier der Europäischen Union von Brüssel ins französische Straßburg. Dadurch entstehen unter anderem Reisekosten in Höhe von 180 Millionen Euro pro Jahr, für die der Steuerzahler aufkommen muss. Auch über lange Reisewege beschweren sich die EU-Beamten.

Deswegen will das Parlament seinen zweiten Sitz in Straßburg aufgeben. Wann genau darüber entschieden wird, ist noch unklar. Gerald Haefner sagte auf einem Seminar zu diesem Thema: Das Parlament habe das Recht, "seine eigenen Entscheidungen zu treffen und seine eigene Arbeit zu organisieren".

Auch müsse man die französischen Abgeordneten davon überzeugen, den Sitz in Straßburg aufzugeben. Danach könnte man mit dem Europäischen Rat verhandeln, so Haefner weiter. Der Bau soll aber weiterhin genutzt werden. Ein möglicher Ersatz soll eine neue Universität oder ein EU-Gericht sein.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Parlament, Sitz, Straßburg
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2013 21:01 Uhr von ZzaiH
 
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wird nicht passieren, denn ein aufgeben des französischen sitzes wäre ja logisch und würde die steuerzahler entlasten...
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29.04.2013 21:38 Uhr von Major_Sepp
 
+6 | -0
 
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Jaja genau, Entlastung des Steuerzahlers! Wer es glaubt....

Immerhin sind die Parlamentarier in Straßburg nicht zu Hause. Sie schlafen in Hotels, essen in Restaurants. Die Fluggesellschaften freuen sich etc...

Kurz gesagt HIER fließt Geld ZURÜCK!

Ihr glaubt doch wohl nicht im Ernst, dass durch die Einsparung der Reisekosten auch nur ein Mitgliedsstaat einen Cent weniger nach Brüssel überweisen wird? Im Gegenteil Brüssel spart 180 Mio. für noch mehr blödsinnige Maßnahmen!
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30.04.2013 11:02 Uhr von psycoman
 
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Bedank dich bei den Franzosen, die wollten schließlich, dass nicht nur Belgien Sitz der EU wird. Die Regelung ist natürlich Schwachsinn, weil es viel einfacher wäre, alles in einer Stadt zu haben.

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