29.04.13 19:08 Uhr
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Deutsche Tester einig nach Test: Das Tesla Model S ist zu gut für Deutschland

Nachdem das Tesla Model S vor einiger Zeit in den USA getestet wurde und dort Lob erhalten hat (ShortNews berichtete), wurde der Wagen nun auch ausgiebig in Deutschland getestet. Dabei kam vor allem die Bewährungsprobe auf deutschen Autobahnen.

Dabei ist man sich am Ende einig, dass das Auto zu gut für Deutschland sei. Der Grund liegt darin, dass deutsche Autobauer keine Zukunft in Elektroautos sehen, weil diese lediglich als Pendlerfahrzeuge gut wären.

Der jetzige Test beweist jedoch, dass auf deutschen Autobahnen bei 120 km/h rund 400 Kilometer Reichweite möglich sind. Bei 88 km/h sind es sogar knapp 500 Kilometer. Besonders begeistert war man dabei von den Überholvorgängen, die sich wie ein geräuschloser Windstoß anfühlen sollen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Deutschland, Test, Tesla, Tesla Model S
Quelle: www.manager-magazin.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2013 19:20 Uhr von Perisecor
 
+35 | -24
 
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Weder 88km/h, noch 120km/h, sind realistische Geschwindigkeiten für deutsche Autobahnen.

Unter, und das vorsichtig angesetzt, Autobahnbedingungen (Zielgeschwindigkeit 160km/h, häufigeres Bremsen und Beschleunigen durch Überholvorgänge von LKW und anderen PKW zwischen 90km/h und 110km/h) schmilzt die Reichweite massiv zusammen.

Fährt man den Tesla S dann als das, was er ist - ein Sportwagen - mit 200km/h, macht das Ganze noch weit weniger Sinn.

Das Problem ist auch hier nicht die Reichweite, sondern das Fehlen von Tankstellen und vor allem eine Tankfüllung in vertretbarer (<5 Minuten) Zeit.
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29.04.2013 19:38 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+19 | -4
 
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Also ich hätte schon gerne ein Elektroauto,
aber klar ist es zu teuer und aufladen geht nicht schnell.

Nur wenn das Benzin weiterhin so steigt im Preis hat man bald keine wahl mehr
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29.04.2013 20:05 Uhr von Pils28
 
+17 | -9
 
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@AlphaTierchen1510: Naja, Gas zum Beispiel wäre eine Alternative.
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29.04.2013 20:51 Uhr von lilapause75
 
+9 | -8
 
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die minuse bei Pils28 verstehe ich nicht.gas ist nunmal ne alternative und das es besser oder schlechter ist hat er ja nicht gesagt.WARUM dann minus?

daumen nach oben wird wohl hier für die titten oder "sehr kuriosen" news aufgehoben
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29.04.2013 20:59 Uhr von wrazer
 
+21 | -8
 
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"Weder 88km/h, noch 120km/h, sind realistische Geschwindigkeiten für deutsche Autobahnen."
Und unter 140 PS geht auch nichts mehr.
SUV ist ja auch was schönes für die Stadt.

Genau deshalb ist Benzin auch noch nicht teuer genug. Solange der Mensch seine Gewohnheiten nicht ändern will, ist noch alles gut und es herscht nur die allgemeine Meckerstimmung.

Deshalb gebe ich den Stromautos auch noch 10-20 Jahre. entweder wird die Technik besser, oder die Nachfrage an alternativen "Kraftstoffen" steigt aus Kostengründen.
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29.04.2013 21:01 Uhr von jupiter_0815
 
+17 | -1
 
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Bei 120 Km/h 400 Km Reichweite. Ist aber trotzdem schon mal ein Wort.

Aber Elektro wurde bereits 1881 von Starley Coventry erfunden. Das Dreirad erreicht mit Blei Akkus eine Reichweite zwischen 14 und 26 Km, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 12 Km/h.

Und doch ging es mit Elektro irgendwie nicht weiter...
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29.04.2013 21:27 Uhr von Perisecor
 
+2 | -11
 
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@ wrazer

Du hast bei deinem Kommentar leider die Argumente vergessen.

Was passt dir denn nun an meiner Aussage nicht und weshalb?
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29.04.2013 21:44 Uhr von Timmer
 
+17 | -4
 
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@Perisecor

Also bei einer Geschwindigkeit von 160km/h im Durchschnitt muss man sich net wundern das man mal öfter bremsen muss weil man eh weiß wie der Verkehr oftmal läuft.

Wenn ich aber mit 100 oder 110 auf der Autobahn rumdüse bzw. sogar mal nen LKW hinterherfahre weil ichs eh nicht eilig hab, dann brems ich bei einer Strecke von 70km (musste ich damals für ne lange Zeit täglich fahren, hin und dann noch zurück) mal fast nie, egal um welche Uhrzeit ich gefahren bin.

Problem ist einfach, dass manche denken, dass man bei Kurzstrecken 200 fahren muss, damit man ne Minute eher da ist, anstatt mal VORRAUSSCHAUEND zu fahren. Wenn man eh weiß das die Bahn voll ist, dann sollte man vllt. bissl langsamer fahren und schlauer überholen.
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29.04.2013 21:48 Uhr von wrazer
 
+5 | -1
 
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@Perisecor

"Was passt dir denn nun an meiner Aussage nicht und weshalb? "

Das habe ich nicht gesagt und nicht gemeint.

Ich habe sie um weitere Punkte ergänzt die zum momentanen Zeitpunkt eher gegen ein Elektroauto sprechen.

Zusätzlich habe ich geschrieben, dass es somit, nicht nur an der noch nicht ausgereiften Technik, sondern auch an den persönlichen Gewohnheiten der Menschen liegt, die über Jahre aufgebaut wurden.

Also nochmal ganz klar meine Aussage:
Technik entspricht momentan nicht den Ansprüchen der potentiellen Kunden. Ich mutmaße, dass mindestens eins von beiden sich in den nächsten Jahren ändern wird.
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29.04.2013 21:53 Uhr von wrazer
 
+6 | -1
 
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@Perisecor
Argumente in extra Kommentar:

das geltende Prinzip zwischen Angebot und Nachfrage zeigt dass sich in der Vergangenheit entweder das Angebot angepasst oder die Nachfrage verändert hat. Beides wäre im aktuellen Fall möglich.
-Angebotsänderung durch weiterentwickelte Technik
-Änderung der Nachfrage durch steigende Kosten bei alternativen Produkten.
-keine Veränderung bei beidem --> bleibt Nischenprodukt
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29.04.2013 22:04 Uhr von Perisecor
 
+5 | -10
 
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@ Timmer

Von einem Durchschnitt 160km/h habe ich doch garnicht geredet, sondern von der Zielgeschwindigkeit (= das, was man gerne fahren würde).


Geschwindigkeiten von 90-110km/h auf der Autobahn sind für PKW meiner Erfahrung nach extrem untypisch und dafür kauft sich niemand einen Sport-Elektrowagen.



Bei 140km jeden Tag sparst du, wenn du schneller fährst, übrigens doch einiges an Zeit.
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29.04.2013 22:24 Uhr von Timmer
 
+4 | -1
 
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Ah ok das hab ich wohl falsch im Kopf gehabt beim schreiben.

Und ja, man spart schon Zeit. Bin ja auch selbst oft schneller gefahren wenn Bahn frei war, nur wenn mans net eilig hat oder Kurzstrecke fährt finde ich, sollte man mal bissl weniger schnell fahren und sich so bissl Stress ersparen. Ansonsten darf jeder fahren (natürlich im legalen Bereich) wie er will
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29.04.2013 22:33 Uhr von Perisecor
 
+1 | -7
 
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@ Timmer

Klar, wenn man Zeit hat und diese garnicht anders nutzen kann (z.B. zwischen zwei Terminen), dann lohnt sich das.

Auf der anderen Seite bin dann zumindest ich jemand, der lieber schneller fährt und dafür noch bei McCafe was trinken kann. ;)
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29.04.2013 23:01 Uhr von HansBlafoo
 
+7 | -2
 
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Ich habe den Liveblog mitverfolgt und der obige Test gibt leider nicht die ganze Wahrheit wieder.

1. Die haben drei Tage gebraucht, um von Garmisch-Partenkirchen bis nach Flensburg zu kommen. Zwischendurch war mal ein bisschen rumschnacken angesagt, aber das wurde teilweise auch zum Laden genutzt. Das ist ja auch kein Wunder, wenn man 8h zum Laden braucht. Im Endeffekt haben die also für die Strecke ewig gebraucht - mit einem Verbrenner oder Hybrider hätte man es in mindestens der Hälfte der Zeit geschafft.

2. Die sind mächtig ins Schwitzen geraten, wenn die Restreichweite sich der 0 näherte. Weil dann mussten sie unbedingt eine Elektrosäule finden und da gab es eine ganze Menge Schwierigkeiten.

Also das Auto ist schon gut, aber leidet unter einer Menge praktischer Probleme. Und wenn man sich das mal durchdenkt, kommt man schnell dahin was die deutschen Hersteller sagen: Elektrofahrzeuge sind momentan für Pendler interessant, für andere eher nicht.
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29.04.2013 23:15 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -3
 
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Es gibt 2 Probleme die ich für mich bei Elektroautos habe:

1) Ewig laden

2) Ist der Akku erstmal durch wirds teuer
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29.04.2013 23:41 Uhr von Tuvok_
 
+7 | -0
 
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Ich musste in letzter Zeit öfters an die 150 km eine Strecke auf der A31 zurücklegen und das beste Reisetempo lag so bei 140 / 145 km/h mit dem Tempomat festgenagelt... Wenn der Tesla dann 400 / 500 km schafft und schnell "nachzutanken" wäre ... Joa das hätte was.
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29.04.2013 23:52 Uhr von kr3
 
+3 | -0
 
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@Dracultepes
So sehe ich das auch.
Problem 3 wäre da noch - Strom wird leider auch nicht günstiger :-(
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30.04.2013 00:06 Uhr von Bombaltus
 
+4 | -3
 
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Die Autos von Tesla sind der Hammer, nicht nur der Roadstar sondern auch die Limousine.
Und mal ehrlich, 2 stops von Hamburg nach München um mit der Poweraufladung (gibt es bereits an einigen Raststätten) in 30 min weiter zu fahren, ist doch echt eine Supersache.
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30.04.2013 00:26 Uhr von Seppus22
 
+4 | -0
 
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Also ich würde ihn nehmen, wenn ich das Geld hätte... aber hätte ich das Geld um den Wagen kaufen zu können, würden mich die Benzinpreise auch nicht jucken... von daher: Nur was für sehr Umweltbewusste Menschen und vorreiter für künftige " Volks- wagen ".

Achja und ich finde 120- 130 Km/H ist die optimale Reisegeschwindigkeit für Autobahnen. Find es immer wieder lustig, wenn man den ein oder anderen Raser der einen vor 1 Minute mit 200+ überholt hat wieder findet, sobald der Verkehr etwas zäher fließt... ich mein ich tret ja auch ab und an mal aufs Gas wenn die Strecke frei ist, aber nur um mal kurz " spaß " zu haben und nicht schneller ans Ziel zu gelangen... ob ich nun um 9:30 Uhr da bin oder 9:33 Uhr ist jacke.
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30.04.2013 06:35 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -5
 
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Zu gut für Deutschland ?

Das Ding hat eine Höchsgeschwindigkeit von gerade mal 129 km/h....

Da wird man ja von einer 125er überholt.


Zum anderen zeigt es, welches Energieproblem, wir mal durch Elektroautos bekommen, wenn alle mal Flächendeckend umsteigen.

Der Tesla hat einen 60 KW Akku.

Sollte man das Auto jeden zweiten Tag laden, wären dafür über 10000 KWh im Jahr fällig !

Das heißt das ein Haushalt dann in Zukunft nicht mehr mit 4000 KWh im Jahr berechnet werden muss, sondern mit 14000 oder gar 20000 KWh, wenn noch ein zweites kleineres Auto im Haushalt wäre !
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30.04.2013 07:20 Uhr von de_Bade
 
+2 | -2
 
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"Der Tesla hat einen 60 KW Akku.
Sollte man das Auto jeden zweiten Tag laden, wären dafür über 10000 KWh im Jahr fällig !"

Ja und... das ist doch vergleichsweise günstig wenn man sich die aktuellen Benzinpreise anschaut.

Kleines Rechenbeispiel: Der Tesla fährt mit 60KWh 400km weit. also braucht er 15 KWh pro 100km. Bei mir zu Hause kostet die KWh = 25 cent. Also sind das €3,75 auf 100km. Und das bei einem Sportwagen!
Vergleichbar dürfte ein Benzinfahrzeug nicht viel mehr als 2L brauchen. Die Realität ist aber ein wenig anders.

Bei 30.000km im Jahr, kann man damit schonmal locker €5000 Benzin sparen. Da darf er auch in der Anschaffung etwas teurer sein.

[ nachträglich editiert von de_Bade ]
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30.04.2013 08:21 Uhr von Niels Bohr
 
+4 | -1
 
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@de_Bade:
Deine REchnung stimmt nicht so ganz.
Ich bin Pendler und hab im Jahr ca. 25000 km.

Ich fahre jetzt einen kleinen Franzosendiesel der im Schnitt 5,3 l/100 km verbraucht. Dadurch hab ich Spritkosten im Jahr von 1850 € bei einem Dieselpreis von 1,40 €.

Bei dem Tesla hätte ich bei einem Strompreis 0,25 €/kWh und einem Verbrauch von 15 kW/100 km einen jährlichen Gesamtverbrauch von 3750 kWh bei 25000 km. Daraus ergeben sich dann "Spritkosten" von 937 €.

Also würde ich im Jahr 913 € sparen.
Bei einer Haltbarbeit der Akkus von 5 Jahren würde ich ca. 4550 € einsparen. Der Tesla dürfte dann, damit es sich rechnet, nur max. 4500 € teurer sein als mein Diesel.
Leider bekomme ich aber für dn Preis des Tesla mindestens 3 von meinen kleinen Franzosendiesel.
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30.04.2013 09:16 Uhr von Bombaltus
 
+2 | -0
 
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Dein kleiner Franzosendiesel ist ja auch kein Sportwagen! Die Limousine von Tesla kostet auch nur die Hälfte vom Sportwagen und hat einen 60 kWh Akku, das für 2014 veranschlagte Model X wahlweise zwischen 60 und 85.
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30.04.2013 09:30 Uhr von JustMe27
 
+3 | -0
 
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Tesla ist mit seinen Fahrzeugen definitv auf einem guten Weg, denn die verwendeten Akkus entsprechen ja ähnlichen Modellen wie in Handys oder Notebooks. Und diese werden ja auch weiterentwickelt in Hinblick auf Laufzeit und Energieumsatz.

370-480 km, übrigens Werksangabe, mag gegenüber vielen Benzinern nicht viel sein, aber gegenüber den meisten in Serie produzierten Elektrofahrzeugen, die selbst heute noch zwischen 30 und 150 km liegen, ist es definitiv ein Riesenunterschied. Dazu kommt, dass der Tesla wenigstens wie ein Auto aussieht und nicht wie eine hässliche Plastikkugel.

Wo ich ein Problem sehe, ist wenn man das Auto über "Herdstrom", also 400 V lädt, werden die Kosten wohl auf Dauer derb höher als erwartet. Pro Ladung ist von 11 Euro die Rede, was sich auf der Stromrechnung schon summiert, bzw. dürfte einen die Nachzahlungsumme und der neue Abschlag erstmal ins Sofa drücken^^. Natürlich spart man am Benzin entsprechend.
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30.04.2013 11:01 Uhr von maxyking
 
+2 | -2
 
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Was ist mit BMW so weit ich weiß haben die in den Letzten Jahren beinahe ein Milliarde Euro in die Entwicklung ihre Elektroautos gesteckt, also würde ich vermuten das man dort schon ein Zukunft für E Autos sieht. Und wieso zu gut für Deutschland 120 km/h und dann nur 400 km Reichweite das ist doch nicht zu gut das ist beschissen. Und bei 88 km/h sogar fast 500 km toll und bei 25 km vielleicht sogar 600 km in 2 Tagen. Mit 88 km/h wird man auch nicht all zu oft überholen müssen. Eher ein feuchter Furz als ein Windstoß.

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