29.04.13 10:09 Uhr
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Umweltzonen in vielen Städten nur Fassade

Die deutsche Umwelthilfe kritisiert den Umgang zahlreicher Städte mit den sogenannten Umweltzonen. Formell seien diese dort zwar eingeführt worden, praktisch werde dort aber nicht oder kaum kontrolliert.

In den Umweltzonen gelten Beschränken für bestimmte Kraftfahrzeuge. Dies soll die Feinstaubbelastung reduzieren. Besonders NRW und Baden-Württemberg sollen zu lasch mit den Umweltzonen verfahren. Manche Städte würden sogar gar nicht kontrollieren, teilweise sogar mit Duldung grüner Bürgermeister.

Insgesamt wurden von der Umwelthilfe 55 Städte bezüglich ihrer Umweltzonen begutachtet. Gegen mehrere Städte soll nun geklagt werden, um schärfere Kontrollen durchzusetzen.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Stadt, Umwelt, Zone, Fassade
Quelle: www.stern.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2013 10:09 Uhr von Ladehemmung
 
+46 | -3
 
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Die Umweltzone ist ein ökologischer und ökonomischer Rohrkrepierer. Das wissen mittlerweile alle. Nur ein paar Hardcoreökos scheinen es noch nicht gerafft zu haben...
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29.04.2013 10:21 Uhr von jens3001
 
+21 | -2
 
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Die Umweltzonen sind der größte Unsinn überhaupt.

Nur weil man die FAhrzeuge nicht mehr in die Städte lässt, sondern sie außen herum schickt gibt es nicht weniger Abgase oder "Feinstaub".

Es erhöht nur die Kosten für die Autofahrer und Speditionen (und damit deren Kunden).

Selbst wenn es scheinbar Sinn macht gewisse Zonen zu meiden, gibt es ja dort dennoch Verkehr und somit trotzdem Belastungen.
Des Weiteren steht die Luft nicht still. Das was außen um die Städte herum an Abgasen und Feinstaub in die Luft geblasen wird, wird durch Luftbewegungen in die Städte herein gepustet.

Und wenn ich mir ansehe was für Gurken eine grüne Plakette haben wird mir übel.
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29.04.2013 10:31 Uhr von Gnarf456
 
+14 | -2
 
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Umweltzonen haben nachweislich keine Funktion außer der, den Leuten für diese Plaketten Geld aus der Tasche zu ziehen. Weil die meisten Autos sone Plakette haben, braucht man nicht zu Kontrollieren, weil der "erbeutete" Geldbetrag dabei ohnehin nicht nennenswert wäre.
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29.04.2013 11:26 Uhr von Lucianus
 
+15 | -1
 
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Umweltzonen sind so nützlich wie markierte "Nicht-Pinkelbereiche" im Kinderbecken.
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29.04.2013 11:29 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -0
 
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Gab es da nicht sogar mal ne news über irgendeine Stadt im Osten die dank des gestiegenen Verkehrs um die Stadt mehr Feinstaub als zuvor abbekommen hat?
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29.04.2013 12:04 Uhr von BoltThrower321
 
+9 | -0
 
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Die Umweltzonen sind aus technischer Sicht absoluter Murks.

Im Juli 2013, soll angeblich erneut über die AU diskutiert werden, aktuell wird in keinster Weise bei einer AU die Wirksamkeit eines Partikelfilters kontrolliert....bisher hat man sich auf die Eigendiagnose der Fahrzeugsysteme verlassen, welche jedoch bewiesener Maße eben NICHT funktionieren.

Das Resultat wird lauten, die Werkstätten müssen wieder zig tausende € investieren für die Leitfaden 5 AU Geräte und DANN wird fast jeder Diesel Fahrer zur Kasse gebeten werden, denn kaum ein Partikelfilter hällt, was er verspricht.

Oft wird vermutet, dass die Rußpartikel so irre fein verbrannt werden, das diese nun deutlich einfacher vom menschlichen Körper aufgenommen werden, als vorher.

Der Diesel Boom im letzten Jahrzehnt -insbesondere die Partikelfilter- ist ein Skandal sonder gleichen!!! Die Menschen wurden für dumm verkauft und anschliessend heftigst zur Kasse gebeten. Nur wenige hatten das durchschaut.

Gerade erst meine AU Schulung hinter mich gebracht (naja...mehr Info Austauch wie ich finde)....einige planen sogar den DIESEL im Pkw gänzlich zu verbieten, da schlicht der Aufwand zu groß wird.

Diesel Motor, Umweltzonen, Hybrid, AU, Filter usw. ein Schlachtfeld der Lobbyisten.
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29.04.2013 13:00 Uhr von jpanse
 
+6 | -2
 
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AU wurde in der CH anfang des Jahres für neuere Fahrzeuge abgeschaft...ich muss auch nicht mehr hin...

SO macht man das...Umweltzonen..so ein Blödsinn.

http://www.news.admin.ch/...
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29.04.2013 14:37 Uhr von eini1
 
+3 | -2
 
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Toll.
1. Sind die Zonen sowieso sinnfrei.
2. Das möcht´ ich sehen, wie die kontrollieren.
Laut aktuellen Gerichtsurteilen muss das Fahrzeug für ein Bußgeld nämlich mit eigenem Antrieb unterwegs sein. Abschleppen und schieben darf man da drin auch ohne Plakette und bei parkenden Autos kann die Stadt nicht nachweisen wie es da hin gekommen ist.
Die müssten für ein Bußgeld also nachweisen.
- Das der Motor läuft
- Sich das Auto in der Zone befindet
- Zum Zeipunkt der Tat noch keine Plakette vorhanden war.
Anders gesagt, sie müssen das Auto in voller Fahrt, großräumig fotografieren (wegen Abschleppen, anschieben, etc.) damit das vor Gericht bestand hat.

Gits schon Weitwinkel-Blitzer die auf Umweltplaketten reagieren? Ich glaub nicht.
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29.04.2013 16:37 Uhr von micha0815
 
+2 | -1
 
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Die News ist in diesem Wortlaut nicht richtig.

Richtig ist, das bis zu 31.04.2013 das Fehlen der richtigen Plakette ein Fahrer-Delikt war. D.h. man musste den Fahrer inflagranti beim Fahren in der Umweltzone feststellen. Dies ging nur beim fahrendem Verkehr.

Nun wurde das Gesetz zum 01.04.2013 geändert, dass es nicht mehr ein Fahrer-Delikt ist, sondern ein Halter-Delikt. Jetzt kann auch der ruhende Verkehr kontrolliert werden.

Damit haben die Behörden auch zum 01.04. akribisch begonnen -> Bringt wieder ´ne Menge Kohle.

[ nachträglich editiert von micha0815 ]
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29.04.2013 18:11 Uhr von internetdestroyer
 
+4 | -1
 
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Vermutlich sind die Umweltzonen eh nur die Vorstufe zur CityMaut-Zone oder noch schlimmer der E-Auto Zone.

Ich glaube fast, daß früher oder später diese Zonen umgewandelt werden, so daß dann in diesen Bereichen keine Fahrzeuge (Ausnahmen natürlich wie immer Lieferverkehr etc.)
mit konventionellen Benzin-/Dieselantrieb zugelassen sind und man mittels Carsharing ein E-Auto buchen muss um in diese Zone fahren zu können.
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29.04.2013 23:45 Uhr von Floetistin
 
+0 | -1
 
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internetdestroyer

Also die Idee mit dem gemieteten eAuto finde ich gar nicht mal so übel.

Für Städter oder näherer Landkreis zumindest.

Mietbare eBikes und Fahrräder gibts ja schon länger. Auch für mehr als nur 1 Person (kleine Kutschen).

Per Handy, App oder Kredit/EC-Karte an einer Sammelstelle ein Fahrzeug für x Stunden mieten und damit einkaufen oder sonstwas.
Dann die Einkäufe nach Hause fahren und das eAuto am nächsten Haltepunkt abstellen.
Das Ganze noch mit GPS-Überwachung, Bordcomputer, Videoüberwachung, etc. um Beschädigung, Diebstahl und Vandalismus einzugrenzen.

Je nach Kostenfaktor könnte das eine echte Alternative sein für teueren ÖPNV oder weitläufige Landkreise.

Evtl. sogar genormte Rollkoffer (wie Urlaubskoffer mit den Rollen unten dran), die dann in diese eAutos passen. Somit könnte man auch ein Fahrzeug mieten, abstellen und woanders wieder eines mitnehmen ohne dass es viel Aufwand kostet.


Aber die Umweltzone an sich ist Schwachsinn. Außer Spesen nichts gewesen. Und blechen darf der normale Autofahrer.
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30.04.2013 00:45 Uhr von internetdestroyer
 
+2 | -0
 
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@Floetistin:
Und was macht ein Pendler der sagen wir mal im Umland von Stadt A wohnt, quer durch die Umweltzone von Stadt A fahren muss um dann in Stadt B zu arbeiten?

Wenn da der ÖPNV nicht gut genug abgestimmt ist soll er dann vom Umland mit seinem Benziner/Diesel an den Stadtrand von A fahren dort ein E-Auto mieten und damit dann nach Stadt B fahren?

Wo bleibt dann während der Arbeitszeit sein Benziner/Diesel? Sagen wir 1 Euro Parkplatzgebühr pro Stunde = 8 Euro am Tag! Dann kann er wohl gleich zuhause bleiben...

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