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Einzug der Kfz-Steuer: Dem Bund fehlt es an Personal

Seit Juli 2009 gibt es die Föderalismusreform. Das bedeutet, dass der Bund die Kfz-Steuer kassiert und die Länder die Versicherungssteuer. Demnach haben auch die Länder die 50 Millionen Steuerbescheide verschickt. Dies muss der Bund ab Juli 2014 nun selbst tun.

Dazu kommen auch etwa acht Millionen Mahnungen, die verschickt werden müssen. Problem des Bundes ist nun, dass zu wenig Personal vorhanden ist, um die Steuerbescheide zu bearbeiten. Von 1.771 geplanten Stellen haben erst 641 zugesagt.

Zunächst wollte man Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums abziehen, allerdings war die Resonanz nicht besonders groß. Ein Vorschlag des Finanzministeriums wäre die frühere Personal-Service-Agentur der Telekom, Vivento. Doch dies würde 40 Millionen Euro kosten.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, Bund, Personal, Einzug, Kfz-Steuer, Kfz
Quelle: www.spiegel.de

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29.04.2013 08:13 Uhr von Gnarf456