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König Richard III: Womöglich musste er auf die Streckbank

Vor Kurzem wurden in Leicester, England, die Überreste von König Richard III. gefunden. Der König litt zu Lebzeiten an einer ausgeprägten Skoliose. Dies ist eine Verkrümmung der Wirbelsäule.

Anhand der Ausprägung muss seine rechte Schulter höher als die linke Schulter gewesen sein. Mary Ann Lund von der University of Leicester, Spezialistin für Geschichte der Medizin, erwägt als mögliche Behandlungsmethode das Strecken. Was auch als Foltermethode genutzt wurde.

Bereits im elften Jahrhundert empfahl dies der persische Gelehrte Avicenna bei Skoliose. Möglicherweise nutzten Richards Ärzte dieses Werk. Bereits im Alter von zehn Jahren muss dies bei Richard aufgetreten sein. Er hat womöglich auch ein Korsett getragen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: England, König, Wirbelsäule, Richard II
Quelle: www.spiegel.de

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