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Weiteres Verkaufsverbot für Ebooks - Verbraucherschutz will Urteil nicht hinnehmen

Nachdem ein Landgericht entschieden hat, dass es eventuell verboten ist, Ebooks weiterzuverkaufen, sind Verbraucher sehr unzufrieden. Das Gericht hat damit den gesamten Buchhandel recht gegeben. Dieser hatte auf das Urheberrecht sowie auf eigene und finanzielle Interessen gepocht.

In juristischen Kreisen ist dieses Urteil allerdings höchst umstritten. Auch Verbraucherschützer haben angekündigt, in Berufung gehen zu wollen.

Das Gericht hatte entschieden, dass in den AGB der Klägerin unter anderem stehen darf, dass man Ebooks nicht an dritte Personen weiterverkaufen darf.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Verkauf, Verbraucherschutz, Ebook
Quelle: business.chip.de

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27.04.2013 15:45 Uhr von Borgir
 
+24 | -3
 
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Urheberrecht. Das gilt dann für Bücher die auf dem Flohmarkt verkauft werden nicht? Warum eigentlich nicht? Weil das eine Papier und das andere Einsen und Nullen sind? Lächerlich ist das doch.
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27.04.2013 15:50 Uhr von OO88
 
+17 | -1
 
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Bis einer Sauer wird un alle EBooks auf nen Server im Ausland für 0,0001 Cent weiter gibt.
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27.04.2013 16:00 Uhr von zabikoreri
 
+10 | -0
 
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@Borgir

Man arbeitet schon lange daran. Deren Traum ist es, den Handel mit gebrauchten Büchern, CDs und DVDs zu verbieten.

Und dabei geht es nicht um das ´Urheberrecht´. Die Verlage sind nicht die ´Urheber´ sondern auch hier - wie in der sonstigen ´Unterhaltungsindustrie´ - die Verwerter.
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27.04.2013 17:33 Uhr von zabikoreri
 
+7 | -1
 
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@F-13

Du hast völlig recht. Da sich eine CD und eine DVD beliebig kopieren läßt, ist der Verkauf von gebrauchter Musik, Videos und Spielen zu verbieten.

Genau mit diesen Argumenten versucht die Industrie uns abzuzocken.
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27.04.2013 17:38 Uhr von azru-ino
 
+1 | -7
 
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ich find das urteil gerecht. bei gebrauchtartikeln geht nach einiger zeit die qualität verloren(Knicke, Risse oder Verfärbungen), wobei bei ebooks die qualität immer gleich bleibt. Also idt das kein Gebrauchtartikel. bei digitalem weiterverkauf besteht die gefahr dass die ganze branche den bach runtergeht. es ist halt ein interessenkonflikt und nicht nur der verbraucher hat rechte, sondern auch der händler.Würde man den Weiterverkauf legalisieren würden sich in Zukunft secondhand onlineshops bilden und der Autor würde am Ende nicht anständig entlohnt werden und keiner würde sich mehr die Mühe geben ebooks zu verkaufen weil die eigenen Erzeugnisse tausendfach verkauft werden und man nichts verdient. es ist halt wie bei einem patent, man kommt auf eine idee, schreibt sich sie nieder, verkauft lizensen die deren benutzung erlauben und hofft anschließend erfolgreich zu werden. Hört sich einfach an, ist aber ne Menge Arbeit. Naja aber hauptsache alles billig haben.
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27.04.2013 17:57 Uhr von bigpapa
 
+2 | -0
 
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Der Witz an der Sache ist nur, das durch DRM und Wasserzeichen das alles Problemlos Rückverfolgen lässt.

Ich persönlich bin für ein Zentralen Verwaltungsserver wo man seine Rechte verkaufen kann.

Ist sogar im DRM Verfahren vorgesehen.

Aber wie ich schon in ein andern SN Beitrag schrieb, denke ich das es da, von der Industrie neue Techniken geben muss, oder das Geschäft geht den Bach runter.

Dann geht nämlich die Gier, nach hinten los.

Gruß

BIGPAPA

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