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Gesundheitsreport: Zunehmend mehr Berliner werden psychisch krank

Eine Studie der Krankenkasse DAK hat ergeben, dass die Zahl der in Berlin unter psychischen Krankheiten leidenden Personen zugenommen hat.

Die Stadt Berlin liegt bei psychischen Erkrankungen bundesweit auf dem dritten Platz. Insgesamt ist der Krankenstand leicht gesunken.

Im vergangenen Jahr war durchschnittlich jeder Arbeiter zweieinhalb Tage wegen seelischer Leiden krank. Die Zahl der Krankheitstage wuchs in den vergangenen zwölf Jahren um 24 Prozent.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Berlin, Krankheit, Psyche, Krankheitstag
Quelle: www.bz-berlin.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2013 13:31 Uhr von spencinator78
 
+7 | -3
 
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Das kann ja nun nicht wirklich verwundern ^^
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26.04.2013 13:44 Uhr von ohne_alles
 
+12 | -1
 
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Das sind die Symptome der turbokapitalistischen Gesellschaft, die Hektik und Druck - quer durch alle Lebensbereiche - unbewusst als eine ihrer obersten Prinzipien entwickelt hat.

Dass die Zahl der psychischen Leiden seit Jahren rasant anwächst, ist die Folge einer unnatürlichen Lebensweise, in der Müßiggang, Ruhe, Besinnung/Spiritualität als überflüssig oder gar als Hindernisse betrachtet werden.

Nicht nur in Berlin.
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26.04.2013 14:01 Uhr von InvaderZim
 
+1 | -5
 
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Und dafür gibt die DAK die Gebühren Ihrer Mitglieder aus...
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26.04.2013 14:02 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -2
 
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Mich wundert es nicht :-)

Da würde ich auch nicht leben wollen :-)
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26.04.2013 14:32 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ ohne_alles

Dass die Zahl der psychisch Kranken wächst liegt wohl eher daran, dass das Thema seit den 30er Jahren in Deutschland absolut totgeschwiegen wurde.

In anderen Staaten ist die Rate der psychisch Kranken seit Jahrzehnten stabil - die haben aber auch nicht erst Mitte der 90er Jahre angefangen, sich langsam damit zu beschäftigen.



Und auch heute noch ist es in Deutschland in weiten Teilen verpönt, psychologische oder anderweitige therapeutische Hilfe aufzusuchen und psychische Krankheiten werden oft nicht als das anerkannt, was sie sind: Nämlich völlig normal, genauso wie Schnupfen, ein Beinbruch oder ein Herzinfarkt.
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26.04.2013 14:57 Uhr von El_Caron
 
+3 | -1
 
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Das wissen wir schon lange, nur die Berliner eben nicht. Die halten das für "frisch", "hipp" und "kreativ".
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27.04.2013 19:29 Uhr von p-o-d
 
+0 | -0
 
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@Perisecor

In welchen Staaten? Stabil in welchem Zeitbezug (im Jahres-, Dekadenschnitt etc.)? Wie wurden die Daten erfasst?

Ich stelle dir die Fragen absichtlich, anstatt selbst zu recherchieren. Mich interessieren die Antworten tatsächlich nur im Bezug auf die Substanz deiner eisernen Argumentation einer direkten Vergleichbarkeit von Statistiken - gerade in diesem Bereich!

Zumindest sagst du aus vollster Überzeugung, dass deutsche Ignoranz im Vergangenen Jahrhundert mehr Einfluss auf den Anstieg der Krankheiten hat als sämtliche Stressfaktoren der heutigen "Wohlstandsgesellschaft" zusammengenommen. Ich finde das etwas gewagt.

[ nachträglich editiert von p-o-d ]

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