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BER-Flughafen: Es wird noch teurer

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat am gestrigen Donnerstag entschieden, dass der Lärmschutz beim neuen Berliner Flughafen BER verbessert werden muss.

Durch dieses Urteil kommen auf die Betreiber weitere Mehrkosten in Höhe von zirka 286 Millionen Euro zu.

Der Flughafenchef Mehdorn findet, dass der Lärmschutz bereits sehr hoch ist, und hat kein Verständnis für das Urteil.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Flughafen, BER, Mehrkosten, Lärmschutz
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2013 07:54 Uhr von Katzee
 
+10 | -1
 
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Es wird Zeit, dass in den Verträgen für öffentliche Bauvorhaben der Zusatz "bindend gemäß Kostenvoranschlag" eingefügt wird und dass, sobald dieser Kostenvoranschlag um mehr als 10% überschritten wird, eine Konventionalstrafe fällig wird. Vielleicht kapieren diese Gierhälse dann, dass auch die Vorgaben für öffentliche Bauvorhaben bindend sind.

Allerdings sollten auch die Politiker, die ständig steigende Kosten einfach nur abnicken, mit zur Rechenschaft gezogen werden. Solche Gepflogenheiten, wie die wahren Kosten vor Baubeginn einfach unter den Tisch zu kehren, damit die Politiker den Bürger ein teures Prestige-Projekt als billiger verkaufen können, um sich erst im nachhinein von der "Kostenexplosion" überrascht zu zeigen, dürfte es gar nicht mehr geben. Dass es aber so funktioniert, hat neulich jemand in einer TV-Sendung erklärt.
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26.04.2013 08:31 Uhr von Karl-Paul-Otto
 
+7 | -0
 
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Da wünscht man sich doch als Fluggast aus Berlin die baldige Fertigstellung, damit man endlich zur Elbphilharmonie nach Hamburg kommt . . .
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26.04.2013 10:02 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -0
 
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labertäschchen, ganz einfach. Die Kehrmaschinen, welche die leeren landebahnen sauberhalten müssen, sind zu laut ;)
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26.04.2013 10:02 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -7
 
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Schon interessant wie der niedere Pöble hier aufschreit und sich über Dinge aufregt die er offensichtlich nicht versteht.

Das Ding wird teurer also sind Politiker Versager und müssen zurücktreten.

Die Welt ist leider nicht ganz so einfach.

In den Plänen ist ganz klar festgehalten wie der Lärmschutz auszusehen hat und dafür wurde ein Angebot geschrieben.

Nun kommt irgendein findiger Anwohner (mit viel Glück, wahrscheinlich irgendein Bewohner aus Süddeutschland der veralterte Annahmen gefunden hat) und klagt dass der Lärmschutz nicht ausreichend ist.
Dass durch die Anpassung Mehrkosten entstehen ist wohl logisch!!!

Ca 70% der "Kostensteigerung" kommen von Flughafengegnern die überall und nirgens nen Weg zum klagen suchen! Aber das will hier ja eh niemand hören
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26.04.2013 10:13 Uhr von Petaa
 
+5 | -0
 
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@ PeterLustig2009

Wenn Du vor 10-15 Jahren ein Häuschen in der Nähe des BER gebaut hättest und sie Dir jetzt den Lärm und den Dreck aufdrücken würden, würdest Du auch jede verdammte Lücke suchen um das zu verhindern.

ps.

Ich wohne knapp außerhalb der Zone in der man den Lärmschutz bekommen kann.Wir mussten uns schon zu DDR Zeiten durch Schönefeld so einiges gefallen lassen aber jetzt darf man sich dagegen wehren und die Leute tun das auch.

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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26.04.2013 11:06 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -4
 
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@Petaa

Wenn die Anwohner und sorry irgendwie scheinst du ja dazu zu gehören, nicht rechtzeitig aufwachen sollen sie den Mund halten!!

Die Pläne für den Berliner Flughafen liegen seit mind. 20 Jahren zur öffentlichen Einsicht aus!!!

20 Jahre passiert genau...nichts!!!

Jetzt wo dann gebaut wird, da gehen Anwohner und Pseudoanwohner auf die Barrikaden. Warum erst jetzt und nicht schon die letzten 10 Jahre?

Das ist genauso dämlich wie bei Stuttgart21. 20 Jahre macht niemand was und kaum gehts los sind alle dagegen!!!


Erklärt ihr euren Kindern auch erst nachdem es sich geschnitten hat das Messer scharf sind?
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26.04.2013 11:41 Uhr von Petaa
 
+4 | -0
 
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@PeterLustig2009

Wirklich verfügbar waren diese Informationen für die Anwohner erst 2001. Das ist bereits detailliert belegt wurde aber einfach mal ignoriert. Und zur Einsicht bedeutet zwar veröffentlicht aber dann muss man auch gezielt danach fragen. Wenn man also nichts davon weiss kann man auch nicht danach fragen.
Damals gab es aber auch eine ganz andere Planung, andere Flugrouten usw. Die Anpassung dieser fand erst in den letzten Jahren statt. Jetzt sind Orte betroffen die sich in Sicherheit gewogen haben. Im Nachbarort Zeuthen z.B. haben die Anwohner im wahrsten Sinne des Wortes die Arschkarte schlechthin gezogen.

oder noch krasser z.B. die Leute von (Neu) Diepensee:

Sie wurden umgesiedelt um Platz für den Flughafen zu haben. Die Gemeinde hat sich EXTRA einen Ort in der Nähe aber NICHT in den damals festgelegten Flugrouten sondern 5 km davon südlich für ihre neue kleine Gemeinde gesucht. Jetzt rate mal wo jetzt die Flugrouten teilweise drüber führen!

Die Planung und die Umsetzung des BER ist einfach nur eine grandiose, rücksichtslose Schlamperei.

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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26.04.2013 13:08 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -0
 
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@Petaa
[...]Wirklich verfügbar waren diese Informationen für die Anwohner erst 2001[...]
Jetzt ist 2013 also sind es round about 10 Jahre!!! Sollte reichen um zu merken dass man damit nicht einverstanden ist oder nicht?

[...]Und zur Einsicht bedeutet zwar veröffentlicht aber dann muss man auch gezielt danach fragen. Wenn man also nichts davon weiss kann man auch nicht danach fragen. [...]
Ein nationales Großraumprojekt welches mir (ich wohne in NRW) schon seit 5 Jahren bekannt ist ohne dass ich mich einschlägig informiere kann einem im näheren Umkreis wohl nicht verborgen bleiben außer man macht Augen und Ohren zu.

[...]Damals gab es aber auch eine ganz andere Planung, andere Flugrouten usw. Die Anpassung dieser fand erst in den letzten Jahren statt. Jetzt sind Orte betroffen die sich in Sicherheit gewogen haben. Im Nachbarort Zeuthen z.B. haben die Anwohner im wahrsten Sinne des Wortes die Arschkarte schlechthin gezogen. [...]
Die letzte Anpassung der Ausrichtung ist über 2 Jahre her. Warum geht also erst jetzt der Aufschrei durchs Land?

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