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Kinderbuchheldin bekommt in Buch Amazon-Gutschein geschenkt: Verlag streicht Stelle

In einem Buch der beliebten Kinderbuchreihe "Conni" bekommt die Titelheldin einen Gutschein des Online-Händlers Amazon geschenkt.

Diese Stelle empörte Buchhändler derart, dass der Verlag Carlsen nun nachgibt und die umstrittene Passage streicht.

Den Buchhändlern ist die Dominanz von Amazon ein Dorn im Auge und man kritisierte, dass der Lektor diesen Faux-Pas nicht erkannt habe.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Amazon, Stelle, Verlag, Gutschein
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2013 20:10 Uhr von Floppy77
 
+16 | -4
 
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Dann dürfen Romanhelden bestimmt auch keine Ebookreader haben?
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25.04.2013 20:14 Uhr von Jlaebbischer
 
+8 | -4
 
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Was hat ein allgemeingehaltener eBook-Reader mit der genauen Nennung eines bestimmten Wettbewerbers zu tun?
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25.04.2013 20:17 Uhr von Kanga
 
+8 | -4
 
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wieviel Amazon dafür wohl bezahlt hat
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25.04.2013 21:47 Uhr von Gnarf456
 
+7 | -1
 
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Tja, wenn der deutsche Buchhandel die Zeichen der Zeit erkannt hätte und nicht an althergebrachten, heute nicht mehr funktionierenden Verkaufsmodi festhielte, hätte Amazon diese dominante Stellung am Markt niemals bekommen. Der einzige Grund ist doch, dass Amazon "Bücher verkaufen" einfach besser macht als der Buchhandel: Versand nach Hause, kostenloser Versand, Kindle, Prime (zumindest in den USA), jeder kann Ebooks publizieren, ... Wenn der Buchhandel auch nur ein bisschen davon hinbekommen würde bzw. hätte, würde er auch nicht untergehen.
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26.04.2013 09:04 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
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Man kann bei Amazon auch noch viel mehr als Bücher kaufen, also hätte es genauso ein Gutschein für ein Kaufhaus sein können.

Gnarf hat völlig Recht. Der einzige vorteil, den der buchladen hat, ist dass ich das Buch vorher ansehn kann, also Bindung, Papier, Druck, Schriftgröße und so weiter vorher seh.

Dafür muss ich aber da hin gehen, mich durch die Massen drängen und auch noch anstehen. Bei Amazon bekomme ich das bequem nach hause geschickt. Ich mag Buchläden, aber meistens siegt doch die Faulheit.

Die Verlage könnten ihre die Bücher auch direkt verkaufen, was würden da die Buchläden erste weinen.
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26.04.2013 13:34 Uhr von ulkibaeri
 
+0 | -3
 
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Wer kauft denn bei Amazon schon Bücher? Die kauft man doch beim örtlichen Buchladen. Kosten eh überall das gleiche.

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