25.04.13 19:44 Uhr
 3.421
 

Kinderbuchheldin bekommt in Buch Amazon-Gutschein geschenkt: Verlag streicht Stelle

In einem Buch der beliebten Kinderbuchreihe "Conni" bekommt die Titelheldin einen Gutschein des Online-Händlers Amazon geschenkt.

Diese Stelle empörte Buchhändler derart, dass der Verlag Carlsen nun nachgibt und die umstrittene Passage streicht.

Den Buchhändlern ist die Dominanz von Amazon ein Dorn im Auge und man kritisierte, dass der Lektor diesen Faux-Pas nicht erkannt habe.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Amazon, Stelle, Verlag, Gutschein
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schwäbische Erotik: "Gekocht hab i nix, aber guck, wie i dalieg’"
Dresden: Mit Fäkalsprüchen soll Müll im Klo verhindert werden
"Hope"-Plakatdesigner: Künstler Shepard Fairey kreiert Anti-Trump-Poster

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.04.2013 20:10 Uhr von Floppy77
 
+16 | -4
 
ANZEIGEN
Dann dürfen Romanhelden bestimmt auch keine Ebookreader haben?
Kommentar ansehen
25.04.2013 20:14 Uhr von Jlaebbischer
 
+8 | -4
 
ANZEIGEN
Was hat ein allgemeingehaltener eBook-Reader mit der genauen Nennung eines bestimmten Wettbewerbers zu tun?
Kommentar ansehen
25.04.2013 20:17 Uhr von Kanga
 
+8 | -4
 
ANZEIGEN
wieviel Amazon dafür wohl bezahlt hat
Kommentar ansehen
25.04.2013 21:47 Uhr von Gnarf456
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Tja, wenn der deutsche Buchhandel die Zeichen der Zeit erkannt hätte und nicht an althergebrachten, heute nicht mehr funktionierenden Verkaufsmodi festhielte, hätte Amazon diese dominante Stellung am Markt niemals bekommen. Der einzige Grund ist doch, dass Amazon "Bücher verkaufen" einfach besser macht als der Buchhandel: Versand nach Hause, kostenloser Versand, Kindle, Prime (zumindest in den USA), jeder kann Ebooks publizieren, ... Wenn der Buchhandel auch nur ein bisschen davon hinbekommen würde bzw. hätte, würde er auch nicht untergehen.
Kommentar ansehen
26.04.2013 09:04 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Man kann bei Amazon auch noch viel mehr als Bücher kaufen, also hätte es genauso ein Gutschein für ein Kaufhaus sein können.

Gnarf hat völlig Recht. Der einzige vorteil, den der buchladen hat, ist dass ich das Buch vorher ansehn kann, also Bindung, Papier, Druck, Schriftgröße und so weiter vorher seh.

Dafür muss ich aber da hin gehen, mich durch die Massen drängen und auch noch anstehen. Bei Amazon bekomme ich das bequem nach hause geschickt. Ich mag Buchläden, aber meistens siegt doch die Faulheit.

Die Verlage könnten ihre die Bücher auch direkt verkaufen, was würden da die Buchläden erste weinen.
Kommentar ansehen
26.04.2013 13:34 Uhr von ulkibaeri
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Wer kauft denn bei Amazon schon Bücher? Die kauft man doch beim örtlichen Buchladen. Kosten eh überall das gleiche.