25.04.13 19:34 Uhr
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Jedes Glas Limonade steigert das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken

Dass ein Glas Cola gut neun Zuckerwürfel (27 Gramm) enthält und ein Liter gut 36 Zuckerwürfel, also 108 Gramm, dürfte allgemein bekannt sein. Und ebenso, dass übermäßiger Konsum gesundheitsschädlich ist.

Laut einer Studie in den USA steigert der Konsum eines Glases Limo pro Tag das Diabetes-Risiko um gut 25 Prozent. Nun haben Forscher um Dora Romaguera vom Imperial College London untersucht, ob sich diese Prozentzahl auch auf Europa übertragen lässt.

An dieser Studie nahmen insgesamt 350.000 erwachsene Teilnehmern teil. Bei insgesamt 11.684 Personen entwickelte sich die Typ-2-Diabetes. Bei vergleichbaren Studien zu dem Konsum von Light-Limo oder Fruchtsäften wurde kein erhöhtes Diabetes-Risiko entdeckt.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Risiko, Diabetes, Glas, Typ, Limonade
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2013 19:48 Uhr von Hallominator
 
+10 | -2
 
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Mich würde der Zeitraum dieser Studie interessieren. Ich trinke seit Jahren täglich Eistee, da ist ja auch viel Zucker drin. Aber bei mir gibts von Diabetes egal welchen Typs bisher keine Spur.
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25.04.2013 20:08 Uhr von BornInsane
 
+10 | -0
 
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Ich würde wetten, dass mindestens weitere 11000 Personen schwanger geworden sind während dieser Studie...
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25.04.2013 20:23 Uhr von Djerun
 
+7 | -2
 
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ich trink limo flaschenweise,
bin ich raus aus dem spiel?
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25.04.2013 21:29 Uhr von Katzee
 
+10 | -2
 
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"Bei vergleichbaren Studien zu dem Konsum von Light-Limo oder Fruchtsäften wurde kein erhöhtes Diabetes-Risiko entdeckt. "

Dafür gibt es Studien, die beweisen, dass der Konsum von Diät-Limo vermehrt zu Herzinfakten und Schlaganfällen führt. Ist also auch nicht gesünder.
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25.04.2013 22:09 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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@Hallominator? Bist du vielleicht auch noch unter 40?
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25.04.2013 22:16 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -0
 
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"Jedes Glas Limonade steigert das Risiko...."

Wäre ja auch irgendwie komisch, wenn nur jedes zweite Glas, das Risiko steigern würde. Bräuchte man nur jedes zweite Glas nicht zu trinken und alles ist gut...

SCNR
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25.04.2013 22:26 Uhr von Biertrinker
 
+7 | -0
 
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Jeder Schritt vor die Haustür erhöht das Risiko überfahren zu werden....
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26.04.2013 00:16 Uhr von AdiSimpson
 
+4 | -0
 
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jaja das leben ist schädlich, man wird jeden tag immer älter und überlebt hat es noch keiner.
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26.04.2013 01:44 Uhr von Samael70
 
+1 | -0
 
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Also ich komme da auf 3,3%. Vielleicht sollten die Amerikaner
ihre Limo mit etwas Wasser verdünnen:)

[ nachträglich editiert von Samael70 ]
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26.04.2013 09:59 Uhr von LaPrimaVega
 
+1 | -0
 
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was sollen wir bitte heutzutage noch gefahrlos trinken/essen können, ohne gefahr zu laufen durch irgendeine krankheit einige jahre unseres lebens zu verlieren?

man kann es sich also aussuchen, krank und genussvoll oder gesund und asket.

schade das nicht beides unter einen hut zu bringen ist, zumindest ohne unsummen dafür ausgeben zu müssen.
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26.04.2013 10:07 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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@ Pils28
Ja, etwas. Aber mir wäre es neu, wenn man Diabetes erst ab 40 kriegen kann.
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26.04.2013 13:34 Uhr von Falap6
 
+2 | -2
 
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Oh man, hier sind einige anscheinend nicht mal in der Lage ein paar Zeilen Text zu lesen und zu verstehen.

@Hallominator:
Pils hat recht. Natürlich gibt es Diabetiker unter 40, diese sind aber recht selten, (außer Typ I, dieser hat ursächlich nichts mit dem Zuckerkonsum zu tun) hier geht es ausschließlich um Typ 2. Du bist eine einzelne Person, das hat KEINE statistische Aussage. Es gibt Leute die ernähren sich total gesund und sind schlank und werden irgendwann Diabetiker, und es gibt Leute, bei denen ist das Gegenteil der Fall und sie bleiben ein Leben verschont. Diese News sagt aus, wenn eine Gruppe von Menschen jeden Tag ein Glas trinkt, dann kriegen die im Schnitt wahrscheinlicher und früher DMII.

@BornInsane
Deshalb wurde ja eine Vergleichsgruppe genommen, um zu sehen, wie viel MEHR Diabetes bekommen haben. Sind in der Vergleichsgruppe mehr oder weniger schwanger geworden?????

@Katzee
ich kenne eine Studie, die am Tiermodell gezeigt hat, dass die klassischen Süßstoffe Blasenkrebs verursachen, aber Herzinfarkt und Schlaganfälle wäre für mich neu. Vor allem wenn die Vergleichsgruppe anstelle von Süßstoff mit Zucker süßt. Es kann sein, dass die Inzidenz höher liegt, das wird aber wohl daran liege, dass tendentiell übergewichtigere Menschen Diätprodukte benutzen. Dass dieser Zusammenhang in einer Doppelblindstudie hergestellt wurde, glaube ich dir nicht.

@Jolly.Roger
Das wäre nicht allzu komisch. Es gibt Produkte, die erst ab einer gewissen Konzentration bzw. Menge ein gewisses Risiko signifikant steigern. Bsp: Für den Konsum einer Zigarette die Woche wird kein Blasenkrebs steigerndes Risiko vermutet (auch nicht minimal), das Risiko für Herzkreislauferkrankungen jedoch steigt mit jeder Zigarette.

@MingMing
Die "Piekser" an sich sind wenn auch unangenehm sicherlich einer der harmlosen Aspekte dieser Erkrankung. Eine konsequente intensivierte Insulintherapie erfordert jedoch ein hohes Maß an Selbstdisziplin, das viele Erkrankte überfordert, weshalb viele Patienten ein einfacheres Schema erhalten. Und selbst bei sehr guter Einstellung ist die Wirkung noch lange nicht wie die der endogenen Insulinausschüttung, was man daran sehen kann, dass selbst "perfekt" eingestellte immer noch ein höheres Risiko für DM-assozierte Begleiterscheinungen haben. Das wird auch so bleiben, wobei die neuen Insulinpumpen, die auch den BZ messen können dabei noch mal einiges verbessern könnten.

@Samael70
Wirklich? Du hast die Erkrankten durch die Gesamtzahl der Teilnehmer geteilt? Ist das ein Scherz oder dein Ernst? Hier geht es um das relative Risiko: also um wie viel Prozent ist das Risiko höher als in der Vergleichsgruppe und nicht wie groß ist das Risiko an DM zu erkranken.
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29.04.2013 03:19 Uhr von Samael70
 
+1 | -0
 
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@Falap6

Selbstverständlich erhöht sich das Risiko, bei Verdoppelung der Zuckeraufnahme/Tag. Da braucht man nur einen gesunden Menschenverstand und KEINE Studie.

Fakt ist: 3,3 % der Probanden sind an Diabetes erkrankt tendenz steigend bei erhöhtem Zuckerkonsum. Das hat nur leider ziemlich wenig mit Limonade zu tun, weil praktisch in jedem Lebensmittel Einfach- und Mehrfachzucker enthalten sind, wie z.B.: Stärke, Glucose, Fructose, Maltose usw.

Fazit: Die Studie sagt uns, bei erhöhtem Konsum von Zucker steigt das Diabetes Typ 2 Risiko an. WAHNSINN!
Der Trick klappt auch mit Schokolade, Chips, Schokoküsse,
Gummibärchen, Eistee, Fruchtschorle usw... usw... usw...

Was für eine Geld und Zeitverschwendung!

[ nachträglich editiert von Samael70 ]
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01.05.2013 22:23 Uhr von Falap6
 
+2 | -0
 
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Das ist weder Geld- noch Zeitverschwendung.
Dass Zuckeraufnahme das Risiko erhöht, ist bereits bekannt. Darum ging es in dieser Studie allerdings nicht. Die Fragestellung war, wie hoch ändert sich das Risiko und gibt es eine Risikoschwelle (habe ich bereits mit dem Bsp des Zigarettenkonsums erklärt).
Das ganze hat sicher mit Limonade zu tun. Es hat ja eine Gruppe die Limonade getrunken, die andere nicht, der Rest war ja gleich.
Sicherlich kann man das auf andere Lebensmittel übertragen, aber es war MIT SICHERHEIT nicht jedem klar, dass bereits ein Glas Limonade das Risiko derart steigert und die meisten anderen Einfach- und Mehrfachzucker, die in gängigen Lebensmitteln vorkommen haben eben nicht so eine hohe Wirkung auf das Erkranungsrisiko. (Fructose z.B. hat einen deutlich geringere Insulinsekretion zur Folge als normaler Haushaltszucker, obwohl es im Gegensatz dazu "nur" ein Einfachzucker ist.
Außerdem ist die Frage auch immer, wie stark das Erkrankungrisiko von denen Genen im Gegensatz zu den Umweltfaktoren abhängt.

"Fakt ist: 3,3 % der Probanden sind an Diabetes erkrankt tendenz steigend bei erhöhtem Zuckerkonsum. "
Nochmal: Diese Zahl ist wenig aussagend, man muss sie eben mit der Kontrollgruppe vergleichen und dabei kam folgendes heraus: JEdes Glas pro Tag erhöht das Risiko um 25%. Das ist echt mal ne Hausnummer. Und: Jedes weitere Glas erhöht das Risiko NOCHMALS um 25% und zwar mit Zinseszinz! Das ist auch ziemlich interessant. Und jetzt kommts noch besser, um auf dein Kommentar mit den anderen Zuckern zurückzukommen. Das ganze hat mit FRUCHTsäften nicht funktioniert.
Deswegen
"Die Studie sagt uns, bei erhöhtem Konsum von Zucker steigt das Diabetes Typ 2 Risiko an" NEIN und NEIN.

Das einzige was vllt unnötig an der Studie war, ist die Tatsache, dass das ganze bereits für die us-amerikansiche Bevölkerung herausgefunden wurde und nochmal in Europa getesstet wurde. Wobei es vllt interessant ist herauszufinden, ob der Einfluss der Ernährung in den unterschiedlichen Gesellschaften unterschiedlich hoch ist.

Und nur weil du das alles nicht verstehst, gibst du erstmal ein Minus. Herzlichen Glückwunsch.
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02.05.2013 02:11 Uhr von Samael70
 
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So, erst einmal gab es von mir ein PLUS, denn Gegenargumentationen sollen schließlich belohnt werden und außerdem hast du dir fast nen Wolf geschrieben um es mir verständlich zu machen.

Und jetzt kommen wir auf die Limonade zurück.

Zitat:"Das ganze hat sicher mit Limonade zu tun. Es hat ja eine Gruppe die Limonade getrunken, die andere nicht, der Rest war ja gleich. "

Nun, die eine Guppe hat EIN Glas Limonade getrunken und die andere Gruppe hat ZWEI Gläser Limonade getrunken.

Das hat zur Folge, das die ZWEI Gläser Gruppe, die doppelte Menge an Zucker verkonsumiert und sich logischerweise das Diabetes Risiko erhöht hat.

Dieser Zuckerverdoppelungstrick hat nichts mit Limonade
zu tun, sondern nur mit der Quantität an Zucker, der verstoffwechselt wird. Wenn man die Limonade mit Eistee
(mit gleichen Zuckergehalt) austauscht, kommt man auf das selbe Ergebnis.

Aber ich muß zugeben die 22% ~ 25% ist schon eine Hausnummer.

Das verteufeln der Limonade, macht in meinen Augen keinen Sinn. Der Spiegel jedoch, hat ein anderes Ziel.

Hier ein paar Schlagwörter: Massenmanipulation, Pharmaindustrie, Zuckerersatzstoffe, Krebs, Lebenserwartung, Axel Springer - Bilderberger. Und schon ergibt die Verteufelung von Limonade doch noch einen Sinn.

[ nachträglich editiert von Samael70 ]

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