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Skurrile Entwicklung im Zweiten Weltkrieg: Die "Windkanone" war nutzlos

Obwohl der zweite Weltkrieg Anfang 1945 fast zu Ende war, arbeitete Nazi-Deutschland an Kriegswaffen, die jedoch augenscheinlich nicht immer die erhoffte Wirkung zeigten. Es zeigt, dass der Grat zwischen Genialität und Verrücktheit recht schmal war.

Die Alliierten entdeckten eine merkwürdig aussehende, L-förmige Konstruktion. Die "Windkanone" sollte mit einem Gas-Luft-Gemisch Löcher in tieffliegende Flugzeuge schießen. Ein 200 Meter entferntes Holzbrett, welches zwei Zentimeter dick war, konnte so durchschossen werden.

In der Realität wäre diese Kanone jedoch kaum wirksam gewesen: Die alliierten Piloten flogen nur selten in einer derart niedrigen Höhe, außerdem wären sie zu schnell für eine präzise Zielanpeilung gewesen.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entwicklung, Wind, Zweiter Weltkrieg, Luftabwehr
Quelle: www.welt.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2013 14:11 Uhr von nightfly85
 
+6 | -13
 
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In der Quelle sind noch weitere seltsame Maschinen beschrieben - die Lärmkanone etwa. Ein Klick lohnt sich also ;)
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25.04.2013 17:18 Uhr von bigX67
 
+4 | -19
 
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25.04.2013 20:33 Uhr von SN-User
 
+4 | -2
 
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Herrlich, was hier wieder für Kommentare abgelassen werden.

Speziell Herrensocke.

Natürlich war Deutschland in vielen Bereichen seiner Zeit den Alliierten voraus (speziell Raketen, U-Boote, Stg44 etc.).
Aber das waren die Alliierten in anderen Bereichen den Deutschen auch. Brauche hier nur das Thema Radar, Huff Duff, ULTRA etc. ansprechen.

Aber solche Halbwahrheiten, wie 10 Me262 hätten den Luftkrieg verändert, auweia!!!
Selbst Galland, seiner Zeit Inspekteur der Luftwaffe, hatte darauf hingewiesen, dass man mindestens 200 Me262 pro Einsatz benötigen würde, um spürbare Verluste unter den Bombern zu verursachen.

Selbst die Me262 Jäger die vorhanden waren, haben rein gar nichts geändert! Lag daran, dass dieses Fluggerät nicht ausgereift war, die Piloten keinerlei Erfahrung mehr hatten (Ausgenommen Gallands Jagdverband 44), dass der Treibstoff nicht mehr vorhanden war und nicht zu vergessen, die Einsatzdoktrin, welche ein neuer Jäger diesen Formats mit sich bringt, erst erarbeitet werden musste.
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25.04.2013 22:49 Uhr von Bombaltus
 
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"das liegt wahrscheinlich am "ingenieurs-gen" was wir haben."

Na ja mehr Hirn hätte unseren Vorfahren wohl mehr gebracht, dann wären sie dem Österreichischen Gefreiten nicht wie die Schoßhündchen nach gelaufen.
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25.04.2013 23:11 Uhr von schmelcher
 
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die reichsflugscheiben nicht vergessen!
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26.04.2013 13:24 Uhr von TheUnichi
 
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@dungalop

Nein, aber wir sind auch keine Franzosen

Deutsche funktionieren strikt und pünktlich nach dem System, das sie umgibt. Wir sind ein Arbeitervolk, kein Volk mit rosaroter Brille
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26.04.2013 18:54 Uhr von SN-User
 
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@Herrensocke


<<< Klar, Halbwahrheiten, die selbst die Allierten bestätigen

Zudem "geht es eben um "hätte">>>
Was sollen denn bitte 10 Maschinen ausrichten? Während da oben 1000 Mustangs und Thunderbolts dazu noch 1000 B-17 / B-24 rumkurven? Anders wäre es gewesen wenn 500 oder 1000 Me262 am Himmel gewesen wären. Das hätte den Luftkrieg verändert.


<<<Stimmt,weil nur 2 flugtauglich waren zu dem Zeitpunkt
und andere Kriterien eine Rolle spielten>>>

Nur 2 flugtauglich? Zu welchen Zeitpunkt denn? 1943?
Du weißt schon, dass es ab Ende 1944 / Anfang 1945 drei Geschwader mit Me262 gab oder?
Und genau dort wurden die Mängel offensichtlich. Das Abschuss/Verlustverhältnis war mehr als unbefriedigend! Trotzdessen das teilweise im März 1945 pro Einsatz bis zu 40 Maschinen gleichzeitig in der Luft waren, wurden keine besonders hohen Abschusserfolge erzielt. Dazu kam, dass die eigene Verlustrate pro Einsatz bei durchschnittlich 15% lag.

Kannst du nachlesen in: Jagdgeschwader 7, Die Geschichte eines Me262 Geschwaders


<<<Mit einer Rücktrittsdrohung setzte Galland das „Kommando Nowotny“ zur Erprobung des Düsenjägers als Jagdflugzeug im Fronteinsatz durch.>>>

Dieses Kommando hat einwandfrei nachgewiesen, dass die Me262 zu dieser Zeit nicht einsatztauglich war. Die Me262 hatte zu viele technische Probleme und wurde im Sept. 44 als bedingt frontbrauchbar eingestuft. 18 sicheren Abschüssen standen 24 eigene Verluste gegenüber (davon 8 durch Feindeinwirkung). Das war selbst für Galland eine Enttäuschung.

Quellen: Jagdgeschwader 7, Die Geschichte eines Me262 Geschwaders / Axel Urbanke: Mit FW190D-9 im Einsatz

Die Me262 konnte zwar jeden alliierten Jäger davonfliegen, aber der Angriff erfolgte mit konventionellen Maschinenkanonen und die Triebwerke waren sehr unzuverlässig. Erfolgsversprechender waren die ab März 1945 verwendeten ungelenkten Luft-Luft-Raketen der Me262, welche eine neue Ära im Luftkampf einleiteten.

Zu guter letzt:
Zu deinen "Youtube Dokumentationen", danke, aber ich lese lieber Bücher zu diesem Thema.
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26.04.2013 19:28 Uhr von SN-User
 
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<<<Ich hab mich in der Menge vertan ,aber du redest viel Blödsinn>>>

Ahja, du musst es ja wissen durch deine Youtube Videos...
Schonmal ein Buch in der Hand gehalten, was sich speziell mit dem Thema auseinandersetzt?
Wie ich sehe, wohl eher nicht.

<<<...Mit vier Maschninenkanonen MK 108 ´Kurzgerät´ ausgerüstet, welche...>>>

Erzähl mir mal was neues. Ist mir alles bekannt, auch Luftarchiv.de ist mir bestens bekannt. Die Informationen dort, sind aber auch nur ein Bruchteil dessen was man in Büchern nachlesen kann.

Wie gesagt: ich kann dir nur das Buch "Jagdgeschwader 7" empfehlen, dann wirst du ja sehen, was für ein Blödsinn ich hier erzähle.
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26.04.2013 20:36 Uhr von SN-User
 
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<<<Scheinbar ja,denn sonst hättest du nicht von"konventionellen Waffen gequatscht"obwohl die Dinger speziell für Me 262 entwickelt wurden und deshalb eben nicht konventionell waren.>>>

Hmm, genau, die MK108 wurde speziell für die Me262 entwickelt. Alles klar.
Diese wurde entwickelt, um mit den Bombern fertig zu werden. Bf109, Me110 und FW190 haben diese Waffe ab 1943 schon lange vorher eingesetzt. Natürlich bot es sich an, diese dann auch in die Me262 einzubauen. Die MK-108 hatte oft Ladehemmung und schoss verhältnismäßig langsam. Dann die Geschwindigkeit der Me262 dazu, und dir bleibt nicht mal eine Sekunde um irgendetwas zu treffen.
Das war anfangs ein großes Problem für die Jagdpiloten, die sowieso schon mit der neuen Maschine überfordert waren, besonders die "3 Tageflieger". Der wirkliche Sprung nach vorn, waren allein die Luft-Luft-Raketen.

<<<http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/>>>

Ja prima, los noch mehr Internetseiten, willst du mir nicht noch 200 andere auflisten, die ich bereits kenne?

<<<Das am 19. November 1944 aufgestellte JG 7 war der größte und mit ca. 200!!! bestätigten Abschüssen der erfolgreichste Me 262 Verband der Luftwaffe.
Doch schon ein sehr krasser Unterschied,nichtwahr?>>>

ca. 200 Abschüsse, denen ca. 80 Verluste gegenüberstehen. Damit ist auch nur das JG7 gemeint. Für die Zeit vielleicht nicht schlecht, aber auch nicht beeindruckend.
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26.04.2013 20:43 Uhr von SN-User
 
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@Herrensocke

<<<P.S Was du übrigens als Erfindung ULTRA bezeichnest,war nichts anderes als die Bezeichnung für das "Unternehmen Ultra",also den Geheimdienst der die Enigma entschlüsselt hat.
Ergo keine Erfindung ;) >>>

Bitte zeige mir, wo ich geschrieben habe, das ULTRA eine Erfindung war. Ich habe nur Bereiche genannt in denen die Alliierten führend waren.
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26.04.2013 20:47 Uhr von SN-User
 
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Ja is gut, geh spielen.

Auf dem Niveau muss ich nicht weiter diskutieren.
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26.04.2013 21:41 Uhr von SN-User
 
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<<<Huff-Duff -nix England-Frankreich-Henri Busignies
Radar-England führend?>>>

Ich schrieb immer von den ALLIIERTEN!!! Frankreich gehörte also nicht zu den Alliierten?

Ist mir neu...

Natürlich waren die Alliierten beim RADAR führend. Die Schnorchelköpfe der deutschen U-Boote z.B. konnten von den alliierten Flugzeugen mit deren Radar aufgespürt werden.

Ab 1943 arbeiteten die alliierten Radarsysteme im cm-Bereich, davon konnten die Deutschen nur träumen.

<<<Und was die Ultra betrifft,so haben die Engländer in dem Fall nur die Codes geknackt,genauso wie es auch der deutsche Geheimdienst mit den englischen Codes gemacht hat.>>>

Achso, nur die Codes geknackt. Das traf vielleicht für die Deutschen zu, aber bei der Enigma handelte sich um einen riesigen Aufwand, um dies überhaupt zu bewerkstelligen. Hier ging es nicht um irgendein Code, selbst "Rechner", sogenannte Bombas bzw. Turing-Bomben, wurden dafür verwendet.

Ich glaube kaum, dass die Deutschen einen vergleichbaren Aufwand betreiben mussten, um die Codes der Alliierten zu knacken.

Dies spricht natürlich für die Enigma! Der Fehler der Deutschen aber war, der Enigmaverschlüsselung blind zu vertrauen.

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