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Immer weniger Spieler machen Zynga zu schaffen

Online-Games gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Zynga ist einer der bekanntesten Anbieter für die diese Art von Spielen. Doch durch immer weniger Spieler sinken auch die Einnahmen.

Im Vergleich zum Vorjahr hat das Unternehmen ein Umsatzminus von 18 Prozent. Nur durch Entlassungen und weitere Sparmaßnahmen ist es gelungen, zumindest ein leichtes Plus von vier Millionen Dollar zu erwirtschaften.

Dieses Jahr sich der Chef als Übergangsjahr um sich neu auszurichten. Im nächsten Jahr sollen lukrativere Zielgruppen angesprochen werden mit zum Beispiel Glücksspiel-Angeboten. Auch das Mobile Segment soll zum Erfolg beitragen. Wie die Umsetzung aussieht ist bisher jedoch nicht bekannt.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Umsatz, Spieler, Zynga
Quelle: winfuture.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2013 13:34 Uhr von Timmer
 
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Das eigentliche Problem übersehen die einfach mal so stumpf.

Wer Zynga Spiele nicht kennt:
Meistens Spiele, wo man anfangs etwas aufbaut, es größer wird und es aber immer schwerer wird voranzuschreiten, ohne richtiges Geld auszugeben.
Beispiel: Farmville. Irgendwann hast du alles zugebaut und musst dann deine Farm erweitern. Entweder du sparst das "RL-Gold" zusammen durch level ups oder kaufst dir Sterne.

Im Grund ist jedes Zynga Spiel nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Sucht entwickeln, bissl locken und dann zack und dabei ist es egal, ob es das Farmspiel oder selbst nen Dr. House Spiel oder sonstiges ist. Kreativ geniug sind sie, um aus solchen Serien irgendwas zu basteln.


Was sie nicht kapieren: Es stumpft nach der Zeit gewaltig ab. Innovationen fehlen und nach zwei-drei Spielen weiß auch der letzte Honk, wie der Hase dort läuft.

Ich muss zugeben, ein paar Spiele haben sogar wirklich ein wenig Spaß gemacht. Halt nebenbei mal ne Stadt aufbauen ala "Mini Sim City". Jedoch schreckt das Geldproblem fast jeden, außer den Hardcorespielern, ab.

Wenn Zynga jetzt mal einfach sagen würde, dass sie ihre Preise verringern und es leichter machen, an "RL Gold" zu kommen sodass man ALLES schaffen kann ohne Geld aufzugeben, DANN würde es mehr Erfolg haben. Etwas ungeduldige Spieler würden nach einer gewisser Zeit halt schnell nachgeben anstatt diese das Spiel einfach vorher nicht spielen weil sie ja wissen: Ab einen gewissen Punkt gehts eh nicht mehr ohne Geld.


Wenn Geld bei solchen Spielen nebensächlich und nicht zum Hauptpunkt wird, dann verdienst du erst so richtig am Spiel.
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25.04.2013 13:53 Uhr von El_Caron
 
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> Immer weniger Spieler machen Zynga zu schaffen

Na das ist doch gut. Ich hätte nicht gedacht, das es so viele Spieler gibt, die ihnen zu schaffen machen. Aber wenn es jetzt weniger sind als vorher, Glückwunsch.
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25.04.2013 14:39 Uhr von MasterMind187
 
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@ Timmer

das Problem haben aber nicht nur Zynga Games, sondern fast alle Free to Play spiele. Die meisten Games von anderen Anbietern sind genauso gestrickt. Immer das selbe Muster.

Baue Gebäude auf Level X aus, dann starte Forschung Level Y. Irgendwann dauern diese Stufen dann aber solange, das du wieder Geld reinstecken musst oder in dem Spiel alt wirst :)

Es gibt aber kaum Genres bei den Free to Play ansonsten funktioniert. 90% aller Spiele sind halt Aufbauspiele.
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25.04.2013 16:44 Uhr von Timmer
 
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@MasterMind187

Jep, bis auf Ausnahmen machens leider alle so und ekennen das Problem erst zu spät oder gar nicht.
Am schlimmsten sind dann die Pay-2-Win Spiele. Hab bislang noch kein halbwegs erfolgreiches Spiel auf p2w Basis gesehen, aber lasse mich da eines besseren belehren falls es doch ein erfolgreiches Spiel mit p2w Variante gibt.


Wo es halt einfach Klasse funktioniert:
League of Legends und
Path of Exile (was ich übrigens jeden Diablo 2 Fan, der von D3 enttäuscht war, empfehle, es anzutesten, große Spieltiefe beim Skillbaum)

Beide Spiele basieren drauf, dass man alles selber frei erspielen kann. Mit Geld kauft man sich hauptsächlich nur kosmetische Sachen oder mehr Plätze. Keine Sachen, die man zwingend braucht und dennoch investieren viele Spielen sehr viel Geld um sich "abzuheben" von anderen^^
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25.04.2013 17:11 Uhr von newschecker85
 
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Ich hab mal das Browsergame Grepolis von Innogames gespielt. Wenn du da kein echtes geld eingesetzt hast warst du total aufgeschmissen.

Ok ich hab alle 2 Monate 25 euro investiert, aber das spiel hat auch spaß gemacht. Als ich dann in den Areal wo ich tätig war, der uneingeschränkt mächtigste war, standen auf einmal noch viel viel mächtigere mir gegenüber, ok dank meiner verbündeten hab ich deren Angriffe abblocken können. Später musste ich dann aufhören, berufsbedingt.

Ganz ehrlich, ich würds wieder tun, ist n kleiner Suchteffekt aber wenn man sich klare Grenzen setzt, wird es nicht gefährlich.

Und was Zynga betrifft, noch nie was von denen gehört, ganz ehrlich ich spiele seither keine online-games mehr, nur noch meine alten offline-games, sind immer noch recht spannend
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26.04.2013 10:00 Uhr von Flutlicht
 
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Wenn sie ihre Spiele nicht so mit Einblendungen, Werbung, Glitzerbuttons, Links zu anderen Spielen, Achievements, Buy-Buttons, und Animationen zukacken würden...

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass deren Spiele bei Vielen nur sehr schlecht/ruckelig laufen. Alleine schon Zynga Poker. Gut, war immer schon sehr überladen, aber das was JETZT dort abgeht, ist einfach nurmehr krass.

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