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Berlin: Posse um den Straßennamen vor dem jüdischen Museum gelöst

Nachdem das jüdische Museum den Vorplatz nach dem jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn, der bis 1786 in der Stadt lebte, benennen wollte und die Stadtverwaltung dieses Vorhaben aufgrund der Frauenquote ablehnte (ShortNews berichtete), haben die Verantwortlichen nun einen Kompromiss gefunden.

Die Fraktionssprecherin der Grünen im Berliner Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg, Jana Borkamp, hatte bis zuletzt für die Frauenquote gekämpft. Nach einer Verordnung von 2005 müssen Straßen- und Platz-Namen zur Hälfte aus Frauennamen bestehen. Hier wollten die Grünen Stärke bezeugen.

Zum Teil haben sie dies nun auch geschafft. Der kleine Platz vor der Akademie des Museums soll von nun an Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz heißen. Fromet Mendelssohn war die Ehefrau des jüdischen Philosophen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Museum, Platz, Name, Posse, Jüdisches Museum
Quelle: www.spiegel.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2013 06:14 Uhr von blonx
 
+5 | -1
 
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Mehr zu diesem Possenspiel findet sich in der Quelle. Und so mancher Absatz ist extrem lustig. Und einige Politiker haben mal wieder bewiesen, dass sie unfähig sind. Und unglaublich aber wahr , CDU-Politiker können doch komisch sein.
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25.04.2013 08:43 Uhr von Haarwurm
 
+15 | -1
 
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Das ist doch lächerlich, schreib doch mal einer die Adresse auf eine Postkarte oder einen Brief:

Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1

Der Gedanke an sich (emanzipation und so) ist ja ok, aber auf Zwang eine Straße nach einer Frau zu benennen, welche nicht wirklich in Erscheinung getreten ist in der Geschichte - das ist doch eigentlich ein Eigentor, sich da lediglich auf Zwangsquoten zu beziehen statt wirkliche weibliche Persöhnlichkeiten heranzuziehen.
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25.04.2013 09:13 Uhr von alter.mann
 
+20 | -1
 
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"herr-moses-mendelssohn-und-dem-seine-frau-str."

so gehört das.

;o)
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25.04.2013 09:38 Uhr von El_Caron
 
+8 | -0
 
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Ich bin gespannt, wann das mit aller Macht zurückfeuert und die Position der Frau ins Mittelalter zurückwirft.
Niemand kann mir erzählen, dass es irgendwann eine Generation gibt, die es normal findet. von Politiker_innen regiert zu werden, von Lehrer_innen unterrichtet zu werden und von Bäcker_innen ihr Brot(_innen) zu kaufen. Das verbietet sich schon deswegen, weil es gar nicht sprechbar ist, sondern ein reines Konstrukt der Schriftsprache. Da hätte es es schnell eher, wie bei den Studenten, mit Regierenden, Lehrenden und Backenden geklappt.
Es wird auch niemals jemand sagen "Ich gehe eben zur Bäckerin oder Bäcker, um Brot zu kaufen."

Wir laufen in eine Welt, in der - historisch bedingt mangels entsprechend vieler bekannter Frauen - Straßen nach unbekannten Frauen und bekannten Männern benannt sind und noch so kompetente Frauen in Führungspositionen - wenn auch nur von Neidern - auf ihre Quote reduziert werden.
Das wird noch lustig. Wenn wir Glück haben, reißt es uns nicht alle in den Abgrund.
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25.04.2013 09:57 Uhr von jo-82
 
+12 | -0
 
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Die Dummheit des Feminismus kennt keine Grenzen.
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25.04.2013 12:45 Uhr von manbearpig
 
+1 | -0
 
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Warum eigentlich nur Mann und Frau? Also mir fehlt da ja noch die Quote für das dritte Geschlecht.
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25.04.2013 13:56 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -1
 
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und warum haben die den Platz nicht einfach Mendelssohn-Platz genannt????
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25.04.2013 14:56 Uhr von Hidden92
 
+1 | -1
 
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@LucasXXL
Das wäre doch viel zu einfach gewesen *rolleyes*
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25.04.2013 16:22 Uhr von Domenicus
 
+2 | -0
 
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Ich halte es mit Johannes Rau:

"Warum benennen wir denn nie ein Fussballstadion nach einer Frau?"

"Wie sollen wir es den nennen? Dem-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion?"

Ich finde es klasse, dass die Grünen Feminanzen durscheinen lassen, dass es anscheinend genügt, einen erfolgreichen Mann zu heiraten, um einen Platz nach sich benannt zu bekommen, oder hat die Fromet von sich aus was geleistet?

Pikantes Detail: Die Regel mit der Benamung nach Frauen, bis 50% erreicht sind, wurde zweimal mit Billigung der Grünen gebrochen: Für Rudi Dutschke und Silvio Meier. Für Linke und Hausbesetzer werden also Ausnahmen gemacht, für Philosophen (und Joden, chrchr) nicht ;-)
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26.04.2013 23:44 Uhr von blueman60
 
+1 | -0
 
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Hatte der jüdische Philosoph kein weibliches Haustier? Dann hätte man ja auch den Namen nehmen können.
Was soll man zu so einem Blödsinn sagen.
Als ob man nict andere Probleme hätte, als sich um solche Dinge gedanken zu machen.
Ich bin auch der Meinung das man Juden nun wirklich nicht in den Arsch kriechen sollte.
So wie man es auch allgemein nicht machen soll.
Die Nazizeit ist schon lange Vergangenheit. Aber man möchte einfach keine Ruhe geben, weil unter anderem auch Juden umgebracht wurden.
Ständig neue Denkmäler u.s.w, rumgeheule um Zahlungen, Häuser und Grundstücke zu erhalten.
Ein Wunder das auf den Euroscheinen noch kein Rabiner drauf ist.
Ich finde das Auftreten einfach peinlich!
Und die Politik in Israel ist ja auch nicht gerade von Menschenrechten gekrönt!
Aber darüber wird ja aus bekannten Gründen geschwiegen.

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