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Evangelische Freikirchen: Kindesmisshandlung im Namen Gottes?

Laut einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) besteht ein Zusammenhang zwischen der Religiosität der Eltern und der Gewaltanwendung gegenüber Kindern.

Insgesamt gehe die elterliche Gewalt zwar seit 20 Jahren deutlich zurück, doch bei evangelisch-freikirchlichen Familien sei sie jedoch weiterhin unverändert an der Tagesordnung.

Nach Aussagen des Vorsitzenden des KFN, Christian Pfeiffer, werden die Eltern offen dazu aufgefordert, bei der Erziehung Schläge einzusetzen. "Je stärker die Eltern in ihrem Glauben verankert sind, umso mehr prügeln sie", so Pfeiffer weiter.


WebReporter: NoPq
Rubrik:   Kultur / Religion
Schlagworte: Name, Gott, Kindesmisshandlung
Quelle: taz.de
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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2013 15:08 Uhr von NoPq
 
+16 | -9
 
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Christentum ist Nächstenliebe™


Schade, dass die Studie anscheinend den Islam nicht näher untersucht hat. Schade, gell? Weiß ich doch - da müsst ihr jetzt aber durch, meine Lieben ;-)
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24.04.2013 15:17 Uhr von ~frost~
 
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"Je stärker die Eltern in ihrem Glauben verankert sind, umso mehr prügeln sie", so Pfeiffer weiter"

Das sind Leute, die das weitergeben was ihnen vorgegeben wurde. Sie hinterfragen ihren Glauben und ihre Methoden nicht . Meiner Meinung nach, ist das die falsche Ausübung von Religion. Mitdenken, statt blind glauben.
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24.04.2013 15:18 Uhr von LhJ
 
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Naja, aber ganz ehrlich habe ich nicht das Gefühl das komplett gewaltfreie Erziehung funktioniert. Ein Kind kann ruhig mal einen auf die Finger oder den Hintern bekommen, wenn es Bockmist gebaut hat. Heißt ja nicht, das man sein Kind gleich verprügelt.
Wenn ich mir anschaue was für furchtbar schlecht erzogene Kinder Heute schon durch die Weltgeschichte laufen, gruselt es mich ein bischen, wenn ich daran denke das die auch nochmal Kinder kriegen werden.
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24.04.2013 16:10 Uhr von Trallala2
 
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Womit ich stets meine Probleme habe - und das ist leider von den Initiatoren so bewusst gewollt - das sind die gleiche Bezeichnungen für verschiedene Dinge. Selbst für den Regen haben wir verschiedene Bezeichnungen, je nachdem welche Art es ist. Für Sexuelle Belästigungen gegen Frauen oder Gewalt gegen Kinder wird stets alles als eines angesehen. Nimmt also ein Vater einen Baseballschläger und prügelt sein Kind windelweich, dass es um sein Leben fürchten muss, und der andere gibt seinem Kind einen symbolischen Klaps auf die Finger, ist beides Kindesmisshandlung. Schon haben wir eine Statistik in der zwei Kinder von ihren Vätern misshandelt wurden. Dann platziert man noch ein Bild von einem Kind auf der Intensivstation und schon denkt jeder an Prügelorgien.

Als ich noch klein war, war die Bestrafung auf den Hindern noch ein Teil der Erziehung. Es wurde weder unkontrolliert geprügelt noch hat je ein Kind es als Misshandlung angesehen. Jeder wusste, wenn er das macht, dann gibt es dresche. Ich hab noch nie ein Kind geschlagen und würde es auch nie körperlich züchtigen. Für mich ist es eine unangebrachte Methode, und ich brauche auch keine Besserwisser die mir das sagen müssen. Kein Elternteil in meiner Jugend hat sein Kind je so geprügelt, dass es zum Arzt musste. Das machen nur Psychopathen.

Vielleicht gerade deswegen habe ich die Bezeichnung "Kindesmisshandlung" ungern, denn ich weiß dann nicht ob es sich um ein Kind handelt das ins Krankenhaus geprügelt wurde, oder paar auf die Finger.
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24.04.2013 16:13 Uhr von Samsara
 
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@LhJ
"Ein Kind kann ruhig mal einen auf die Finger oder den Hintern bekommen, wenn es Bockmist gebaut hat."

So ein Blödsinn! Das Einzige, was das Kind daraus lernt, ist dass wenn es Mist macht, eins auf die Finger bekommt und so einfach eine simple Konditionierung des Kindes vonstatten geht und keine ernsthafte Erziehung. Kinder sollen nicht aus Angst vor Schlägen keinen Mist anstellen sondern indem sie begreifen, was eigentlich daran Mist war!
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24.04.2013 16:24 Uhr von Trallala2
 
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@Samsara

Anscheinend hast du noch keine Kinder erzogen.

Logik ist etwas was erst ab einem bestimmten Alter sich herausbildet. Sie ist nicht ab der Geburt da. Du kannst also einem kleinem Kind nicht mit Logik erklären wieso man Hundescheiße nicht isst oder die heiße Herdplatte nicht anpackt. Vieles funktioniert nur mit Konditionierung. Ob es dazu Schläge benötigt oder es anders geht, das ist ein Thema für sich, aber komm bitte hier nicht mit dem Unsinn, von wegen man kann Kindern alles mit einem Gespräch erklären. Der Mensch entwickelt sich erst. Er ist körperlich mit der Geburt noch nicht "fertig", vieles muss ich erst herausbilden. Erst dann kann man Gespräche führen.
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24.04.2013 17:43 Uhr von Phyra
 
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trallala2 hat vollkommen recht, ein schneller klapps auf den hinterkopf wirkt wesentlich besser als eine diskussion eine stunde spaeter. Es geht dabei auch nciht darum, das kind zu bestrafen, sondern das es einfach sofort mitkriegt, dass es etwas falsch gemacht hat.
man kann mit kleinen kindenr nicht logisch argumentieren.
Und wenn ich mich an meine kindheit zurueck erinnere, ich habe nie aus angst vor bestrafung etwas nicht gemacht, ganz img egenteil, ich habe immer wenn ich bestraft wurde gewusst, warum.
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24.04.2013 18:03 Uhr von Jolly.Roger
 
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@Samsara:

Ehrlich gesagt habe ich meinen Kindern lieber einen Klaps auf die Finger gegeben, als sie auf die heiße Herdplatte fassen zu lassen.
Aber du kannst gerne mit einem 2jährigen eine halbe Stunde über die Technik und die Folgen von heißen Herdplatten oder Strom diskutieren.

Allerdings gehe ich davon aus, dass "Kindesmisshandlung" auch eine etwas andere Dimension hat als ein Klaps auf Finger, Hintern oder sonstwas. Vor allem die, von der in der News die Rede ist.

"Den Hintern versohlen", wie wir es evtl. von unseren Eltern oder Großeltern noch kennen (oder gehört haben) ist auf alle Fälle nicht nötig.

Und das religiös Verblendete sowieso ein Rad abhaben und gerne auf das hören, was andere ihnen vorbeten, ist auch kein Geheimnis.

Ich habe nichts gegen Glauben, wenn dabei nicht der gesunde Menschenverstand ausgeschalten wird. Aber alle Religionen haben genau das als mehr oder weniger heimliches Ziel. Deshalb auch die ganzen Rituale und "Gebete". So bleut man den Leuten am einfachsten und schnellsten Regeln ein.

Und alle Religionen hatten in ihrer Vergangenheit oder Gegenwart Phasen, in denen es in keinster Weise um Nächstenliebe oder Moral ging/geht.
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24.04.2013 18:18 Uhr von Route81
 
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wie sich die islambefürworter wieder aufgeilen! als ob sich normaldenkende davon beeindrucken lassen.
kein schwein hat behauptet, dass es schwarze schafe überall gibt. ich selbst verabschäue solche taten - egal ob beim islam oder bei christen. nur sollte man die kirche im dorf lassen. wir lesen weder in zeitungen, noch sehen wir im tv täglich von anschlägen, die von christen verübt wurden, von entführungen, die von christen verübt werden, von erstreben eines gottesstaates in demokratischen ländern usw. usf.
ich wünsche euch möchtegern gutmenschen und "wegschauern", dass euch die hand des islams mal erwischt, im sinne von gewalt...
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24.04.2013 19:15 Uhr von ptahotep
 
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Wenn ich das Verhalten so mancher Kinder und Jugendlicher sehe, vor allem der "bessersten", wie die sich an Bushaltestellen und AMpeln verhalten, gehört denen nicht nur ein paar auf die Finger geklopft oder ein kleiner Schlag auf den Hinterkopf. Die gehören so richtig durch geprügelt.
Heute erlebt: Ein paar Kiddies stehen an der Bushaltestellt - mitten im Weg. Als eine Person mit Rollator kommt wird kein Platz gemacht, Gegenteil - Die Person wird von ca. 12-15 jährigen Rotzblagen angemacht das die halt wo anders lang zu gehen hat.
Bus kommt, mag in die Haltestelle fahren, was machen die? Anstelle das die ca. 1m von der Bordsteinkante weg dem Bus genug Platz lassen, beginnt ein Gedränge und Geschubse. Der Einsatz von Ellbogen auf Brustbein- und Magengrubehöhe bracht dann ein "Ey Alter, was soll das? Ich zeig Dich an!". Und das von "wohlerzogenen" die auf Gymnasien gehen.
Endeffekt: Ich schnappte mir den Ältesten, machte dem klar das er schon strafmündig ist und wenn er nicht seine Klappe hält das er mal das Strafrecht kennenlernen darf. Habe ihn dezent auf einen Kugelschreiber auf Brusttaschehöhe von mir verwiesen, wo eine Linse heraus lugte. Kugelschreiber mit eingebauter Kamera sind eine feine Sache.
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24.04.2013 19:26 Uhr von Flaming
 
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etwa der Christian Pfeiffer der zu jedem Mist seinen Dünnpfiff absondert?^^

Ok hier mag er recht haben, hört man ja oft genug aus den Sekten bei den Amis.

So ein paar Prügel hätten manche schon verdient, auch wenn die Wirkung dieser natürlich genauso fragwürdig ist wie die Stille Treppe.
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24.04.2013 19:28 Uhr von Bildungsminister
 
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"Ehrlich gesagt habe ich meinen Kindern lieber einen Klaps auf die Finger gegeben, als sie auf die heiße Herdplatte fassen zu lassen."

Wie wäre es damit, beides zu unterlassen, bzw. zu verhindern? Das Argument, dass Kinder nur durch negative Konditionierung lernen ist vollkommen obsolet. Leute die ihre Kinder schlagen, wie auch immer, wissen sich meist nur nicht anders zu helfen, und neigen nicht selten auch im Alltag schnell zu Stress, Aggressivität, oder Übersprungshandlungen.

Es gibt keinen rationalen Grund Kinder zu schlagen, außer die eigene Unfähigkeit an sich. Wenn ich nicht will, dass mein Kind auf eine heiße Herdplatte fasst, dann lass ich es nicht an den heißen Herd. Wenn ich nicht will, dass mein Kind Hundekot isst, dann lass ich es keinen Hundekot essen.

Das Problem ist, dass es für viele schlicht einfacher ist zu schnellen Lösungen, wie die Anwendung von Gewalt, zu greifen, als sich mit dem eigenen Kind zu beschäftigen. Das kostet Zeit, Mühen, und manchmal auch Nerven, und gerade Leute die ihre Kinder schlagen, sind nicht bereit das alles zu investieren.

Gewalt an (Klein)Kindern ist schlicht durch nichts zu begründen. Die Ursache dafür liegt immer bei einem selbst. Ich selbst habe 3 Kinder, Mädels, (15,14,1), und habe nie geschlagen. Bei mir, in meiner Kindheit, war das noch ganz normal, aber eigentlich sollten wir es heute besser wissen. Natürlich wird man mal wütend, oder fühlt sich überfordert, aber da ist das eigene Kind definitiv der falsche Katalysator.
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24.04.2013 19:48 Uhr von ptahotep
 
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@Bildungsminister:
Es ist also kein Grund sich notfalls mit Gewalt zur Wehr zu setzen wenn man an einer Bushaltestelle bei einfahrendem Bus oder an einer Ampel von ein paar "wohlerzogenen" geschubst wird und deswegen schier unter die Räder kommt?
Da ist mit Worte nicht mehr viel getan.
Den Kindern/Jugendlichen und deren (V)Erziehungsberechtigten gehören da Anstandsregeln und Einhaltung des Abstandes zum Mitmenschen eingeprügelt - und zwar so lange bis einem selber das Blut aus den Knöchel tropft - trotz Bandagen und Schlagring.
Das was da oftmals abgeht ist keine "Lausbuberei" mehr, das ist versuchte Tötung. Mordversuch/Mord kann man denen leider nicht unterstellen.
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24.04.2013 19:55 Uhr von Bildungsminister
 
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@ ptahotep

Dir ist aber schon klar, dass es in dieser News und dem damit verbundenen Artikel um elterliche Erziehung von Kindern geht, oder?

Was irgendwelche Jugendliche an irgendwelchen Bushaltestellen machen ist ein vollkommen anderes Thema, und hat hiermit überhaupt nichts zu tun.

Ich kann dir insgesamt bei deinen Konstrukten auch nicht ganz folgen. Was das mit Erziehung zu tun hat, und Gewalt in der Erziehung weiß ich nicht. Ob dein Problem gelöst wird, wenn Eltern in der Erziehung Gewalt anwenden, vermag ich ebenso wenig zu sagen!
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24.04.2013 20:20 Uhr von LucasXXL
 
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@ Trallala2 ich weiß ja nicht wie du Kinder erziehst aber wenn man Kindern beibringt was sie nicht machen dürfen, dann machen sie das in der Regel auch nicht! Was willst du mit schlägen erreichen??? Ich sag meiner Tochter das sie das nicht darf und gut. Keine Ahnung was ihr für "Eltern" seid???
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24.04.2013 20:22 Uhr von Trallala2
 
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@ Bildungsminister

In Schweden gilt das strengste Kinderschutzgesetzt der Welt. Schlägst du dein Kind, wenn es auch ein leichter Klaps auf den Hintern ist, kommst du in den Knast, bzw. wirst du von der Polizei angeholt. Alle Kinder in Schweden kennen die Telefonnummer die sie anrufen können, wenn ein Elternteil nicht nach dem Gesetz, also absolut gewaltfrei, erzieht. Böse Kinder können so die Eltern ärgern.

Somit ist Schweden das Land wo man erfahren kann wie es ist wenn Eltern absolut ohne Gewalt Kinder erziehen.

Wenn du also sagst, dass du drei Mädels hast die du nie geschlagen hast, dann will ich dir glauben, aber ich will dir nicht unbedingt das andere glauben, wonach du behauptest, dass das so ohne weiteres geht. Ein Absatz klingt derart sonderbar, dass ich mich frage ob du tatsächlich Kinder hast, denn was du da von dir gibst ist schon etwas blauäugig. Nicht dass ich meine, dass es mit Gewalt zu lösen ist, das bitte nicht falsch verstehen, aber hast du tatsächlich Kinder?
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24.04.2013 20:23 Uhr von LucasXXL
 
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@ ptahotep das sind nicht deinen Kinder deshalb bist du nicht für die Erziehung verabtwortlich, sowas must du der Polizei melden!
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24.04.2013 20:25 Uhr von LucasXXL
 
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@ Trallala2 natürlich geht es völlig ohne Gewalt! Wie bist du denn drauf????
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24.04.2013 20:31 Uhr von Samsara
 
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@Trallala2
"Anscheinend hast du noch keine Kinder erzogen."
Der Schein trügt, da ich schon seit 11 Jahren dabei bin.

Um nicht unnötig Sachen zu wiederholen, schließe ich mich dem Kommentar von Bildungsminister von 19:28 Uhr sowie allen anderen Usern an, die der gleichen Ansicht sind.

Als kleine Ergänzgung: Schon einem 2-3 Jahre altem Kind kann man verständlich erklären, warum man keine heiße Herdplatte anfassen soll.
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24.04.2013 20:34 Uhr von Trallala2
 
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@LucasXXL

Kann sein, dass du eine Tochter mit einem ausgeprägtem obrigkeitssinn hast, solche Kinder gibt es tatsächlich. Man sagt zu ihnen nein, und sie gehorchen aufs Wort. Ich hab mal gesehen wie ein Mutter ihrer Tochter gesagt hat, dass sie sich an einem Strauch halten soll (eine Nachbarin hat sie mal kurz reingebebten). Zwanzig Minuten später stand das Kind immer noch da und hielt sich an dem Ast.

Außerdem habe ich nichts von Gewalt gesagt, sondern nur, dass man mit normalen Kleinkindern nicht unbedingt logisch diskutieren kann, da - jetzt man etwas vereinfacht ausgedrückt - gewisse Gehirnwindungen noch nicht ausgebaut sind. Kleinkinder sind somit ganz andere Wesen. Am Tag Null sind die nicht fertig. Vor allem das Gehirn entwinkelt sich noch die nächsten Jahre. Frag mich jetzt nicht die Einzelheiten, d. h. ab wann es so ist, aber Kleinkinder verlieren Eigenschaften und gewinnen neue mit älter werden. Du kannst also Kindern bestimmter Altersgruppe nicht mit Überzeugung kommen, denn das haben sie noch nicht drauf. Wenn deine Tochter gehorcht, dann um so besser. Aber es gibt Kinder die es nicht machen.
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24.04.2013 20:47 Uhr von ptahotep
 
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@Bildungsminister:
Was das mit dem Artikel zu tun hat?
Recht einfach: Es ist die Aufgabe der Eltern und der Erziehungsberechtigten (auf dem Nachhauseweg also die Bildungsstätte) dafür zu sorgen das die Schutzbefohlenen sich in der Öffentlichkeit entsprechend benehmen und keine andere Person zu schaden kommt oder darunter zu leiden hat. Mir ist aufgefallen das ausgerechnet Kinder aus "gut situierten" Verhältnissen sich oft genug nicht an den an sich selbst erklärenden Regeln halten und wenn man die Schule oder, sofern man sie kennt, die Eltern auf die Problematik aufmerksam macht zum Hören bekommt das man nichts dagegen unternehmen könne oder das es die betroffene Person nichts anzugehen hat.
Ich möchte nicht wissen was bei denen hinter verschlossenen Türen abgeht.
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24.04.2013 20:50 Uhr von ptahotep
 
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@LucasXXL
Es sind zwar nicht meine Kinder, aber mach Dich mal schlau mit Haftungspflicht und Erziehungspflicht gegenüber minderjähriger wenn keine direkt verantwortliche Person wie Elternteil oder Erziehungsbefohlene Person anwesend ist.
Vor allem wenn man selber davon betroffen ist und schier unter die Räder kommt, weil man angerempelt oder gar geschubst wird.

Have a lot of fun

BTW: Das hat sehr wohl was mit dem Artikel zu tun. Je verkorkster die (V)Erziehung daheim, desto verkorkster das Auftreten und Benehmen in der Öffentlichkeit.
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24.04.2013 20:54 Uhr von Bildungsminister
 
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@ Trallala2

Warum sollte ich keine Kinder haben? Nur weil ich diese nicht schlage? Ich bitte dich. Was ist das für ein Gedankengang? Ich habe mich eben nur ausführlich mit der Thematik befasst. Im ersten Bildungsweg habe ich sogar mal was in die Richtung studiert.

Wie gesagt. Für mich sind das alles billige Ausreden. Wer Gründe sucht, warum er Kinder schlägt, offenbart dabei meist eigentliche Gründe und Motive. Das alles was du anführst ist in keiner auch nur erdenklichen Form ein Grund Kinder zu schlagen, und schon gar nicht, weil sie es anders nicht verstehen.

Ich will indes auch gar nicht behaupten, dass man mit Kinder eines gewissen Alters diskutieren kann oder sollte. Das impliziert aber im Umkehrschluss nicht, dass man dann zu Gewalt als ultima ratio greifen kann oder sollte. Es gibt durchaus auch andere Methoden, und gerade die Phase, von der du da sprichst, ist jene, in der man als Eltern gefragt ist.

Gewalt ist schlicht kein Instrument zur Kindererziehung. Der Lerneffekt ist dabei auch gleich null. Wenn überhaupt erreicht man damit defensives Verhalten, zerstört Vertrauen, und baut ein Angstgebilde auf. Ein Kind, das was auf die Finger bekommt, weil es z.B. Sand isst, wird damit nicht aufhören, nur weil man es schlägt. Das mag für einen Tag funktionieren, aber gewiss nicht dauerhaft. Was das schlagen dann gebracht hat, darf man sich dann erst recht fragen.

Aber klar. Wenn jemand seine Kinder nicht prügelt, dann kann er natürlich keine Kinder haben. Weil das ja unlogisch ist. Warum auch immer...

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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24.04.2013 21:16 Uhr von Trallala2
 
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@Bildungsminister

Ich kann mich nicht erinnern irgendwo behauptet zu haben, dass man Kinder schlagen muss um sie zu erziehen. Vielleicht hat es der eine oder andere so verstanden. Wogegen ich mich lediglich etwas verwehre ist, dass man mit Kleinkindern einfach nur zu reden braucht und sie gehorchen. Ok, Kinder sind zwar auch gehorchen von der Natur aus programmiert, zumindest bis zu einem gewissen Grad, aber ein Kind das nicht die Grenzen überschreitet, wird nie selbstständig. Sieh mal, ich möchte kein Kind das mir gehorcht, weil ich es sage. Was soll aus dem Kind werden wenn es älter wird? Es wird ein Kind ohne Rückrat sein. Es muss Grenzen überschreiten und dafür bestraft werden.

Ich will jetzt meine Kindheit ins Feld bringen, aber wenn ich etwas schlimmes getan habe, dann gab es abends Dresche von Vater. Da konnte ich mich manchmal den ganzen Tag drauf freuen, wenn er von der Arbeit kommt. Ich wusste stets, ich überschreite Grenzen, aber wenn ich erwischt werde, dann habe ich Pech.

Lassen wir jetzt mal die Dresche außen vorweg, ich hab zuletzt mehr schlimmes getan (eben was ein Kind an schlimmen Sachen machen kann) als ich bestraft worden bin. Ich hab die Grenzen angekratzt und sie oft überschritten. Hätten die Eltern mit mir geredet und es mit Logik versucht, ich hätte vieles in meiner Kindheit und Jugend nicht gemacht. Ich hätte es sein gelassen. Nur stellt sich die Frage was besser ist: ein braves Kind zu sein oder gelegentlich Grenzen überschreiten und bestraft werden?
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24.04.2013 21:23 Uhr von LucasXXL
 
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@ Trallala2 Ich schließe mich den Ausführungen von Bildungsminister an.

Also ich habe drei Kinder 2, 15, 21 und habe noch für das Kind meiner vertorbernen Schwester gesorgt. Kannst du dir vorstellen wie schwierig ein Kind ist das beide Eltenteile verloren hat? Sie ist jetzt 23 und lebt wie meine älteste Tochte in einer eigenen Wohnung, geht arbeiten und ist sehr glücklich mich als "Vater" gehabt zu haben. So ein Kind stößt allen vor den Kopf die es gut mit ihen meinen. Ja aber ich habe es geschafft nur wenige Male musste ich laut werden. Ein paar Strafen die zogen und Sie war für einige Wochen wieder im Rhythmus. Sie hat bis Dato schon 2 Lehren abgebrochen aber Sie verdient sich ihr Lebensunterhalt selber.
Ach ja und da waren noch die drei Neffen die sich zu 50 % bei mir aufhielten :-) Ahm die kommen immer noch sehr oft mit Freundinnen.

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