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Zweitgrößter Autobauer Deutschlands steckt tief in der Krise

Daimler findet nicht genügend Absatz auf den weltweiten Automärkten. Der Umsatz im Auftaktquartal 2013 fiel um drei Prozent negativer aus wie in der Vorjahresfrist bilanziert wurde.

Daimler-Chef Dieter Zetsche sagt, dass sich die Märkte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres drastisch verschlechtert haben und widerruft seine noch im Februar prognostizierte Gewinnmarge von 8,1 Milliarden Euro für dieses Jahr.

Daimler hat viel Zeit und Geld in den USA bei der Tochter Chrysler verloren, dadurch auch den Anschluss bei effizienteren Modellen, vor allem in der LKW-Sparte wirkt sich dies negativ auf die Verkaufszahlen aus.


WebReporter: TadeuszKosciuszko
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Krise, Daimler, Autobauer
Quelle: de.reuters.com
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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2013 14:42 Uhr von El-Diablo
 
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aha schlechte Nachrichten Daimler setzt weniger autos ab..

"Im laufenden Jahr werde der Gewinn vor Steuern und Zinsen aus dem laufenden Geschäft unter die Marke von 8,1 Milliarden Euro sinken, die sich Daimler noch im Februar zugetraut hatte. "

Och die Armen Firmen, haben letztes Jahr gesagt (Orakel, Geschätzt, was weiß ich) 2013 wollen wir 8.1 Mrd € Gewinn machen, nun werden es wahsrcheinlich im schlimmsten Fall 5 Mrd. Gewinn.

Aktienkurs stürzt ein, Mitarbeiter werden entlassen etc...

Gewinn= (Einnahmen-Ausgaben)

Hallo gehts noch, solange eine Firma immer noch Gewinn macht ist doch alles in Ordnung.

Meine AG hat genau das selbe mit uns gemacht, Bonis eingespart, Mitarbeiter entlassen, Kürzungen, weil sie denn Hals nicht genug bekommen ahben und ihre Ziele nicht erreicht haben, aber immer noch Gewinn machen.


Die Menschen verblöden immer mehr Dank Fernsehen a la RTL und Zeitung a la BILD.

Und der Turbokapitalimus zieht uns den letzten Cent aus der Tasche und die Regierungen sind die Vertreter der Industrie und nicht des Volkes.
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24.04.2013 15:41 Uhr von xXThePainXx
 
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Komisch das der CLS sich gut verkauft ? Die neue C Klasse erscheint 2014 und die E Klasse hatte vor kurzem ein facelift und hat nur gute Bewertungen in den Tests. Nur weil dir die Marke nicht gefällt musst du Modelle die, die Haupteinnahme Daimlers ausmachen! als hässlich bezeichen. Hässlich ist wenn dann die immer gleich aussehende Fratze der Audimodelle oder hässlich ist die mangelnde Qualität in BMW Fahrzeugen(google mal nach Rost an den Sitzen im neuen 1er,3er,5er, da haben Fahrzeuge mit unter 500km Laufleistung bereits Rost).
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24.04.2013 15:42 Uhr von bigJJ
 
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... und dann noch das auslutschen der kunden, wenn man bei mercedes zur reperatur oder prüfung MUSS! Anderswo gehts ja nicht, wegen spezialteilen etc. pp.
das geht auch besserverdienern irgendwann auf den keks, weil die preise einfach exorbitant hoch sind...

mein vater hat seinen mb verkauft...vor allem wenn sie älter werden, werden sie unbezahlbar... und wenn man paar mal hinternander 1000€ hier, 1500€ da bezahlen soll... ne danke!
das ist natürlkich nicht nur ein problem von mb, sondern auch vw, audi oder bmw... und das schlimme ist auch noch, dass uns das als "made in germany" verkauft wird.
wenn es hochkommt, wird es in D zusammengeschraubt (von einigen mitarbeitern und vielen maschinen/robotern) und die teile an sich kommen aus der ganzen welt.

merkt man dann auch an der qualität der autos - ob bei VW oder MB...
mein bester kumpel hat sich einen neuen golf gekauft... nach GENAU 2 jahren, genau nachdem die gewährleistung des herstellers erloschen ist, ging das teil monatlich kaputt... 1000e euro schon reingesteckt!

naja freut euch... bald gibts auch noch internet in den autos... dann wirds besser!

disclaimer: mein onkel hat eine hohe managerposition bei MB und babbelt immer wieder von made in germany und wie toll MB ist und sowieso toller als alle anderen... blabla... naja er kriegt seine 1000e gehalt!
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24.04.2013 15:58 Uhr von MasterMind187
 
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@ El-Diablo, anscheinend guckst du zuviel RTL :)

Der Gewinn sagt erstmal nichts aus. Die Frage ist, wieviel Umsatz steht dem entgegen. Und in der Quelle steht klar, dass die Rendite auf 3,5% gefallen ist. 8 Mrd Gewinn mag zwar erstmal viel klingen, dem gegenüber stehen aber etwa 231,4 Mrd an ein Einnahmen! Oder anders ausgedrückt über 223,3 Mrd. an Kosten/Ausgaben.

D.h. zum Verlust ist es nicht weit. Denn wenn man die Kosten/Ausgaben einfach mal durch 12 teilt, kommt man auf über 18,6 Mrd. (stark vereinfacht gerechnet)

D.h. der Gewinn kann nicht mal die Kosten für einen einzigen Monat decken, wenn etwas schief läuft.

Deswegen kann es auch vorkommen das Einsparungen statt finden, obwohl ein Mrd Gewinn erwirtschaftet wurde. Die Frage ist halt immer, wie hoch der Aufwand war.
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24.04.2013 16:05 Uhr von GouJetir
 
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Ich finde die Autos von Audi und Mercedes am schönsten, aber ist ja Geschmackssache.
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24.04.2013 17:54 Uhr von Bleissy
 
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najawenn die es nötig habeneinen renault kangoo nach zu bauen dann issder konzern am ende
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24.04.2013 18:23 Uhr von P17244
 
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@Bleissy die bauen den Kangoo nicht nach, die lassen sich den Citan durch die Franzosen bauen. Angeblich wurde der Kangoo durch Daimler aufgewertet und verbessert. Leider schneidet er beim NCAP Crashtest genau so schlecht ab, wie einst der Kangoo im Jahr 2008! Ich finde, es ist ein Armutszeugnis für einen Autokonzern im Premiumsegment, wenn er nicht in der Lage ist, sichere Autos zu bauen und zu verkaufen. Ich erwarte von einem Citan nicht, das er beim Crash so gut ist, wie eine Mercedes E-Klasse, aber besser als ein Dacia Logan sollte er bei dem geforderten Preis sein, sonst wird sich ein Handwerker gleich einen Kangoo kaufen. Solche "Aktionen" kratzen am Image von Mercedes und entwerten die Marke. Das wirkt sich ganz am Ende auf dem Gewinn des Unternehmens aus, eine ganz logische Sache. Allerdings sehe ich nicht das Mercedes tief in der Krise steckt. Die neue A-Klasse, ein sehr schönes Auto, verkauft sich wie warme Wecken (Semmeln).
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24.04.2013 19:30 Uhr von generalviper
 
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@ El-Diablo:

Gewinn ist mitnichten Gewinn.
In Zeiten von Börse und Aktie gehört eine Firma nicht mehr der Firma, sondern den Leuten, welche die Aktien halten.

Wenn nun eine Firma weniger Gewinn macht, sehen die sogenannten Anleger nicht nur weniger Geld (Rendite) sondern fragen sich auch, ob sie im folgenden Jahr noch mehr Geld bekommen.

Kommen zuviele Anleger zu dem Schluss, dass sie die Aktie nicht mehr halten wollen, sinkt auf einmal der Preis der Aktie, und somit der Wert der Firma. Wenn man nicht aufpasst, ist die Firma durch einen eventuell entstehenden Teufelskreis nur noch einen Bruchteil Wert, und kann auch noch ganz schnell übernommen werden.

Somit bleibt gar nichts anderes übrig, als den Gewinn jedes Jahr zu erhöhen, auch auf Kosten der Arbeitnehmer.

Ein perverses System? Ja mit Sicherheit.
Funktioniert es? Ja, solange es die Bevölkerung / Arbeitnehmer mit sich machen lassen...
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24.04.2013 19:51 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Der Kapitalismus geht an seine Grenzen oder ist teilweise schon drüber hinaus! Die Karre steht sozusagen vor der Wand! Jetzt wirds interessant zu beobachten, was sich da gewisse Kreise alles so einfallen lassen und welch wunderliche Dinge da so geschehen! Wir werden dabei sein!
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24.04.2013 21:26 Uhr von DigitalKeeper
 
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Das kommt davon, wenn man mit "zu erwartenden Gewinnen" im Vorfeld Bilanzen fälscht!!!!! Geld, das man NICHT hat, hat in einer Bilanz bzw. in einem Abschlussbericht NICHTS zu suchen.

Mal abgesehen davon, kann man sich aufgrund der gestiegenen Kosten und halbierten Löhnen sowie Mini-Jobs sowieso nichts mehr leisten. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht.

Und das ist erst der Anfang - es wird schlimmer kommen, da unsere Wirtschaft, bzw. unser BIP zu 75% von den Automobilkonzernen abhängt.

Gefickt eingeschädelt :-))

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24.04.2013 21:40 Uhr von DigitalKeeper
 
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Ein Beispiel:

Passat 3BG Diesel (BJ 2003) - 2 Achsmanschetten + 2 kurze Bremsschläuche vorne -> macht bei VW 470.- EURO - WAHNSINN - und das bei einem Materialeinsatz von gerade mal 70 Euro!!!!! (wenn überhaupt)

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

FAST 1000.- DM für den bissl Scheiss!!!

Ich hab die Schnauze voll. Die Karre wird verhökert - wech damit! Und gekauft wurde ein 1987´er VW Jetta II 19E/G2.

Grade mal 102 TKM gelaufen - Rentnerfahrzeug. Und läuft, und läuft, und läuft. Sodale, und wenn DA mal ne Reparatur dran ist - das kann ich selber machen. Und ist BILLICH !!!!

Diese ABZOCKEREI der Hersteller mache ICH nicht mehr mit! Pahhh, Glühbirne wechseln und Frontschürze abbauen, jo iss klar. Scheinwerfer raus?!? Ganze Front abbauen.

Beim "Alten" Jetta?!? (Oder auch Golf *g*) -> 4 Schrauben 10 Minuten - fettich!

Und?!? kommt mir jetzt nicht mit "Umwelt" oder "Schadstoffarm" - ja der Jetta IST Schadstoffarm - und gesünder für die Umwelt, als FAST jeder NEUWAGEN heute!

Mal abgesehen davon, das Fahrzeuge heutzutage SO gebaut werden, das sie ständig kaputt gehen müssen - von wegen NACHHALTIGKEIT - alles gelogen!!!

Nachhaltig ist, wenn ich einen Gebrauchsgegenstand möglichts laaaaaaaaaaaaaaange verwende, und nicht alle paar Jahre einen neuen kaufen muss.

"Geplante Obsoleszenz" - nicht mit mir!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

[ nachträglich editiert von DigitalKeeper ]
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24.04.2013 21:49 Uhr von Gorli
 
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@ Humpelstilzchen: Lass mal die Kirche im Dorf. Das ist nicht das erste mal das der Gewinn zurückgeht. 2009 hatte Daimler sogar einen Verlust, und lebt trotzdem noch.
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24.04.2013 22:02 Uhr von Bleissy
 
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@ P17244


WAAAAAAAAAAAAAA hammerhart ..........nicht mal selber zusammennageln tun se den ........ maaaaaann watt iss datt billig
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24.04.2013 22:08 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@autor
Du schreubst:
"Der Umsatz im Auftaktquartal 2013 fiel um 50 Prozent negativer aus"

Der Umsatz sank um 3 % nicht 50 %
Dies wäre die Pleite!

Quelle:
"Im Auftaktquartal 2013 verdienten die Schwaben bei einem leicht um drei Prozent auf 26,1 Milliarden Euro geschrumpftem Umsatz operativ nur noch 917 Millionen Euro, halb soviel wie vor Jahresfrist,"
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24.04.2013 22:53 Uhr von lopad
 
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Das Problem hat selbst VW.

Ist nicht wirklich tragisch. Daimler macht schließlich keinen Verlust sondern einfach nur weniger Gewinn als ursprünglich geplant. Krise ist da schon fast zu viel des guten.
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24.04.2013 23:04 Uhr von majorpain
 
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Na ja wie ist es den.
Firma sagen sie läuft nicht gut.
Leute werden gekündigt.
Danach werden sie wieder eingestellt.
Aber über eine Zeitarbeitsfirma.
Dadurch verdienen sie viel weniger. Kosten sind ca die gleichen.
Aber wer kauft dann das Auto ?
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24.04.2013 23:26 Uhr von Bamba00
 
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Auch Volkswagen nicht zufrieden http://auto-clever.de/...
wachstum, wachstum, wachstum will der Herr Winterkorn.
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25.04.2013 00:18 Uhr von El-Diablo
 
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@ MasterMind187 + generalviper

siehe wikipedia = http://de.wikipedia.org/...

Ich kanne mich in BWL gut aus, ich habe es ganz einfach ausgedrückt.

Gewinn=Einnahmen-Ausgaben
Ausgaben= alles was ausgegeben wird+ rücklagen+stückkosten material strom,versicherung personalkosten, mieten, material, etc (alles halt)

Einnahmen=alles was eingenommen wird


sicherlich habt ihr beide teilweise Recht, aber gewinn ist nun mal gewinn
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25.04.2013 03:16 Uhr von Perisecor
 
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@ DigitalKeeper

"470.- EURO - WAHNSINN - und das bei einem Materialeinsatz von gerade mal 70 Euro!!!!! "


Na, was denn? Erst beschwerst du dich, dass die Löhne zu niedrig sind und dann beschwerst du dich, dass die Leute bei VW gut verdienen.

Sei doch wenigstens ehrlich: Du hättest gerne ein fürstliches Gehalt und die anderen sollen für dich alles kostenlos erledigen.

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