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Boston-Attentat als Terrorakt eingestuft: Warum Fälle Aurora oder Columbine nicht?

Obwohl die Motive der Bostoner Attentäter bisher nicht bekannt sind, wurde der Fall sofort als terroristischer Akt eingestuft.

Andere Fälle von solch gewaltsamen Anschlägen in den USA wie in Aurora, Sandy Hook, Tucson oder Columbine wurden niemals als solche bezeichnet.

Die britische Presse kritisiert dieses Vorgehen der US-Regierung, da man keinerlei Beweise für einen Terrorakt habe. Sogar der ehemalige CIA Deputy Director, Phillip Mudd, stimmt dieser Einschätzung zu.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Terror, Attentat, Boston, Columbine
Quelle: www.guardian.co.uk

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24.04.2013 13:42 Uhr von Trallala2
 
+5 | -6
 
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Jetzt kommen die ganzen Hobbydetektive raus. Das Interessante dabei ist nicht die Frage nach den Rucksäcken, sondern die Frage weshalb solche begabten Personen, die mit Leichtigkeit Verbrechen anhand von Pressefotos lösen können, nicht für Ermittlungsbehörden arbeiten, sondern bei McDonalds an der Friteuse.

Das schöne an den Hobbydetektiven ist, dass sie sich die gleiche Freiheit bei der Lösung der Probleme nehmen wie Agatha Christie bei Ms. Marple: was nicht passt wird weggelassen, was nicht stimmt, wird passend gedeutet.

Da wird behauptet, dass zwischen zwei Bildern nur Momente bestehen, obwohl da durchaus eine Stunde sein kann. Da wird behauptet, dass bestimmte Personen, obwohl für Hobbydetektiv verdächtig, nie verdächtig waren. Was aber verschwiegen wird ist, dass am Anfang viele Verdächtig sind, es aber auch Gründe gibt Verdächtige aus dem Raster zu nehmen.

Ich denke eine Navy Seal Kappe und ein Rucksack alleine machen noch keinen zum Terroristen. Da waren wohl noch paar andere Punkte.

Nichts gegen Fragen, aber es gibt zwei Gründe um zu fragen: der erste ist eine Antwort zu kriegen, die zweite ist Misstrauen in die Welt zu setzten. Ich denke die meisten haben das zweite im Sinn.
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24.04.2013 14:12 Uhr von Canay77
 
+4 | -3
 
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@Trallala
Mal ehrlich, wenn die Rucksackfarbe nicht so wichtig ist was ist es dann? Die Herkunft der "Täter". Der Rucksack mit der Bombe war schwarz, wir haben hier nen Moslem mit nem weisen Rucksack, der wars bestimmt. Wo ist da die Logik? Die haben nach deppen gesucht denen Sie das Ganze in die Schuhe schieben können. Das hat halt über nen Tag gedauert. 9/11 hatten Sie innerhalb von paar Stunden alle Täter ausfindig gemacht, die wussten sogar auf welchen klos die "Täter" in den letzten 2 Jahren waren. Da hat man sich sorgfältiger vorbereitet.


[ nachträglich editiert von Canay77 ]
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24.04.2013 14:14 Uhr von p-o-d
 
+1 | -2
 
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Trallala2
Zumindest mir geht es um das Erstere. Bzw. detektiviere ich nicht hinterher, aber stutze einfach bei manchen Sachen, sauge die Informationen auf und lass´ mich überraschen, ob jemals eine objektiv plausible Erklärung kommt. Daran mangelt es nämlich sowohl "Mainstreammedien" als auch Verschwörungstheoretikern" - wenn eine vorgekaute Erklärung plausibel erscheint, wird sie nicht mehr hinterfragt und auch oft - allem Verstand zum Trotz - von den (selbsternannten) Wissenden bis aufs Blut verteidigt.

Also um erfolgreich die Antwort zu erlangen, muss man mit der Prämisse dran gehen, auch NACH dem intensiven Befassen mit einem Sachverhalt meist keine Antwort zu bekommen! Es ist scheint imho das Problem beider Seiten zu sein; alles muss immer (allgemeinverständlich) erklärbar sein.
Was bei einem Vorfall wirklich geschah, wird aber auf ewig in der Erinnerung, der am engsten Beteiligten verborgen bleiben, wer immer sie seien, was immer vorfiel - und dann weiß auch nur jeder "sein Stückchen"!



Sei es drum. Die VT kommen nicht aus dem Nichts. Nimm´ die diversen letzten Massaker wie die Kinoschießerei her. Da gab es zwar einiges an Gerüchten, aber was diesen Vorfall hier als VT interessant macht ist: a) die Öffentlichkeit in der der Vorfall stattfand und b) die seit über 10 Jahren von den klassischen Medien gepflegte Assoziation "Explosion = Bombe = (islamistisch motivierter) Anschlag = Terror". Und sollte es sich beim "War against terrorism" nicht komplett anders verhalten als bei *allen* bisherigen, größeren kriegerischen Aktivitäten, ist Täuschung, Propaganda und Manipulation (und sei´s nur durch fehlende Informationen!) an der Tagesordnung. Wo genau und in welchem Umfang glauben zwar viele zu wissen, aber genau weiß das sowieso niemand. Außer vielleicht Perisecor ;-).

Letztlich ist jede offiziell dokumentierte Propagandaaktion, die irgendwann ans Licht kommt, ein toller Indikator "wie Menschen ticken".

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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24.04.2013 14:25 Uhr von saber_
 
+5 | -5
 
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@Trallala2


auf 4chan sind "hobbydetektive" unterwegs die teilweise etwas mehr in der birne und auf dem kasten haben als die leute bei den ermittlungsbehoerden und mit sicherheit nicht bei mcdonalds fritten schwenken...


und ohne derartige "hobbydetektive" bleibt dem normalen menschen nur eine version der sachlage: die der ermittlungsbehoerde...


hierbei handelt es sich nicht um eine verschwoerungstheorie, sondern es wird auf sachen hingewiesen die sich jeglicher logik entziehen...


man kann aber auch natuerlich blindlings seiner regierung vertrauen...
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24.04.2013 15:23 Uhr von Trallala2
 
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@p-o-d

Nein, dem was hier allgemein als Mainstreammedien bezeichnet wird habe ich noch nie meinen vollen Glauben geschenkt, denn ich hab schon sehr früh festgestellt wie der Informationsfluss bei den Mainstreammedien funktioniert. (er funktioniert aber auch bei VT´lern & Co identisch, bis auf, dass die andere Schlussfolgerungen ziehen; ansonsten sind sie das gleiche in Grün, bedienen aber nur eine andere Klientel).

Ohne jetzt speziell Eva Herman in Schutz zu nehmen, habe ich damals bereits am ersten Tag eine Ahnung gehabt was draus wird. Ich hab damals alle Medien, also Zeitungen und Internet, zu dem Thema gelesen und Verknüpfungen zwischen den einzelnen Nachrichten hergestellt. Zuletzt wurde es dann doch etwas zu viel für einen einzelne Person, aber ich hab es gemacht weil es mich interessierte. Die Feststellung damals war, zumindest bis zu dem Punkt wo es zu viel wurde, dass es letztendlich nur eine handvoll tatsächliche Nachrichten gab, der Rest war abgeschrieben. Ich meine nicht geklaut, also Plagiat, sondern man bezog sich stets auf jemand anders. Das Nachrichtenportal D und E bezog sich auf B, F und G auf C, B und C bezogen sich auf A. A sah sich im Recht, weil auch B, C, D, E, F und G darüber berichteten. Somit haben insgesamt sieben Nachrichtenportale behauptet, dass Grün blau ist, im Grunde war es aber nur A die es behauptet hat. Alle anderen haben es übernommen. Wär eich ein Wissenschaftler, ich hätte daraus eine wissenschaftliche Arbeit gemacht, aber zuletzt war es einfach zu viel, es wurde zu einer Lawine, an dessen Beginn nur ein paar Schneeflocken standen.

Also muss mir keine erklären wie der Mainstream funktioniert, denn es ist letztendlich schlimmer als es sich so mancher Verschwörungstheoretiker vorstellen kann. Aber ich hab auch zwei Abers. Aber die Nicht-Mainstream Portale sind noch schlimmer als die Mainstreammedien. Gelten für die Mainstreammedien zumindest noch paar Regeln, gelte diese für die anderen überhaupt nicht. Glaub mir, auch mit denen habe ich mich beschäftigt. So manche Frage habe ich in bestimmten Portalen beantwortet, und sogar den Verfasser derart in die Ecke gedrängt, dass er zugeben mußte, dass ich Recht hatte. Eine Woche später hat er die gleiche Frage wieder gestellt. Sein Ansinnen war also nicht die Fragen beantwortet zu bekommen, sondern Fragen zu stellen.

Das zweite Aber gilt den Mainstreammedien. Bei allen die dran teilgenommen haben, gab es tatsächlich etliche die Nachrichten verbreitet haben. Keine Behauptung, egal ob es sonst bereits in paar hundert Portalen per Mehrheitsentscheid als "Fakt" bestimmt worden ist, wurde ungeprüft weiter verbreitet. Es gibt also Mainstreammedien die recherchieren. Mir ist aber noch kein Nicht-Mainstreammedium vorgekommen, das ebenfalls richtig recherchiert hat.

Letztendlich ist es so: Nicht-Mainstreammedien bedienen nur bestimmte Klientel, so wie eine Nutte ihren Freier. Sie werden nie einer anderen Meinung sein. Einfaches Beispiel ist, dass sie stets eine andere Meinung haben als Mainstreammedien. Zeig mir ein Portal, dass zwar sonst einer ganz anderen Meinung ist als die Mainstreammedien, aber bei einem Thema den Mainstreammedien voll zustimmt. Ich meine, bei all den Millionen Zeitungen und TV-Nachrichtensendungen auf der Welt, willst du behaupten, dass sie alle gekauft sind? Schon mal zufällig müssten die mal was richtig berichten.

Also, eine gewisse Vorsicht ist bei den Mainstreammedien geboten. Weniger weil sie lügen, als dass sie sich auf sich selbst gegenseitig berufen. In dem Punkt muss man vorsichtig sein und achten was Fakt ist und was sich hochgeschaukelt hat. Im Grunde ist es gar nicht so schwer. Aber wenn schlechte Reporter gibt die nur abschreiben, dann gibt es etliche "Skeptiker" die nicht mal die Bezeichnung Reporter verdienen, weil sie die Nachrichten manipulieren.
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24.04.2013 15:41 Uhr von Trallala2
 
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@Canay77

Du wirst mir doch Recht geben, dass die Polizei vermutlich nicht nur mit Fotos arbeitet. Im Gegensatz zu den "Skeptikern" können die auf das Originalmaterial zugreifen, also auf die Tasche (bzw. Reste) selbst. Du wirst mir wohl auch Recht geben, dass das FBI es schaffen kann die Marke und Model der Tasche zu ermitteln. Innerhalb von zwei Stunden hatten sie also vermutlich nicht nur die Farbe der Tasche, sondern auch den Hersteller.

Im Gegensatz zu den "Skeptikern" hatte die Polizei wohl paar Fotos und Videos mehr mit denen sie arbeiten konnte; sie musste sich also nicht nur auf Bilder aus Zeitungen berufen. Da sie die zwei Explosionsorte hatte und die beiden Brüder mal zusammen, mal an den Orten anzutreffen waren, waren sie verdächtig. Warum sollten dagegen zwei Personen verdächtigt werden die zwar genau so wie die Brüder angezogen waren, aber nicht an den Tatorten zutreffen waren?

Ich hoffe das kleine Beispiel reicht dir. Hier werden von den "Skeptikern" nur Personen gesucht die ähnlich ausgesehen haben, aber weggelassen, dass die anderen laut Überwachungsvideos nicht am Tatort waren. Was bringt also gleiche Tasche, wenn die anderen auf der anderen Straßenseite waren?
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24.04.2013 16:33 Uhr von ZzaiH
 
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ganz einfach:

columbine, aurora = weiße(r), einheimische(r) waffennarr(en) als täter = einzelfall
boston = ausländer, nicht-christ = terrorakt

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