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Ringe durch die Nase und gebrochenes Deutsch sind tabu: Strenge Regeln bei UPS

Der Paketdienstleister UPS will das Geschäft mit privaten Kunden in Deutschland deutlich ankurbeln. Dafür gelten strenge Regeln für die entsprechenden Fahrer.

Dazu äußerte sich ein Verantwortlicher in einem Interview. Demnach wird es keine Fahrer geben, die nur gebrochen Deutsch sprechen und Ringe in der Nase tragen.

Auch Vollbart und T-Shirt von "Grateful Dead" wird man bei den Fahrern nicht finden. Zudem sollen die Autos immer tipptopp aussehen.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Deutsch, Regel, UPS
Quelle: www.t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2013 12:50 Uhr von Skyfish
 
+14 | -3
 
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Einen Lieferanten der nicht wie "Otto" aus den Simpsons aussieht, traue ich nicht über den Weg =)
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24.04.2013 12:50 Uhr von BastB
 
+18 | -14
 
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Gut so, denn auch das Auftreten der Mitarbeiter ist entscheidend für das Image eines Unternehmens.
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24.04.2013 13:01 Uhr von grotesK
 
+13 | -4
 
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@BastB:

Da kommt es aber auf das Benehmen an, nicht auf das Aussehen. Wichtig ist - wie es Cimy schon sagt - wie das Paket ankommt und das Paket stört ein gepflegter Bart herzlich wenig. Das mit der Sprache ist allerdings gut; denn ich merke es bei meinem DHL-Boten: Kein Deutsch, keine Auskunft...

Die Erwähnung bzw. die Sache mit dem T-Shirt @News finde ich allerdings komisch, denn die UPS-Fahrer tragen doch eh ihre Uniform...

P.S.: Mir sind übrigens Anzugträger wesentlich suspekter als freundliche Freaks ;)
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24.04.2013 13:28 Uhr von quade34
 
+5 | -6
 
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Richtige Forderung an das Personal. Was sich manche Dienstleister so leisten ist kaum noch hinnehmbar. Die Schlumpfkultur gehört auf den Müll.
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24.04.2013 13:30 Uhr von Perisecor
 
+8 | -2
 
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Erinnert mich immer an die Aussage eines Bekannten über Zustelldienste abseits von DHL:

"nachlässig aufgemachte Fahrer und Fahrzeuge"


Natürlich ist letztlich der Zustand des Pakets entscheidend. Meiner Erfahrung nach hängt der aber direkt damit zusammen, ob das Zustellfahrzeug so aussieht, als ob es schon (berechtigt!) halb in der Schrottpresse war, bevor es doch nochmal einem Zweck zugeführt wurde und ob schon Hygiene und Kleidung des Zustellers zeigen, dass er weder Bock auf diesen scheiß Job, noch auf sein scheiß Leben und schon überhaupt nicht auf mein scheiß Paket hat.
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24.04.2013 13:49 Uhr von Major_Sepp
 
+9 | -1
 
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Da lobe ich mir Hermes!

Gerade auf dem Land kommen die immer mit von vorne bis hinten verbeulten und verkratzten 25 Jahre alten Fiat Pandas. ´
Der Fahrer sieht so aus als wäre er gerade von einer Zigeunerfamilie verstoßen worden und man wartet garantiert bis in den späten Abend auf seine Lieferung!

DAS ist Service! ^^
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24.04.2013 13:50 Uhr von Hugo.Broetchen
 
+6 | -3
 
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Das ist eine sehr gute Entscheidung. Die Paselacken verunglimpfen unsere Sprache und ist nicht akzeptabel.
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24.04.2013 15:36 Uhr von Jason31
 
+5 | -1
 
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Genau Peri, da hast Du Recht. Es hat eben seinen Grund warum man bei den Schwiegereltern in ordentlicher Kleidung auf den Plan tritt und nicht in ausgenudelter Schmuddelkleidung. Man möchte den richtigen Eindruck hinterlassen.

So ist das eben auch beim Lieferdienst an der Tür. Wenn dir jemand die Pizza liefert und der mehr Öl in den Haaren hat, als auf deiner Pizza trieft, dann fehlt einem ganz plötzlich dieses Gefühl von "genießen der Pizza".

Klar bezahlt man das irgendwo dann bei UPS auch mit, aber dennoch hinterlässt es den Eindrucl von "ordentlich und sauber", was man dann eben auch irgendwo auf den Umgang mit seinem Versandgut übertragen kann.

@Major_Sepp
Ja, Hermes ist da so eine Sache. Man muss leider sagen (im wahrsten Sinne des wortes leider), dass dort zu Hauf "Subunternehmer" arbeiten, ihres Zeichens Ein-Mann-Unternehmen, die für einen Hungerlohn (pro Paket pauschal bezahlt) die Kartons von A nach B schleppen.
Mit unter auch gestrandete Existenzen, die kaum die Möglichkeit haben höher qualifizierte Jobs zu bekommen, weil zu alt, zu krank, keine Ausbildung, what-ever.
Ich will damit keines wegs sagen, dass es sich um "schlechtere Menschen" handelt, aber der "sozialen Unterschicht" sieht man es eben häufig auch an. Das kann zum einen daran liegen das man sich "ordentliche Kleidung" nicht leisten kann, zum andern aber auch, dass das Auftreten für diese Menschen nicht wichtig ist. Leider, und das ist das Problem, schlägt sich diese Umgangsform von "ist doch eh alles egal" auch auf den Job nieder - also den Umgang mit den Paketen. "Ist mir doch egal obs heute noch ankommt" ... "ist mir doch egal obs in den Dreck fällt" ... "ist mir doch egal ob ich drauf getreten bin".
Sowas hinterlässt bei Kunden - vor allem im mittleren und/oder höheren Alter - eben den Eindruck von: "Was war das für einer!?"

"Kleider machen Leute" - an dem Spruch ist einfach was dran.
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24.04.2013 17:07 Uhr von Djerun
 
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hilft alles nichts, ich meide ups wo immer es geht,
das ist die einzige truppe die nichtmal in der lage ist anzugeben ob das paket für vormittag oder nachmittag geplant ist

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