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Ilse Aigner lehnt Einheits-Saatgutpläne für Gärten der EU ab

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat auf die Pläne der EU reagiert, wonach nur noch einheitlich zugelassenes Saatgut für Gärten zugelassen werden soll.

"Es darf nicht soweit kommen, dass Privatgärtner für ein paar Samenkörnchen eine amtliche Zulassung vorzulegen haben", so Aigner. "Kleine Züchter müssen von der Zulassungspflicht befreit werden."

Die CSU-Politikerin fordert, dass alte Obst- und Gemüsesorten auch weiterhin angebaut werden können und nicht nur noch von der EU zugelassene Sorten.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: EU, Ablehnung, Ilse Aigner, Saat
Quelle: www.handelsblatt.com
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2013 12:58 Uhr von .clematis.
 
+9 | -1
 
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Mal abwarten...am Ende kriechen sie eh wieder vor dieser verdammten EU.
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24.04.2013 13:35 Uhr von Butzelmann
 
+5 | -1
 
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nicht kriechen...ihr wird dann klargemacht das sie ihren Posten dann vergessen kann....und schwupps ändert sich wie durch ein Wunder ihre Meinung ! Diese Angst vor dem Verlust der Pfründe ist bei fast allen Politikern allgegenwärtig...

[ nachträglich editiert von Butzelmann ]
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24.04.2013 13:39 Uhr von Truth_Hurts
 
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heute so und morgen wird dann der Mietvertrag für den Enddarm des Monsanto CEO unterschrieben.
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24.04.2013 13:54 Uhr von derSchmu2.0
 
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Solche Aktionen der EU sind es, die eine Partei wie die AfD zumindest für einen begrenzten Zeitraum, bzw. für einen gewissen Regierungsanteil wählbar machen...
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24.04.2013 14:15 Uhr von Frankone
 
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Das sollte man eigentlich als Selbstverständlich ansehen,
das auf Tiere und Pflanzen, jegliche Nahrungsmittel und Wasser keine Patente und dergleichen angemeldet dürfen.

Fast 2.000.000 Menschen haben die Petition von Avaaz mitgezeichnet - nun ist es an der Zeit das jeder sich dort mit beteiligt und dagegen stimmt !!!

http://www.avaaz.org/...

Dafür sollte jeder 2min Zeit haben !!!
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24.04.2013 14:25 Uhr von rolling_a
 
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@Frankone
Danke für den Link, sollte wirklich jeder angucken und mitmachen.
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24.04.2013 18:43 Uhr von Adam_R.
 
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Ich habe mich bis jetzt nicht darum gekümmert, was ich anbaue, aber ab jetzt pflanze ich extra das ein was der EU NICHT beliebt. MIR muss es passen!!!
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24.04.2013 21:48 Uhr von opa2012
 
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Die Nahrungsmittel-Multis wie "Monsanto" wollen die Welt beherrschen.
Sie sind nicht besser, wie der Anstreicher aus Braunau, nur sie versuchen es über Patente wie für Wasser und Luft.
Die Sache mit dem Saatgut ist nur Show, da jede Pflanze "Wasser & Luft" braucht.
"SCHÖNE NEUE WELT!!!"
Und die ILSE hat neben dem bekannten Ausschuss keinen Plan!!!
Eigentlich geht es uns ohne diese ILSE(Nullnummer) besser!!!

[ nachträglich editiert von opa2012 ]
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25.04.2013 12:49 Uhr von ArrowTiger
 
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Alte aber wirksame Taktik:

Wäre von vorneherein nur eine Begrenzung von Saatgut auf von der EU zugelassenes Material im Raum gestanden, hätte es sicher einen breiten Aufschrei gegeben. Also toppt man das ganze durch eine lächerliche Behauptung, daß auch der "Kleingärtner" davon betroffen sein - nur um diese Nebelkerze dann ganz schnell wieder empört vom Tisch zu wischen. Aigner macht einen auf "volksnah"...

Das Ziel der Saatgutbegrenzung für Landwirte ist damit ohne große Proteste aus der Bevölkerung quasi schon abgesegnet. Läuft also alles wie "geschmiert"...

Wieviel hat Monsanto den korrupten EU-Kommissaren wohl dafür bezahlt?
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25.04.2013 13:58 Uhr von ArrowTiger
 
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Wie erwartet:

"Klarstellung: Neue Regeln für Saatgutproduktion gelten nur für professionellen Handel

Die EU-Kommission weist Medienberichte über Regulierungspläne für den Obst- und Gemüseanbau in Hobbygärten zurück.

Privatgärtner können auch in Zukunft ihr Saatgut wie bisher verwenden. Sie sind von den neuen Regelungen zur Tier- und Pflanzengesundheit, die die Kommission Anfang Mai vorstellen wird, -entgegen anderslautenden Meldungen - nicht betroffen.

Die neuen Regeln gelten für ausschließlich professionelle Akteure, wie beispielsweise Landwirte oder Gartenbaubetriebe, die pflanzliches Saatgut erzeugen.

Für Kleinstunternehmen jedoch wird es Ausnahmen geben, um für sie die administrativen Hürden und Kosten zu minimieren. Die Anforderungen an sie bezüglich Kennzeichnung und Verpackung werden gering sein.

Auch für alte Sorten sollen schwächere Regeln gelten. Aus Transparenzgründen muss dieses Saatgut zwar auch registriert werden, allerdings in einfacher Form und auf der Grundlage von historischen Daten und praktischer Erfahrung. Tests sind nicht vorgesehen.

Die Annahme des Gesetzespaketes zur Tier- und Pflanzengesundheit ist für den 6. Mai geplant." (http://ec.europa.eu/...)
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25.04.2013 14:04 Uhr von Mankind3
 
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Das macht die ganze Sache auch nicht besser Arrow...niemand sollte Vorgeschrieben bekommen was für Saatgut er zu nutzen hat, egal ob Hobbygärtner oder Unternehmer.

Hab auch schon Dokus zu den Machenschaften von Monsanto gesehen, und es ist eine schweinerei das sowas überhaupt möglich ist.
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25.04.2013 14:17 Uhr von ArrowTiger
 
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@Mankind3:

Siehe mein Posting davor! ;-)

Natürlich ist der ganze Plan gefährlicher Mist. Die angebliche Einbeziehung von "Kleingärtnern" m.E. jedoch nur ein politischer Propagandatrick.

Quasi:

A: "Ich beraube dich doch nicht um 100.000€, wie ursprünglich angekündigt, sondern nur um 10.000€."

B: "Puh, da bin ich aber erleichtert, danke!"

;-)
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02.05.2013 09:01 Uhr von Borgir
 
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Oh man, diese gottverdammten Idioten in Brüssel....

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