24.04.13 08:50 Uhr
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Cannabis auf Rezept - so ist es in Deutschland möglich

Chronisch Kranke bekommen in anderen Ländern schon lange den Wirkstoff der Cannabispflanze vom Arzt auf Rezept verschrieben. In Deutschland ist dies zur Schmerztherapie auch möglich, aber verbunden mit vielen Hürden.

Nur in begründeten Ausnahmefällen ist die Droge bei Patienten in Deutschland seit 2011 erlaubt. Bis jetzt sind es ungefähr 150 Deutsche, die ihr Cannabis legal aus der Apotheke beziehen können.

Deutsche Mediziner schätzen aber immer öfter die Schmerztherapie und die therapeutische Wirkung des THC, dem eigentlichen Wirkstoff der Pflanze. Nervenschädigungen und Krampfanfälle können stark gelindert werden, wie internationale Studien bewiesen haben.


WebReporter: Katastrophenschutz
Rubrik:   Gesundheit / Medikamente & Heilung
Schlagworte: Deutschland, Droge, Medizin, Cannabis, Rezept
Quelle: www.express.de

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49 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2013 08:57 Uhr von CPSmalls
 
+52 | -3
 
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150.... es könnte bei weitem mehr menschen geholfen werden, wenn die regierung das ganze etwas lockerer sehen würde.
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24.04.2013 09:36 Uhr von d-fiant
 
+47 | -3
 
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Und wo steht jetzt wie in der Überschrift versprochen wie man in Deutschland rankommt?
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24.04.2013 09:44 Uhr von sukor74
 
+29 | -4
 
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Ich "verschreib" mir das von Zeit zu Zeit selber, da lass ich mich vom Staat nicht bevormunden. Risiken und Nebenwirkungen muss man kennen und respektieren, aufpassen, dass es nicht zum täglichen Begleiter wird, und man sich der Gefahren bewusst ist, dann find ich das OK.
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24.04.2013 09:48 Uhr von selflezz1
 
+39 | -6
 
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Ich meine es ist doch lächerlich! Anstatt Cannabis zu kontrollieren und zu versteuern kriegt das Zeugs in oftmals gestreckter Form jedes Kind an jeder zweiten Ecke und der Staat kriegt nix bzw. schmeißt noch massig Geld aus dem Fenster um die meist harmlosen Konsumenten strafrechtlich zu verfolgen.

Selbstverständlich ist das der sinnvollere Weg!

[ nachträglich editiert von selflezz1 ]
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24.04.2013 09:54 Uhr von muhkuh27
 
+33 | -2
 
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Es wird mir auch absolut nicht klar, wieso Opiate bei der Krebsschmerztheraphie absolut ok sind, aber man bei Cannabis Jahrelang rumlabern muss..
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24.04.2013 10:01 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -4
 
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Hoffen wir mal, das dann nicht solche Zustände einziehen, wie in South Park...


http://www.youtube.com/...
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24.04.2013 10:38 Uhr von LucasXXL
 
+5 | -25
 
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24.04.2013 10:42 Uhr von Para_shut
 
+4 | -34
 
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24.04.2013 11:16 Uhr von PrinzAufLinse
 
+13 | -3
 
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cannabis für kranke - schön und gut.
aber auch die gesunden müssen weiterkommen.
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24.04.2013 11:51 Uhr von perMagna
 
+9 | -1
 
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"wieso Opiate bei der Krebsschmerztheraphie absolut ok sind, aber man bei Cannabis Jahrelang rumlabern muss.. "

Das verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht so recht. Wenn man den Schritt tut, Gras als Medikament zuzulassen, dann sollte es wie jedes andere Btm auch verschrieben werden können. Was das mit den begründeten Ausnahmefällen soll, weiß ich auch nicht. Eigentlich ist es ja ideal, euphorisierend (was man sicher brauchen kann bei Krebs), schmerzlindernd und vor allem: appetitanregend. Das kann man beim Krebs auch gut gebrauchen.
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24.04.2013 13:00 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -6
 
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Und wenn es jetzt unkomplizierter verschrieben werden kann, was passiert dann mit dem Krankenstand in Deutschland? Alle Drogenkonsumenten plötzlich auch krank? Apothekenüberfälle häufen sich? Kranke werden beraubt?

Als Medikament ok - aber nicht für die Freizeitraucher.

@Sukor74 hat es als augenscheinlicher Konsument richtig geschrieben. Einer der wenigen der konsumiert, aber nicht verharmlost.

".... aufpassen, dass es nicht zum täglichen Begleiter wird, und man sich der Gefahren bewusst ist,"
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24.04.2013 13:39 Uhr von Steel_Lynx
 
+6 | -1
 
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@ cv2000
Heroin ist ursprünglisch ein Schmerzmittel gewesen und wurd von der Firma Bayer vertrieben (Hab mal eine alte Zeitungswerbung gesehen: Heroin gegen kopfschmerzen, auch für Kinder), bis die extremen Nebenwirkungen zuviel wurden. Der Nachfolger ist Aspirin.
http://www.cbgnetwork.org/...

@ perMagna
Medizienisches THC hat wenig mit dem gerauchtem THC/BDC zu tun.
Gerade bei der Krebstherapie wird es angewendet um die Übelkeit, Apetietlosigkeit und die Schmerzen zu Behandeln.
Eine Rauschwirkung stellt sich "so gut wie garnicht" ein.

@ muhkuh27
Wenn man darüber nachdenkt, das Cannabis in weiten Teilen der Welt ursprünglich legal war und sowohl als Medikament als auch als Nutzpflanze (Kleidung, Papier usw.) genutzt wurde. Später dann durch Studien (finanziert durch Pharmaunternehmen und Holz- bzw. Bekleidungsindustrie) verboten wurde, ohne das es einen vernünftigen Grund dafür gab. Verstehe ich das auch nicht.
THC als Wirkstoff hat eine wesentlich bessere Medizienische Bilanz, wie viele Opiate die für Schmerz- und Therapiepatienten eingesetzt werden.

@all
Legalizieren: JA, aber bitte KONTROLLIERT
Abgabe ab 18
Kontrollierter Anbau und Quallität
Richtwerte für den Strassenverkehr

UND
Als MEDIKAMENT sowieso und auf Rezept verfügbar für mehr Einsatzzwecke wie jetzt.
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24.04.2013 13:51 Uhr von Samsara
 
+1 | -4
 
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@Steel_Lynx
"Legalizieren: JA, aber bitte KONTROLLIERT
[...]
Als MEDIKAMENT sowieso und auf Rezept verfügbar für mehr Einsatzzwecke wie jetzt. "

Aber genau da liegt ja das Problem. Die meisten Befürworter stellen sich hauptsächlich für eine Legalisierung, da sie Cannabis nicht als Medizin nutzen wollen sondern nur zum eigenen "Vergnügen" (sprich sich zudröhnen).

[ nachträglich editiert von Samsara ]
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24.04.2013 14:26 Uhr von Askeria
 
+9 | -5
 
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"Aber genau da liegt ja das Problem. Die meisten Befürworter stellen sich hauptsächlich für eine Legalisierung, da sie Cannabis nicht als Medizin nutzen wollen sondern nur zum eigenen "Vergnügen" (sprich sich zudröhnen)."

wo genau liegt jetzt das problem?
dass mündige menschen, einen stoff der sie nachweislich nicht umbringen wird (schon mal die LD50 von CBN oder THC angeschaut?), konsumieren?
ob alle dadurch wirklich asozial und unnütz werden, bleibt abzuwarten.
ich für mich bin seit 15 jahren täglicher konsument und bin immernoch selbstständig, schaffe arbeitsplätze, habe eine glückliche und gesunde familie, bin sozial tätig und habe noch nie harte drogen angerührt (auch nie den wunsch verspührt). sogar untenrum steht alles noch wie ne eins (von wegen panikmache; kiffen macht impotent...).

und jetzt erzähl du mir mal, was gegen zudröhnen spricht? sei dir aber im klaren, dass du mit fadenscheinige stammtischparolen nicht weit kommen wirst - diese diskussion haben schon ganz andere verloren.

[ nachträglich editiert von Askeria ]
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24.04.2013 15:39 Uhr von Samsara
 
+5 | -7
 
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@Askeria
Ja genau, du bist so erfolgreich mit deiner Selbstständigkeit, dass du genügend Zeit hast, den (Nach-)Mittag hier auf Shortnews schreibend zu verbringen. Wen willst du veräppeln?!

Was gegen sich zudröhnen spricht? Dass du (u. a.) schlicht nicht mehr die volle Kontrolle über dich selbst und deinen Körper hast (siehe Alkohol, selbstverständlich dosisabhängig). Aber vielleicht kannst du mir sagen, was FÜRS zudröhnen spricht. Da bin ich mal gespannt...
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24.04.2013 15:39 Uhr von Steel_Lynx
 
+3 | -3
 
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@ Samsara

Ich vertrette da die gleiche Meinung und habe den gleichen Lebenswandel wie Askeria nur sind es bei mir inzwischen 19 Jahre und es ist alles gut bei mir.

Drogenvergleich:
http://www.sueddeutsche.de/...

Schau dir bitte mal dieses Ranking an.

Dazu muss man noch sagen, und ich kann es Medizienisch/Biologisch begründen, THC macht NICHT körperlich süchtig, "Genussmittel" wie Alkohol und Nikotin schon.

Und wie bereits oben erwähnt:
Es gibt keinen vernünftigen Grund Cannabis/THC/Hanf zu verbieten außer den Studiene welche durch die Industrielobbyisten finanziert wurden!
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24.04.2013 15:42 Uhr von Samsara
 
+2 | -2
 
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@Steel_Lynx
Das Ranking sagt aber auch klar und deutlich, dass Cannabiskonsum NICHT ungefährlich ist. Dass Cannabis sogar vor LSD und Ecstasy steht, sprcht auch nicht gerade für Cannabis.
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24.04.2013 15:46 Uhr von Steel_Lynx
 
+2 | -1
 
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@ Samsara
Wenn du dich mal ein wenig mit dem Thema Cannabis beschäftigst, wirst du feststellen, das es zwei verschiedene Zweige dieser Planzen gibt.
Indica und Sativa.

Kurz und einfach erklärt:
Indica: Drückt dich runter, macht Träge
Sativa: Macht den "PING" im Kopf (wird auch im Medizienischen THC benutzt)

Die verschiedenen Pflanzen bestehen aus verschiedenen Mischungsverhältnissen dieser 2 Zweige: 90/10 40/60....usw.
Je nach Planze, andere Wirkung.
Wer sich auskennt und nicht raucht was er gerade da hat, sondern es bewust macht, kann Tagsüber einen Rauchen und noch klar sein und abends einen Rauchen zum schlafen gehen, ohne seinen Alltag zu beeinflussen.

"...sogar vor LSD und Ecstasy steht, sprcht auch nicht gerade für Cannabis. "
Aber noch weniger für Alkohol und Nikotien!

[ nachträglich editiert von Steel_Lynx ]
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24.04.2013 15:49 Uhr von Steel_Lynx
 
+2 | -1
 
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Sagt auch niemand das dass ungefärlich ist.
Deswegen KONTROLLIERTE ABGABE!
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24.04.2013 16:02 Uhr von Samsara
 
+2 | -2
 
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@Steel_Lynx
""...sogar vor LSD und Ecstasy steht, sprcht auch nicht gerade für Cannabis. "
Aber noch weniger für Alkohol und Nikotien!"

Schon klar. Ich will auch nicht Alkohol und Nikotin in Schutz nehmen.

Und ja, kontrollierte Abgabe. Das "Problem" anhand der Nutzung solcher Statistiken ist aber dass sie den Eindruck vermittelt, als würde man Cannabis verharmlosen wollen. Das Gleiche gilt auch imho für den Cannabis <-> Alkohol/Nikotin-Vergleich.

Ich bin der Auffassung, dass mit einem irgendwo etwas nicht stimmen kann, wenn man darauf angewiesen ist (oder es zumal danach aussieht), sich mit Cannabis entweder aufzupäppelt ("PING") oder um runterzukommen. Statt sich auf den Konsum zu verlassen, sollte man besser die Ursachen bekämpfen als nur die Symptome zu lindern.
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24.04.2013 16:07 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -2
 
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Aber jetzt würde mich mal interessieren was denn "kontrollierte Abgabe" genau bedeuten soll. Wie würde das ausschauen in den Gegenden, Städten, Bundesländern, ganz Deutschland. Wieviele und wo Abgabestellen usw. usw. usw. Und wer soll denn das kontrolieren? Und wie oft? Welche Strafe bei Nichtbeachtung usw.

Nicht nur danach schreien, auch alles aufzeigen.
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24.04.2013 17:53 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -3
 
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@gertkarlpaul - normalerweise nichts - aber hier nunmal das verbot.
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24.04.2013 18:30 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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@Samsara
"da sie Cannabis nicht als Medizin nutzen wollen sondern nur zum eigenen "Vergnügen" (sprich sich zudröhnen)."

Zudröhnen klingt so nach Exzess, ich glaube du hast Alkoholiker im Kopf die auf Pegel kommen müssen. Und Vergnügen musst du nicht in " setzen. Es ist vergnügen.

"Dass du (u. a.) schlicht nicht mehr die volle Kontrolle über dich selbst und deinen Körper hast"

Da stimm ich dir zu. Schlimm diese Alkis die nicht mehr richtig laufen können.

"Aber vielleicht kannst du mir sagen, was FÜRS zudröhnen spricht. Da bin ich mal gespannt... "

Vergnügen, Spaß, nettes Gefühl

"Das Ranking sagt aber auch klar und deutlich, dass Cannabiskonsum NICHT ungefährlich ist. "

Das wird du von mir auch nie hören. Vielleicht von anderen. Die Dosis macht das Gift.

"als würde man Cannabis verharmlosen wollen. Das Gleiche gilt auch imho für den Cannabis <-> Alkohol/Nikotin-Vergleich."

Im Gegensatz zu Alkohol ist es ja auch Harmlos. Wenn wir einen Nullpunkt definieren ist Gras von der Gefährlichkeit her nicht 0 aber es liegt pur unter Alkohol und Nikotin :)

"Ich bin der Auffassung, dass mit einem irgendwo etwas nicht stimmen kann, wenn man darauf angewiesen ist "

Wie kommt du darauf das alle darauf angewiesen sind? Es gibt süchtige. Aber nicht jeder der kifft ist süchtig. Jemand der es ist braucht andere hilfe als seinen abendlichen Joint. Der Joint zum "runterkommen" ist genauso schlecht oder gut wie das Feierabendbier zum " runterkommen".


@suffkopp
"Aber jetzt würde mich mal interessieren was denn "kontrollierte Abgabe" genau bedeuten soll. "

Es reicht doch schon wenn die Abgabestellen mal darauf achten an welches Alter sie ihre Waren abgeben. Das würde nicht nur thc betreffen sondern auch Zigaretten und Alk.

Wenn man nur von thc als medikament spricht funktioniert eine kontrolliere abgabe wunderbar über ein BTM Rezept.

"- normalerweise nichts - aber hier nunmal das verbot. "
Leider. Das möchte man/wir/manche ja ändern.

Es würde ja schon reichen diese bigotte Verhalten bei Verkehrskontrollen zu unterbinden.
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24.04.2013 18:45 Uhr von Suffkopp
 
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nene - das ist noch keine kontrollierte Abgabe, geschweige denn kontrollierter Anbau. Das ist mir zu wage.
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24.04.2013 18:52 Uhr von Prachtmops
 
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brauchen wir mehr legale drogen in D?
nö wozu auch?

wer sich einen durchziehen will, machts doch jetzt auch schon, also wirds eh nix ändern.

ich bin klar dafür, das es als medikament genutzt werden kann, aber es für den gängigen konsum zu legalisieren ist der falsche weg.

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