24.04.13 08:30 Uhr
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Bakterien im Kampf gegen den Krebs

Mit Bakterien der Spezies Listeria monocytogenes möchten Wissenschaftler am Albert Einstein College of Medicine in New York gegen verschiedene Krebsarten vorgehen.

Die Bakterien gelten normalerweise als intrazelluläre Parasiten und könnten selbst schwere Gewebeschäden verursachen. Aber genetisch modifiziert überleben diese Listerien nur kurze Zeit im menschlichen Körper und sind dann ungefährlich.

Aufgabe der Listerien ist der Transport von tumorspezifische Antigenen und die Unterstützung des Immunsystems. Erste Erfolge konnten die Wissenschaftler bei Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs erzielen.


WebReporter: Katastrophenschutz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kampf, Krebs, Bakterie, Radioaktivität
Quelle: derstandard.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2013 08:59 Uhr von CPSmalls
 
+5 | -0
 
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gute sache! gute news!
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24.04.2013 09:15 Uhr von White-Tiger
 
+10 | -0
 
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Täglich eine News zu den Fortschritten in der Krebsmedizin.
Hoffentlich kommt davon mal was auf den Markt was wirklich hilft.
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24.04.2013 09:52 Uhr von Tuvok_
 
+0 | -0
 
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Problem dabei ist das die Natur einem gerne mal ne Lange Nase dreht und durch zufällige Mutation das Ding wieder gefährlich werden könnte.
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24.04.2013 10:02 Uhr von perMagna
 
+1 | -0
 
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Ja durchaus berechtiger Einwand, aber bei einer schweren Krebserkrankung ist dieses geringe Risiko durchaus einzugehen.

Sinn ist übrigens, dass die Listerien Tumorantigene großflächig im Körper produzieren und so eine erfolgreiche Immunantwort wesentlich warhscheinlicher machen. Beispielsweise kleinzellige Bronchialcarcinome bestehen (soweit ich mich recht erinnere) aus geradeeinmal 1 Million Zellen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die richtige Immunzelle auf die richtige Krebszelle stößt, ist eher gering.

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