24.04.13 08:29 Uhr
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Dramatischer Einbruch bei Organspenden

Immer weniger Leute sind bereit, ihre Organe zu spenden. Grund sind die Skandale in den Transplantationskliniken.

In den ersten drei Monaten 2013 gab es einen Rückgang von knapp 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so die Deutsche Stiftung Organtransplantation.

In Deutschland warten inzwischen um die 12.000 Menschen auf eine Organspende, allein auf eine Niere warten 8.000 von ihnen.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Skandal, Einbruch, Niere, Organspende
Quelle: www.focus.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2013 08:51 Uhr von Katastrophenschutz
 
+1 | -1
 
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aber die krankenkassen fördern das doch mit diesem kleinen spenderausweisen die jeder zugeschickt bekommen hat oder noch bekommt....viele möchten das evtl. aber jetzt noch nicht entscheiden denke ich....
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24.04.2013 09:12 Uhr von White-Tiger
 
+6 | -1
 
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Meine Bedenken sind ja eher die, das wenn ich einen Unfall habe und man diesen Ausweis findet eher dazu geneigt ist zu sagen "das Lohnt eh nicht mehr aber dem andern hilft es gewiss!".
Prinzipiell sage ich aber nach meinem Tod oder wenn es was ist wo ich mit nur einem Teil auskomme gern aber sonst Oo!
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24.04.2013 09:15 Uhr von Mecando
 
+4 | -1
 
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@ Katastrophenschutz
Dann nimmt man diesen Ausweis, und schmeißt ihn weg, oder kreuzt an, dass man nichts spendet und steckt ihn in die Brieftasche.
Ich verstehe anhand deiner Aussage nicht, inwiefern Krankenkassen durch bloßes Versenden der Ausweise an ihre Kunden das ´Nicht-Spenden´ fördern.

Oder beziehst du dich auf mögliche Trotzreaktionen, á la "Ich würd´ ja spenden, aber wen mir die KK das jetzt schon direkt nach Hause schickt... Ne, dann spende ich nicht."?
Falls das dein Argument zwischen den Zeilen sein soll, dann lässt das nur auf den Verstand Betreffender (nicht du, sondern die Trotzigen sind gemeint) schließen... ;)

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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24.04.2013 09:22 Uhr von Pils28
 
+3 | -2
 
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@White-Tiger: So etwas halte ich für arg unwahrscheinlich. Aber die Angst kann ich schon nahcvollziehen. Dennoch wäre ich dafür, dass einfach jeder Organspender ist, der nicht aktiv widerspricht. Glaube, die meisten Leute haben nichts gegen eine Organspende nach ihrem Tod. Dennoch lassen wir Tausende aufgrund mangelnder Spenden sterben und verursachen unnötige Kosten in Milliardenhöhe jedes Jahr durch die Wartezeiten.
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24.04.2013 09:54 Uhr von Tinnu
 
+3 | -2
 
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Hugo hat aber recht!
Von einem Totem werden keine Organe entnommen. Organspender werden künstlich am leben erhalten.
Würdevolles sterben und organspende schließen sich aus.
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24.04.2013 09:59 Uhr von Phyra
 
+1 | -1
 
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irgendwann gibts dann eine organlottierie nach dem motto
"ihnen fehlt die linke niere und person b die rechte? ist ja wunderbar, lets flip a coin"
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24.04.2013 10:12 Uhr von Pils28
 
+4 | -1
 
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Wobei lebend irgendwie relativ ist. Nur weil meine Leberzellen noch lebendig sind, heißt das nicht, dass ich als Mensch noch am Leben bin.
Und was bedeutet würdevolles sterben? An Maschinen angeschlossen, im Schlaf oder auf dem OP Tisch?
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24.04.2013 10:20 Uhr von grotesK
 
+2 | -3
 
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Ist doch auch kein Wunder bei den ganzen Skandalen (welche wohl auch nur die Spitze des Eisbergs darstellen).

Ich möchte meine Organe nicht in den Händen von Ärzten sehen, die damit bevorzugt reiche Leben retten, weil diese bzw. dessen Verwandte ein "kleines Taschengeld" überreichen. Lieber nehm ich sie mit in´s Grab, bevor ich ein System der Ungerechtigkeit unterstütze.

Wie wurden denn bisher die geplanten Kontrollen nach den Skandalen umgesetzt?
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24.04.2013 10:28 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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So wirklich von Bestechung war nie wirklich die Rede.
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24.04.2013 10:39 Uhr von grotesK
 
+1 | -1
 
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Naja, man muss nur 1+1 zusammenzählen: Es waren nachweislich (zumindest laut den Berichten des letzten Jahres) wohlhabendere Patienten, welche zu Unrecht ein Organ erhalten haben. In einem Fall wurden danach umgehend rund 160.000€ an das Klinikum "gespendet". usw usw. Ich könnte das nicht...

Wie gesagt, da wird soviel vertuscht und es ist eben alles auffällig (z.B. weil Ärzte mit hohen Schulden involviert waren usw). Mein Vertrauen ist gänzlich weg...
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24.04.2013 10:54 Uhr von trollverramscher
 
+4 | -0
 
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Selbst wenn irgendeiner auf dubiose Art meine Organe bekommt nachdem ich die Ohren anlege, ist das doch trotzdem noch besser als den Mist verrotten zu lassen. Ist zwar nicht optimal aber ein gerettetes Leben ist immernoch besser als die Wurm-Variante.
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24.04.2013 10:59 Uhr von grotesK
 
+1 | -1
 
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Ich sehe das anders. Durch diese Gleichgültigkeit unterstützt man diese Machenschaften erst. Wenn sich mehr Leute (temporär) verweigern, übt man Druck aus und es wird hoffentlich bessere bzw. einwandfreie Kontrollen geben.
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24.04.2013 11:15 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -4
 
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Wir brauchen endlich künstliche Organe.
Es ginge einfach, wenn embryonale Stammzellforschung zugelassen würde.
Man könnte Organe bis zum entsprechenden Entwicklungsstadium züchten.

Und wenn das fehlschlägt, könnte man vielleicht ein fertig entwickeltes Kind aus der eigenen DNA klonen, tiefgefrieren, und hat sozusagen ein Ersatzteillager.
Man klont ja nur deshalb nicht, weil man befürchtet, die geklonten Organismen seien nicht zur Fortpflanzung fähig.
Sollen sie ja auch nicht. Es geht ja nur um die physische Funktionsfähigkeit der Organe der Geklonten.

Wenn´s bei Dolly 1996 klappt, dann sollte es prinzipiell auch beim Mensch möglich sein.
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24.04.2013 11:54 Uhr von perMagna
 
+0 | -0
 
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"Meine Bedenken sind ja eher die, das wenn ich einen Unfall habe und man diesen Ausweis findet eher dazu geneigt ist zu sagen "das Lohnt eh nicht mehr aber dem andern hilft es gewiss!"."

Diese Bedenken könnte man ausräumen, wenn erst nach dem Tod eines Menschen feststellbar ist, ob er auch Spender ist.
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24.04.2013 12:11 Uhr von grotesK
 
+0 | -0
 
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@wok!:

Naja, ich glaube jetzt als Laie mal nicht daran, daß es brauchbare Spenderorgane (wenn alle Spender wären) und Leute auf der Warteliste im Verhältnis 1:1 gibt.
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25.04.2013 00:52 Uhr von gogodolly
 
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@hugo:
recht haste
das problem ist(bei organspende), dass die menschen unterschiedliche vorstellungen vom "totsein" haben...

http://www.initiative-kao.de/
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25.04.2013 21:24 Uhr von Gnarf456
 
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Ich stimme no_trespassing völlig zu, ein hoher Prozentsatz an Organspendern verhindert nur, dass die entscheidenden Stellen sich der Notwendigkeit bewusst werden, die heute nutzbaren Methoden der Technologie, Medizin, Gentechnik etc. anzuwenden, um in Zukunft Organspenden durch "künstliche" Organe überflüssig zu machen. Deshalb bin ich kein Organspender.

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