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Weltraummüll: Bis 2200 soll es 20 bis 40 schwere Kollisionen geben (Update)

Bei einer internationalen Konferenz tagen aktuell gut 300 Experten im Kontrollzentrum der europäischen Weltraumorganisation ESA in Darmstadt. (ShortNews berichtete). Hauptthema dabei ist die ungeheure Menge an Weltraumschrott, der immer mehr Satelliten bedroht.

Die Inter-Agency Space Debris Coordination Committee prognostiziert, dass bis 2200 zwischen 20 bis 40 katastrophale Kollisionen geben wird. Unter einer schweren Katastrophe verstehen die Experten ein zwei Kilogramm schweres Stück Weltraumschrott, welches mit 25.000 Stundenkilometern auf einen Satelliten trifft.

Für die Lösung dieses Problems werden verschiedene Varianten diskutiert. Eine Idee schlägt vor, dass ein eigens gebauter Satellit mit einem Netz den Weltraumschrott einfangen und anschließend auf eine Umlaufbahn bringen soll, in der er keine Gefahr mehr darstellt.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Update, Satellit, Kollision, Weltraummüll
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2013 07:42 Uhr von hellibelli
 
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Habe mal darüber gelesen. Die Trümmerwolken sind wie Schrapnell. Kleinste Teile, Schrauben und so sind verheerend. Wenn diese einen Satelliten o.ä. zerlegen entstehen neue Trümmerwolken. U.s.w. Wenn genügend von diesem tödlichen Kleinkram um die Erde schwirrt, könnte das das Ende der Raumfahrt bedeuten für Jahrhunderte. Alles was startet wird oben sofort pulverisiert.

Umweltschutz im Weltraum war wohl noch nie ein ernstes Thema. Hat wohl keiner geahnt wie der Müll einem bald um die Ohren fliegt.

[ nachträglich editiert von hellibelli ]
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24.04.2013 08:13 Uhr von CPSmalls
 
+3 | -1
 
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hätten sie gleich mal von anfang an daran gedacht um dann soetwas weitestgehend zu vermeiden... klasse gemacht nasa, esa und die restlichen konsorten....

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