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USA: Keinen Arzt gerufen - Betendes Ehepaar lässt erneut Kind sterben

Ein Ehepaar aus der Stadt Philadelphia muss mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen, weil sie zum zweiten Mal ein Kind haben sterben lassen. Das Paar gehört zu einer Kirche, die an der Heilung durch Gebete glaubt.

Bereits 2009 starb ihr zweijähriger Sohn an einer Lungenentzündung. Sie hatten das Kind nicht zum Arzt gebracht, sondern ausschließlich für ihn gebetet. Das Paar bekam eine zehnjährige Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Den anderen sieben Kindern mussten sie ärztliche Hilfe gewähren.

Das Paar versprach dem Gericht, künftig Religion nicht mehr über die Medizin zu stellen. Sie scheinen sich daran nicht gehalten zu haben: In der letzte Woche starb ihr acht Monate alter Sohn. Er hatte seit längerem Durchfall und Atemwegsprobleme.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Kind, Arzt, Ehepaar
Quelle: www.thenewsstar.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2013 16:42 Uhr von Borgir
 
+12 | -1
 
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Verblendete Idioten. Mehr kann man dazu nicht sagen. Dem ein Glückwunsch, das solche Eltern haben muss.
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23.04.2013 16:44 Uhr von Katzee
 
+19 | -1
 
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Religion und Verstand sind nun einmal nicht vereinbar. Je religiöser die Menschen, umso dümmer sind sie auch. Aber im Gefängnis können sie sich jetzt darüber freuen, dass sie zwei Kinder zu "Gott" gebetet haben.
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23.04.2013 16:46 Uhr von blade31
 
+13 | -2
 
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wie bei Dr. House:

"Wir glauben nicht an Impfungen."
"Aber glauben sie an Kindersärge..."

Traurige Sache
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23.04.2013 17:22 Uhr von machi
 
+7 | -0
 
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Lebenslang für das Paar, lebenslang für ihren Pastor und diejenigen die ihnen sicher auch weiter geraten haben ihr nächstes Kind ebenfalls sterben zu lassen.
Einmal die komplette Hierarchie hoch, alle in den Bau, für immer ...
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23.04.2013 17:59 Uhr von psycoman
 
+4 | -0
 
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Offentsichtlich sind die Eltern nicht in der Lage für das Wohl ihrer Kinder zu sorgen, daher müssen das leider andere Übernehmen. Die Eltern sollten weggesprerrt werden. Vielleicht sollte man darüber nachdenken die Gefängnisärzte oder das Essen der beiden Elternteile, durch Gebete zu ersetzen.
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25.04.2013 05:15 Uhr von visnoctis
 
+0 | -0
 
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und ich glaube noch an der deutsche sprache
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27.04.2013 23:43 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
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Da es sich um Wiederholungstäter handelt, wäre nunmehr die Höchststrafe wegen Mordes angemessen. Die Sekte muss natürlich verboten werden, da sie fundamentalistisch ist, aber vermutlich ist sie das bereits. Es gibt christliche Glaubensrichtungen (Pfingstgemeinden), die an Heilung durch den Heiligen Geist glauben, was auch ok ist, aber die lehnen keine ärztliche Hilfe ab.

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