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Einheits-Saatgut: EU plant Regulierung von Gemüse-Anbau in Gärten

Die EU-Kommission plant eine neue Verordnung des Saatgut-Marktes, nach der nur noch einheitlich zugelassenes Saatgut für Gärten zugelassen wird. Dies soll auch für Privatgärten gelten.

Damit bekämen alte oder seltene Saatgüter keine Zulassung mehr und Lebensmittelkonzerne profitierten davon. Wer dagegen verstößt, macht sich strafbar.

Umweltorganisationen oder ein entsprechender Antrag der Grünen im österreichischen Nationalrat kämpfen bereits gegen die Verordnung an, doch es müssten mehrere Mitgliedsstaaten dagegen sein, damit der Beschluss nicht umgesetzt wird.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Gemüse, Obst, Regulierung, Anbau, Saatgut
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2013 15:33 Uhr von Azureon
 
+30 | -2
 
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Ein weiteres Beispiel warum die EU der größte Schwachmatenverein ist, den sich je die menschliche Sippe ausgedacht hat.
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23.04.2013 15:41 Uhr von ArrowTiger
 
+20 | -1
 
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Tja, Monsantos Macht ist überall...

Wer will das bitte kontrollieren, was ich privat in meinem Garten anbaue? Selbst wenn, bekommt der Kontrolleur gleich mal eine Dusche aus der Spritze mit der Monsanto-Chemiebrühe - um dann im garteneigenen Kompostierer weiterverarbeitet zu werden.

War der Kontrolleur wenigstens zu etwas gut... ;-)
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23.04.2013 15:47 Uhr von Lilium
 
+20 | -0
 
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Dadurch sterben alte Sorten aus (gibt wundervolle alte Tomatensorten die ganz anders schmecken als den Einheitsbrei den wir kennen!) und Monsanto und andere Drecksvereine machen den großen Reibach.
Super EU... wieder astreine Leistung. Scheiß System.
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23.04.2013 15:51 Uhr von gugge01
 
+8 | -0
 
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Mhm ….mal sehen!

Ich denke spätestes nach der ersten Probenzustellung von 3mm selbst geschütteten Bleischrot im Wirkeinheit mit gesunden Klassischen Berchtesgadener Steinsalz ist die Frage ob das im meinem Garten verwendete Saatgut zulässig ist oder nicht zumindest für die anwesenden Kontrollschranzen geklärt!
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23.04.2013 15:54 Uhr von Katzee
 
+10 | -0
 
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Haben diese Idioten keine anderen Probleme? Lobbyarbeit für Großkonzerne, Baupinselei der Banken, Streicheleinheiten für korrupte Politiker ... Die EU ist ein unfähiger Haufen von Bürokraten, die nur zu gern die Hand aufhalten. Aber was soll man von einer "Verwaltung" erwarten, in die nur die größten Vollpfosten der Länder abgeschoben wurden?
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23.04.2013 16:03 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
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@MiaWuaschd:

-- "Ich liebe solche Nachrichten."

Naja, zugegeben sollte man die DWN immer mit einer gehörigen Prise Salz lesen, da diese sehr europakritisch eingestellt ist. Und der Chefred. hat seine ganz eigene Agenda.

Bezeichnend und schade, daß im Artikel keine Quelle genannt wird. Vermutlich ist alles ein wenig harmloser. Dennoch gilt natürlich, gerade bei Lobbyisten aus der Nahrungsmittelindustrie, höchste Vorsicht. Wie der Chef von Nestle ja auch kürzlich Wasser als Menschenrecht in Frage stellte...
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23.04.2013 16:12 Uhr von ptahotep
 
+6 | -0
 
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Sehr schön, es kann und darf nicht sein das jeder das macht was er möchte. Vor allem muss der Natur Einhalt geboten werden, am besten durch Zündung des gesamten Waffenarsenals und diejenigen die noch übrig sind können dann den Dreck in die Flüsse, Seen und Meere kippen.
Wenn das Mensch schon vernichtet wird, sollen andere Lebewesen auch daran teilhaben.
Und nicht vergessen: An der Bundestagswahl Entweder nicht zur Wahl gehen oder an der rechten Stelle das Kreuz machen, auf das sich solche Forderungen durchsetzen.
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23.04.2013 16:43 Uhr von rolling_a
 
+6 | -0
 
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Mal wieder ein guter Beweis dafür, dass Politik fürs Kapital gemacht wird, nicht für die Menschen.
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23.04.2013 18:19 Uhr von Delios
 
+2 | -0
 
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Vor ein paar Jahren wurde diese komische Verordnung wonach u.a. Gurken eine bestimmte Krümmung haben müssen abgeschafft. Und nun fängt man wieder von vorne an...

Traurig traurig
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23.04.2013 18:23 Uhr von b4ph
 
+2 | -0
 
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@ArrowTiger:

z. B. http://orf.at/...

Zum Thema selbst sollte ich gerade lieber nichts schreiben. So wütend war ich selten.
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24.04.2013 22:27 Uhr von Adam_R.
 
+0 | -0
 
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Îch baue an was mir passt. Ich bin doch nicht bescheuert und kümmere mich um den Mist, was die EU verzapft. Was immer sie auch für Gesetze erlassen. Keinen sollte es interessieren.
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25.04.2013 12:14 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@b4ph:

Das ist echt der Hammer! Da steckt maßgeblich sicher wieder Monsanto dahinter. Gestern kam eine ARTE-Doku über diesen kriminellen Konzern; unfassbar, wie die v.a. in den USA zusammen mit korrupten Politikern und FDA-Beamten agieren. Welche natürlich regelmäßig straflos bleiben, wenn´s herauskommt.

In den USA ist es daher sogar verboten(!), gentechnisch modifizierte Lebensmittel als solche zu deklarieren! Die US-Amerikaner können also nicht mal wählen, was sie zu sich nehmen wollen. Mich würde nicht wundern, wenn die irgendwann mal zur Lynchjustiz übergehen.

Man kann sich eigentlich sicher sein, daß Monsanto seine "Marktmacht" auch in den EU-Kommissionen auszuspielen versucht...

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