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Weltweit kann die Steuerhinterziehung wohl nicht gestoppt werden

Der aktuelle Fall von Uli Hoeneß heizt die Diskussion um Steuerbetrug und wie man diesen bekämpfen kann, wieder an. Europäische Staaten, wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und Polen, haben eine stärkere Zusammenarbeit und eine Offenlegung von Auslandskonten beschlossen.

Doch schon längst verschieben viele Steuerflüchtlingen ihre Gelder in Staaten, wie Singapur, die Seychellen oder kleine Karibikstaaten. Die USA konnten vor kurzem die Schweiz dazu zwingen, das Bankgeheimnis zu lockern. Aber dies konnte nur durch wirtschaftlichen Druck gelingen.

Bei Singapur könnte dies eventuell ebenfalls durch Strafzölle und ähnliche Maßnahmen gelingen. Allerdings würde man damit wohl einen Handelskrieg beginnen. Doch wie soll man wirtschaftlichen Druck auf die Seychellen oder die Cayman-Island ausüben?


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuerhinterziehung, Singapur, Seychellen, Cayman Inseln
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2013 06:17 Uhr von blonx
 
+6 | -0
 
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Und gerade für Europa sind solche Maßnahmen schwierig, da man sich auf keine einheitliche Position einigen kann. Deutschland und Frankreich wollen den Kampf gegen Steueroasen vorantreiben, aber Länder wie Großbritannien und Irland lehnen dies ab, da sie selbst durch Steuerprivilegien profitieren.
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23.04.2013 07:03 Uhr von jpanse
 
+1 | -4
 
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Die sollen sich mal fragen warum es Steuerflüchtlinge gibt!

Nicht immer die Schuld bei Anderen suchen...
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23.04.2013 08:08 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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bleissy,
deswegen gibt es ja auch in Ländern, in denen die Todesstrafe droht, keine Morde mehr...oder?

Im Prinzip ist das eher wie mit dem rauchen: das eigene Kind fängt an zu rauchen, man verbietet es, und man weiß, es wird draußen trotzdem heimlich rauchen. Das kann man nicht vermeiden.
Das kann man jetzt, wenn man dämlich ist, als Rechtfertigung benutzen, daß das Kind dann auch zuhause rauchen darf- man kann halt nix machen.
Oder man verbietet es trotzdem im vollen Wissen, hintergangen zu werden.
So hat man aber zumindest den eigenen Standpunkt klargemacht...
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23.04.2013 08:11 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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jpanse,
"Die sollen sich mal fragen, warum es Autodiebstahl gibt!
Nicht immer die Schuld bei anderen suchen..."

Was meinst du, wieviele Steuerhinterzieher zustimmen würden?
Einer? Keiner?

Wer Steuern hinterzieht, hat todsicher mehr Geld als er braucht- sollen wir mit diesen Leuten, die ohne Not stehlen, jetzt auch noch Mitleid haben, weil sie ja sooo viele Steuern zahlen?

WIR zahlen unsere Steuern, arbeiten genausoviel und haben am Ende des Monats trotzdem kein Geld übrig- das Mitleid unserer vermögenden Kaste hält sich in Grenze, denn durch unsere niedrigen Löhne sind DIE reich geworden- ich würde sagen, wir sind noch lange nicht quitt.
Nichtmal ansatzweise.

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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23.04.2013 08:21 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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"Doch wie soll man wirtschaftlichen Druck auf die Seychellen oder die Cayman-Island ausüben?"

Mit politischem Willen.
Wenn die heimische Bank kein Geld mehr dahin transferieren darf, hat sich das schnell erledigt.
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23.04.2013 08:26 Uhr von Gnarf456
 
+0 | -2
 
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Wenn man endlich das blöde Bargeld abschaffen würde und Zahlungen nur noch über die Bank laufen würden, könnte man nichts mehr "unter der Hand" machen. Würde auch den Handel mit illegalen Gütern wie Drogen etc. eindämmen. Und vor allem hätte man nicht mehr so viel nerviges Kleingeld in der Tasche.
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23.04.2013 09:17 Uhr von kostenix
 
+3 | -0
 
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kann mir nich passieren, hab immer zum monatsende kein geld mehr aufm konto :D
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23.04.2013 10:23 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -0
 
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Ich verstehe die Problematik nicht.
Man kann nur deshalb nichts gegen Steuerflüchtlinge unternehmen, weil diese "ihr" Geld in Länder schaffen, die man nicht so einfach "erpressen" kann.

Warum erst danach fahnden, wenn das Geld bereits im Ausland ist?
Man müsste jede Finanztransaktion ins Ausland prüfen. Dies müsste dann aber die Bank durchführen. Wenn die Bank das nicht prüft, macht sie sich mitschuldig und man müsste das illegal verschobene Geld von der Bank einfordern!

Wo ist da also das Problem?
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23.04.2013 11:07 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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MC_Kay,
das Problem beginnt schon damit, daß die Herrschaften ihr Geld gerne in bar ins Ausland zur Bank fahren- Liechtenstein, Schweiz und Co. sind ja nur einen Katzensprung entfernt...
Deswegen gibt es mittlerweile ja sogar Spürhunde, die Geld statt Drogen erschnüffeln...und am Flughafen gibts saftige Strafen für das schmuggeln von Geld.
Das wäre kaum der Fall, wenn solche Möglichkeiten nicht auch exzessiv genutzt würden.

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