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Berlin: Rabbi Yehudah Teichtal versteht die Aufregung um die Beschneidung nicht

Nachdem Rabbi Yehudah Teichtal bei der Beschneidung seines Sohnes das "Metzitzah b’peh" hat durchführen lassen (ShortNews berichtete), wurde er wegen Körperverletzung angezeigt und die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf. Der Zentralrat der Juden lehnt dieses spezielle Ritual in dieser Form ab.

Bei diesem Ritual saugt der Beschneider, Mohel genannt, das Blut des Säuglings mit dem Mund auf. Daraufhin wurde der Rabbi von Christian Bahls, der gegen Kindesmissbrauch und auch gegen Beschneidungen angeht, angezeigt. Rabbi Teichtal erklärte dazu, dass er keine deutschen Gesetze verletzt hat.

Der Mohel führe Beschneidungen seit 30 Jahren aus, sei international anerkannt und verfüge über die Zertifizierung des israelischen Gesundheitsministerium und der obersten Rabbis in Israel. Das Rabbinical Centre of Europe sicherte dem Berliner Rabbi die volle Unterstützung zu.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Aufregung, Beschneidung, Rabbi
Quelle: www.israelnationalnews.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2013 07:13 Uhr von smile2
 
+10 | -0
 
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Ich habe ja schon einiges zum Thema Beschneidung gelesen, aber das geht selbst mir eindeutig zu weit. Hallo!? Grad mal bei Wiki nachgeschaut, wie das abläuft. Das grenzt ja schon fast an sexuellem Missbrauch. (oral-genitale Beschneidung). Ganz zu schweige von der Infektionsgefahr.

Quelle Wikipedia: "innerhalb der rund 250.000 Mitglieder umfassenden Gemeinschaft ultra-orthodoxer Juden in New York City pro Jahr circa 3600 Neugeborene dieser Variante des Eingriffs unterzogen.[11] Dabei wurden zwischen 2000 und 2011 elf Kinder mit Herpes infiziert; zehn mussten im Krankenhaus behandelt werden. Zwei von ihnen erlitten bleibende Gehirnschäden, zwei weitere starben"
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23.04.2013 07:48 Uhr von friend61
 
+13 | -1
 
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Wir sind in Deutschland. Hoffentlich wird das hier hart bestraft. Das ist Körperverletzung und Misshandlung an einem kleinen Kind. Wie grausam muss man sein um einem Menschen das anzutun?
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23.04.2013 08:10 Uhr von perMagna
 
+11 | -0
 
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Da braucht man ungefähr 2 Sekunden, um die Rechtsgüter abzuwägen und festzustellen, dass dieser Unsinn verboten bleiben muss.
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23.04.2013 09:08 Uhr von Major_Sepp
 
+5 | -0
 
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Mein Gott ist das krank! Kapitalverbrechen im Namen der Religion, alles erlaubt/stillschweigend toleriert in deutschen Landen.

"Rabbi Teichtal erklärte dazu, dass er keine deutschen Gesetze verletzt hat."

Stimmt sogar, denn selbst die elementarsten Grundrechte greifen nicht wenn die Justiz zum Wohle der kulturellen Vielfalt weg sieht!
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23.04.2013 09:09 Uhr von Boron2011
 
+7 | -1
 
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Wetten es wird sich wieder ewig empört und gefordert, hin und herdiskutiert, bis geltendes Recht wieder derart gebeugt wird, dass es zukünftig einer Minderheit der Bevölkerung erlaubt ist, Kinder rituell zu verstümmeln und dabei noch sexuell zu missbrauchen?

Das Abschneiden von Körperteilen hat meiner Meinung nach nichts mit Religion zu tun, da Religion immer geistiger Natur ist und sich auf den Glauben an eine höhere Macht/Instanz konzentriert.

Das orale Entfernen von Blut vom Penis eines Säuglings, ausgeführt von Erwachsenen meist älteren Männern, ist meiner Meinung nach ekelhaft, pervers und hat nicht, aber auch GAR NICHTS mit moderner Medizin oder sonstigem zu tun. Es ist und bleibt eine Form der Kinderschändung, egal ob es nun seit Ewigkeiten so getan wurde.

Fakt ist, vor dem Gesetz sind NICHT alle Menschen gleich. Unsere Gesetze werden gebeugt und verzerrt, gerade so wie es jeweils nötig ist. Hat eine Gruppe von Menschen genug Einfluss auf die Regierung, notfalls durch Pochen auf "die besondere historische Verantwortung Deutschlands im Bezug auf die Juden", wird plötzlich Körperverletzung für einen Teil der Menschen in diesem Land gesetzlich erlaubt.

Meine Meinung: Vor dem Gesetz MÜSSEN ALLE Menschen gleich sein, egal welcher Herkunft oder wieviel sie besitzen. Gleiches Recht für ALLE Menschen, gleiche Pflichten für ALLE Menschen.

Was derzeit in diesem Lande geschieht, hat mit RECHT nichts mehr zu tun! Im Gegenteil, es ist UNRECHT am Rest der Bevölkerung, da ein Teil bevorzugt behandelt wird und Gesetze für diese Minderheit teilweise ausser Kraft gesetzt werden!

[ nachträglich editiert von Boron2011 ]
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24.04.2013 12:47 Uhr von bosaudf
 
+0 | -0
 
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Es interessiert nicht, ob Yehuda Teichtal erklärt hat, keine Gesetze verletzt zu haben. Was da passiert ist, ist schwre Körperverletzung, sexueller Mißbrauchvon Kindern und schwere Körperverletzung.

Yehuda Teichtal hat Mohel Fleischman dazu angestiftet.

Die beiden gehen weggesperrt.
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24.04.2013 13:37 Uhr von bosaudf
 
+0 | -0
 
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Und natrülich stehen die rabbinischen Organizationen voll und ganz hinter Yehuda Teichtal.

http://failedmessiah.typepad.com/...

Es wird immer deutlicher erkennbar, daß es hier um eine pure Machtprobe geht. Wer hat mehr zu sagen? Chabad Lubawitsch? Oder der deutsche Staat? Wer setzt sich in Deutschland durch?

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