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Zehntausende nahmen am "Marsch des Lebens" zum Holocaust-Gedenken in Ungarn teil

Am vergangenen Sonntag fand zum elften Mal der "Marsch des Lebens" in der ungarischen Hauptstadt Budapest statt. Mit diesem Marsch soll der ungarischen Opfer des Holocausts gedacht werden.

Der Vorsitzende der Stiftung "Marsch des Lebens", Gabor Gordon, verkündete erfreut, dass es noch nie so viele Teilnehmer gab wie dieses Jahr. Grund dafür könnte die derzeitige politische Stimmung sein. Viele Teilnehmer fordern ein entschlossenes Auftreten gegen Rassismus und Antisemitismus.

Ungarns Premier Viktor Orban hatte zwar im Parlament verkündet, dass jüdische Landsleute geschützt würden, doch ob diese Aussage ernst gemeint ist, bezweifeln viele. Zu dem Gedenkmarsch kamen viele Politiker der Regierung und der Opposition, jedoch nicht Premier Orban.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Ungarn, Holocaust, Gedenken, Marsch
Quelle: www.kleinezeitung.at

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