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Satellitentechnik soll Überfischung verhindern und kriminelle Fischer aufspüren

Durch illegale und nicht offiziell gemeldete Fänge werden nach Schätzungen von verschiedenen Umweltverbänden pro Jahr zwischen zehn und 23,5 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Demnach wäre jedes fünfte gefangene Meerestier illegal oder in rechtlichen Grauzonen gefischt worden.

Nun versuchen verschiedene Umweltschutzorganisationen und NGO mit Hilfe von Satellitendaten die kriminellen Fischer zu stoppen. John Amos von SkyTruth, einer gemeinnützigen Organisation in den USA, erklärt, dass dazu das Anti-Kollision-System (AIS) genutzt wird.

Theoretisch hat jedes große Schiff dieses System, welches per Satellit die Position und den Namen des Schiffes überträgt. Doch dieses System kann auch umgangen werden. Insofern ist das Ziel der Umweltschützer eine globale Echtzeit-Karte von Schifffahrt und Fischerei.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fischer, Satellit, Kriminalität, Überfischung
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2013 19:22 Uhr von blonx
 
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Um die großen Menge anfallender Daten zu verwalten, denken Amos und seine Kollegen auch darüber nach, Interessierte weltweit einzubinden - per Crowdsourching vorm eigenen Rechner zu Hause.
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22.04.2013 20:07 Uhr von shadow#
 
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Wer sich die Quelle durchliest, wird sich vor allem über die lächerlichen Repressionen wundern, die diese Kriminellen zu befürchten haben:
Illegaler Fang, gefälschte Fanglizenzen und das schlimmste das ihnen passiert, ist, dass sie ihren Fisch irgendwo nicht verkaufen dürfen, während das südkoreanische Unternehmen dem das Schiff gehört unbehelligt bleibt.
Hier ist eine Idee passend zum Earth Day: Illegale Fangflotten werden künftig einfach versenkt.

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