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Israel: Archäologischer Fund wurde monatelang verschwiegen

Scheinbar schlummert in Israel eine archäologische Sensation. Obwohl die Israelische Altertumsbehörde von diesem Fund seit gut 18 Monaten weiß, wurde er bislang weder archäologisch ausgewertet, noch wurde die Information an die Öffentlichkeit weitergegeben.

Nun hat Binyamin Tropper von Kfar Etzion Field School ebenfalls diesen Fund bei der Untersuchung einer Höhle in der Nähe von Jerusalem gemacht. Es handelt sich um ein reich verziertes Kapitell mitsamt der Säule, welche wahrscheinlich aus der Zeit König Davids und seines Sohnes Salomon stammt.

Es gibt nur sehr wenige ähnliche Funde aus dieser Zeit, nur 30 insgesamt und nur fünf Kapitelle aus der Region der biblischen Könige. Tropper und auch die Altertumsbehörde vermuten einen kompletten Palast in diesem Gelände. Allerdings gibt es bislang keine Pläne für eine Ausgrabung.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Israel, Fund, Archäologie, Ausgrabung, Verschwiegenheit
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2013 15:54 Uhr von blonx
 
+9 | -5
 
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Als Tropper der Altertumsbehörde seinen Fund mitteilte, erklärten diese, dass der Fund seit langem bekannt ist und er alles vergessen müsse und "seinen Mund halten soll".

Ein Grund, warum dieser Fund verheimlicht wurde, könnte sein, dass dieses Gelände offiziell auf palästinensischem Gebiet liegt.
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22.04.2013 16:20 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -8
 
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Scheinbar kommt raus das David und Salomon Atheisten waren ..... grins :) ...... das wäre dann natürlich schon eine Sensation :)
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22.04.2013 16:37 Uhr von psycoman
 
+3 | -5
 
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Warum sollte man den archäologische Funde geheimhalten? Ein besseres Bild der Antike kann nie schaden, egal wer da heutzutage lebt, es geht darum wer damals dort gelebt hat.

Ein wenig Zeit braucht man natürlich nach Funden, weil diese erst korrekt ausgewertet werden müssen, damit man nichts falschs bekannt gibt.

Wobei die Vermute Burg wohl erst nach der geplanten Änderung des Grenzzauns auf dem Gebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde läge. Man hat vorgeschlagen den Zaun um 100 Yards weniger zu versetzen, so dass man immer noch graben könnte.

Währen die Palästinenser an einer friedlichen Koexistenz interessiert, würde man auch weiterhin Israel dort graben lassen.
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22.04.2013 16:50 Uhr von Gierin
 
+3 | -12
 
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@Götterspötter:
Wenn schon den schon: Auf den BIldern sind vielleicht helläutige, blonde, blauäugige Menschen abgebildet, die ein sonderbares Kreuz mit angewinkelten Balken verehren!? ;-)
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22.04.2013 18:29 Uhr von erw
 
+0 | -1
 
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Scheinbar also... komisch, dass sie doch was fanden. Wenn man News schreibt, sollte man sich über die Bedeutung der genutzten Wörter schon im Klaren sein.
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22.04.2013 18:43 Uhr von Lornsen
 
+2 | -3
 
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rund 20% der gefundenen Tontafeln ist für die Allgemeinheit.

der Rest liegt in unbezwingbaren Tresoren.

und das hat auch seinen Grund.
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22.04.2013 21:02 Uhr von Gierin
 
+1 | -0
 
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@dungalop
Wieso Trottel? Habe ich Jehova gesagt?
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22.04.2013 22:57 Uhr von blonx
 
+2 | -0
 
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@ erw

Natürlich scheinbar, da man es (noch) nicht genau weiß. Klar ist nur, dass dort ein Kapitell mitsamt Säule zu finden ist. Nichts weiter. Man vermutet zwar einen Palast, aber ohne Grabung gibt es keine Beweise. Und eine Datierung konnte wurde ebenfalls nicht gemacht, oder zumindest nicht bekannt gegeben. Aber allein die Tatsache, dass das Kapitell noch immer dort liegt, macht klar, dass es noch keine tiefer gehende Untersuchung gab.

Auch bei der Archäologie ist es wie bei allen anderen Wissenschaften - Ohne Beweis ist alles nur eine Theorie.
Und ohne Grabung liegt doch nur scheinbar oder vermutlich eine archäologische Sensation.

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