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Trotz Steuerskandal: FC-Bayern-Boss Uli Hoeneß wird nicht zurücktreten

Der Präsident des Bundesligavereins FC Bayern München hat trotz seines Steuerskandals ausgeschlossen, dass er zurücktreten wird.

"An einen Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender bei Bayern München denke ich nicht", so Hoeneß.

Bei dem Champions-League-Halbfinale seines Vereins gegen Barcelona will er wieder im Stadtion stehen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Sport
Schlagworte: FC Bayern München, Uli Hoeneß, Amt, Boss
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2013 11:36 Uhr von Perisecor
 
+2 | -10
 
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Jeder Mensch macht Fehler.

Steuerhinterziehung - in welcher Art und Weise und Größenordnung auch immer - hat in diesem Fall nichts mit dem Job zu tun. Und eben diesen Job erledigt Hoeneß besser als nahezu allen anderen Manager - nicht nur im Fußballbereich - in Deutschland.

Ein Rücktritt würde niemandem helfen und letztlich nur Rachegelüste von Leuten stillen, die nichtmal an der Unschuldsvermutung festhalten. Oder, anders gesagt: Leute, die selbst hier auf SN zum Bodensatz zählen.
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22.04.2013 11:37 Uhr von Perisecor
 
+4 | -4
 
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@ Schlottentieftaucher

Hoeneß ist also ein überführter Gauner?

Interessant. Magst du kurz das Aktenzeichen zum entsprechenden Gerichtsurteil posten, bitte?


Du willst doch nicht noch viel erbärmlicher als "dieser Hoeneß" sein.
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22.04.2013 11:48 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -1
 
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Ich wusste gar nicht dass man bei privaten steuerrechtlichen Vergehen dem Arbeitgeber Bescheid geben muss und das ein außerordentlicher Kündigungsgrund ist. Was es nicht alles gibt in Deutschland.

Oder wird hier vielleicht doch mit zweierlei Maß gemessen?
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22.04.2013 12:01 Uhr von Wompatz
 
+4 | -2
 
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@Perisecor

Klar, du gehst von der Unschuldsvermutung aus, aber ich glaube die ist bei einer Selbstanzeige (nahezu) hinfällig, oder?

Sorry, aber der Mann verdient keinen Schutz mehr!

Lass mich raten, Bayer-Fan?
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22.04.2013 12:02 Uhr von VanillaIce
 
+1 | -1
 
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@Perisecor:

Ja er ist ein überführter Gauner. Er hat sich selbst angezeigt. Daher zählt hier keine Unschuldsvermutung mehr und jetzt wird nur noch die Höhe der Steuernachzahlung plus Strafzahlung von 5% berechnet.

@Topic: Auch wenn seine Steuerhinterziehung moralisch verwerflich ist, hat dies nichts mit seiner Arbeit beim FCB zutun, also wieso sollte er zurücktreten? zudem muss er ja jetzt auch noch weiterhin arbeiten um die "Verluste" wieder reinzuholen ;-)
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22.04.2013 12:15 Uhr von V3ritas
 
+4 | -2
 
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Zu geil...der Typ hinterzieht Steuern in millionenhöhe und überall hört man nur wie arm der Mann ja jetzt dran ist. Wollte er schließlich durch das, hinterher geplatzte, Steuerabkommen mit der Schweiz seine illegalen Millionen legal machen.

Ich glaub ich dreh echt langsam am Rad in diesem Land. Wenn einer sagt, er sieht es nicht ein, für Hartz4 jeden Drecksjob zu machen, dann ist er ein Asozialer...nicht gesellschaftsfähig..wenn aber einer Millionen an Steuergeldern hinterzieht, dann ist das ja alles halb so wild.Ist ja auch schließlich seine Privatsache.

Was denkt ihr was die anderen Multimillionäre in Deutschland machen? Jedes Jahr brav ihre Gewinne an den Fiskus abtreten? Die gehören für mich alle eingesperrt und die Steuersumme samt Zinsen vom Privatvermögen zwangsgepfändet.
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22.04.2013 12:19 Uhr von sicness66
 
+1 | -0
 
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Natürlich hat das im Grunde nichts mit dem FCB zu tun. Aber Hoeneß ist der FCB und bekleidet dort zwei Ämter. Der FCB lebt auch ein großes Stück von seinem Image. Und wenn dort in vorderster Front ein überführter Steuerhinterzieher sitzt, dann nimmt das italienische Verhältnisse an...
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22.04.2013 12:25 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ Wompatz
@ VanillaIce

In Deutschland ist die Unschuldsvermutung erst dann hinfällig, wenn ein ordentliches Gericht ein Urteil gesprochen hat, in welchem die Schuld des Angeklagten erwiesen wurde.


Das mag in diesem Falle übertrieben klingen, aber nehmen wir doch einfach mal Folgendes an:
Herr X hat ein völlig legales Konto in der Schweiz. Irgendwann wird sein Steuerberater verhaftet und er liest in der Zeitung ständig über Schwarzgeldkonten in der Schweiz. Daraufhin zeigt er sich selbst an.
Das Gericht kann aber nur feststellen, dass seine Konten sauber sind.


Ist das ein realistisches Beispiel im Falle Hoeneß? Ich persönlich glaube das nicht. Ich glaube aber aus gutem Grund an die Unschuldsvermutung und daran, dass nur Gerichte diese widerlegen können.



Mein Glaube an funktionierendes Recht hat übrigens nichts mit irgendwelchen Fantätigkeiten zu tun. Aber wo wir schon beim Fragenstellen sind:
Lass mich raten, du hast nie Jura studiert?
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22.04.2013 12:28 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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@ V3ritas

Laut den Medienberichten sind seine "Millionen" garnicht "illegal", er soll sie nur nicht vollumfänglich versteuert haben.



"Die gehören für mich alle eingesperrt und die Steuersumme samt Zinsen vom Privatvermögen zwangsgepfändet. "

Deine faschistoiden Enteignungs- und Sippenhaftphantasien sind einfach nur eklig.
In einem kann ich dir aber zustimmen: "Ich glaub ich dreh echt langsam am Rad in diesem Land." Ja, ich glaube auch, dass du langsam am Rad drehst.
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22.04.2013 15:27 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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Also wenn ich das hier weiterführe - also "Unschuldsvermutung gilt nicht" oder "wozu Gerichtsurteil - er hat sich selbst angezeigt" - dann darf sich hier in Zukunft keiner mehr melden, der in irgendeiner Form verbotene Drogen zu sich nimmt. Denn er outet sich damit als Ungesetzlicher der bestraft gehört. Und da zählt denn kein "dann legalisiert es".

Heuchler immer wieder unterwegs hier.
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22.04.2013 20:02 Uhr von keckboxer
 
+0 | -0
 
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Also momentan halte ich von solchen Forderungen der "Opposition" sowieso nichts.

Wer allerdings des Betruges überführt wurde, disqualifiziert sich, meiner Meinung nach, als Präsident des FC Bayern München.

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