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Malaria: Mediziner rät zu Notfall-Medikamenten statt zur Prophylaxe

Der Mediziner Tomas Jelinek vom Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin (BCRT) hat sich anlässlich des Welt-Malaria-Tags, dem 25. April, zu den verschiedenen Möglichkeiten des Malaria-Schutzes geäußert. So solle man möglichst helle Kleidung tragen, da dunkle Farben die Mücken anlocken würden.

Außerdem sollte man dünne Stoffe mit einem Insektenschutzmittel besprühen, welches den Wirkstoff DEET enthält. Von einer vorsorglichen Einnahme von Malaria-Medikamenten rät er in den meisten Fällen ab, da die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen größer wäre als eine mögliche Malaria-Erkrankung.

Er rät, sogenannte Stand-By-Medikamente auf Reisen mitzunehmen. Diese Medikamente werden bei Anzeichen einer Erkrankung eingenommen. Nur in den absoluten Hochrisikogebieten solle man vorbeugend Medikamente einnehmen. Deshalb solle man sich vor Reiseantritt über die aktuelle Situation informieren.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Urlaub, Malaria, Notfall, Prophylaxe
Quelle: www.derwesten.de

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