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Malaria: Mediziner rät zu Notfall-Medikamenten statt zur Prophylaxe

Der Mediziner Tomas Jelinek vom Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin (BCRT) hat sich anlässlich des Welt-Malaria-Tags, dem 25. April, zu den verschiedenen Möglichkeiten des Malaria-Schutzes geäußert. So solle man möglichst helle Kleidung tragen, da dunkle Farben die Mücken anlocken würden.

Außerdem sollte man dünne Stoffe mit einem Insektenschutzmittel besprühen, welches den Wirkstoff DEET enthält. Von einer vorsorglichen Einnahme von Malaria-Medikamenten rät er in den meisten Fällen ab, da die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen größer wäre als eine mögliche Malaria-Erkrankung.

Er rät, sogenannte Stand-By-Medikamente auf Reisen mitzunehmen. Diese Medikamente werden bei Anzeichen einer Erkrankung eingenommen. Nur in den absoluten Hochrisikogebieten solle man vorbeugend Medikamente einnehmen. Deshalb solle man sich vor Reiseantritt über die aktuelle Situation informieren.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Urlaub, Malaria, Notfall, Prophylaxe
Quelle: www.derwesten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2013 17:29 Uhr von blonx
 
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Weiter erklärt der Mediziner, dass sich die Situation hinsichtlich Malaria in den letzten Jahren deutlich verändert habe. In manchen Regionen habe die von Stechmücken übertragene Krankheit stark abgenommen, während sie in anderen Gegend vermehrt vorkommt. "Sansibar zum Beispiel ist seit 2008/2009 malariafrei, am Kilimandscharo ist die Gefahr, die Krankheit zu bekommen, inzwischen sehr groß."
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22.04.2013 08:27 Uhr von wer klopft da
 
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Meine Familie und ich haben Jahre in Suedostasien gelebt. Danach beruflich in Afrika und Indien. Nichts aber auch gar nichts ist uns passiert. In kenia haben wir einen Test gemacht aber auch der war negativ. Macht keine Prophylaxe! Die ist schlecht fuer die Leber. In den betroffenen Laendern raten sogar die Aerzte davon ab. Sie empfehlen eine Therapie mit Coartem (name in Asien und Afrika) oder Riamet(name in Europa). Wirkstoff ist der gleiche.

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