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Deutsche Bahn kämpft mit Mehdorns Erbe: Marode Neubauten durch Billigbauweise

Derzeit muss die Bahn zahlreiche Strecken sanieren, da sich Schäden am Schienennetz, Brücken und Bahnhöfen häufen. So muss zum Beispiel eine Stahlbrücke bei Wuppertal saniert werden, da nach 120 Jahren die Bausubstanz angegriffen ist. Solche Sanierungsarbeiten sind durchaus verständlich.

Doch gerade Neubauten aus Mehdorns Zeiten benötigen nach nur wenigen Jahren eine Sanierung. Schnell und vor allem billig, damit wollte Mehdorn die Bahn fit für den Börsengang machen. Diese Bauweise rächt sich nach nur wenigen Jahren.

So mussten Teile der Lärmschutzmauer auf der Strecke Frankfurt - Köln nach nur sieben Jahren für 100 Millionen Euro ausgetauscht werden, da sich wegen des Winddrucks Risse gebildet hatten. Und auch beim Berliner Hauptbahnhof stehen Sanierungsarbeiten an.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsche, Erbe, Deutsche Bahn, Hartmut Mehdorn
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2013 17:10 Uhr von ZzaiH
 
+15 | -0
 
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ich freu mich schon auf BER
wenn man dann feststellt, dass kurz nach eröffnung (wann auch immer diese ist) festgestellt wird das der ganze bau marode und saniert oder neugebaut werden muss...
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21.04.2013 17:47 Uhr von Trallala2
 
+7 | -4
 
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Der Kölner Bahnhof ist schon über 150 Jahre alt. Man von Kriegsschäden abgesehen, wurde vor paar Jahren ein kleiner Facelifting verpasst. Und das Ding steht. Und es wird noch in 150 Jahren stehen, denn es wurde fast für die Ewigkeit gebaut.
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21.04.2013 18:03 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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@ Trallala2

Kein Wunder. Damals wurden solche Gebäude gebaut, ohne auch nur ansatzweise an Kosten oder moderne Bauvorschriften zu denken.

Was meinst du, was loswäre, wenn man heute einen Bahnhof für 2-4 Milliarden bauen wöllte?
Sicher gäbe es Ausschreitungen, Demonstrationen und eine Menge Klagen.......


:)
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21.04.2013 19:48 Uhr von ms1889
 
+0 | -0
 
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nuja, so is dat, wenn man gewinne vor allem anderen stellt...dann kommt nur müll bei rum...muste doch klar sein.
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21.04.2013 21:04 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -0
 
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Was ist der Unterschied zwischen einem Manager und einem Angestellten ?

Wenn der Manager Mist baut, wird er reicher durch Abfindungen,
und hat gleich ein neues Stellenangebot.

Wenn ein Angestellter Mist baut bekommt er einen Tritt und eine schlechte Bewertung, und sitzt mit Hartz 4 zuhause.
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21.04.2013 23:01 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ Terrorstorm

Der Staat hat aber auch kein Interesse daran, Produkte möglichst günstig anzubieten.

Ich habe mit ein paar Bekannten erst kürzlich darüber geredet, was in Deutschland das Internet Mitte bis Ende der 90er Jahre gekostet hat - als die Telekom noch ein Staatsunternehmen war.
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21.04.2013 23:06 Uhr von Trallala2
 
+0 | -0
 
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Mehdorn ist nicht das Problem, bzw. man kann ihm keinen Vorwurf machen, denn er ist ein Kind seiner Zeit. Früher, als Manager noch Direktoren hießen, dachte man paar Jahre in Voraus, auch Jahrzehnte. Lass es heute mehr kosten, das wird sich mit den Jahren bezahlt machen.

Ein Manager der heute so denkt überlebt keine zwei Jahre. Wo sich die Kommunisten früher Fünfjahrespläne gaben, wofür sie belächelt wurden, geben sich Manager heute Einjahrespläne. Der Euro den man heute einsparen kann ist mehr wert als die fünf Euro morgen. Die Welt ist schnellebig geworden und man will den Gewinn heute, auch wenn man dafür morgen bezahlen muss.
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22.04.2013 00:56 Uhr von Dracultepes
 
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Wer billig kauft kauft zweimal
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22.04.2013 19:10 Uhr von Dracultepes
 
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@Perisecor @Terrorstorm

Hatte auch Vorteile. Weniger Trolle waren damals unterwegs. War aber schon Blöd wieviel Geld ich damals löhnen musste als Teenager.

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