20.04.13 18:12 Uhr
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Deutsche Solarindustrie: Immer mehr Unternehmen gehen Pleite

Seit 2012 ist über ein Drittel der Betriebe in der Solarbranche in Konkurs gegangen. Dabei gingen in der deutschen Solarindustrie, die vom Staat mit Milliarden unterstützt wird, knapp die Hälfte der Arbeitsplätze verloren. Einst galt die Branche als Hoffnungsträger für die deutsche Wirtschaft.

So machte der einstige Branchenprimus Solarworld im Jahr 2012 mehr als 500 Millionen Euro Verlust. Zudem kann Solarworld Anleihen nicht mehr termingerecht zurückzahlen. Daher fordert das Unternehmen die Gläubiger auf, von den Forderungen abzusehen.

Zwar gab es auch kritische Stimmen zu den Subventionen, aber man vertraute auf die Zukunft der Solarindustrie. Die Unternehmen selbst geben den Billigfirmen aus China die Schuld an der Misere und klagen dagegen vor den Wettbewerbsbehörden der EU und der USA.


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WebReporter: Sunshine_1969
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsche, Unternehmen, Pleite, Solarindustrie
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2013 18:12 Uhr von Sunshine_1969
 
+0 | -3
 
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Da hat man sich teilweise sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Ob die Klagen jetzt etwas bringen ist sehr ungewiss. Vor allem weil es sehr lange dauern wird, bis sich die Gerichte entscheiden.
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20.04.2013 18:35 Uhr von Midas_W.
 
+12 | -5
 
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Hauptsache so billig wie möglich nach China verscheuert und Arbeitsplätze vernichtet. Globalisierung ist ja sooo toll!
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20.04.2013 21:54 Uhr von Gorli
 
+4 | -1
 
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@ Wil:
Bildung. NOCH sind wir den Chinesen technologisch ca 2-3 Jahre vorraus. Aber wenn ich mir das aktuelle Bildungssystem und die Ehrgeizigkeit des Nachwuchses mit dem aus China vergleiche, ist denke ich klar wohin der Wind weht.
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20.04.2013 22:44 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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Das hat vor Jahren mit Conergy angefangen.
In Fachzeitschriften konnte man lesen, dass sich
reiche Araber mit mehreren hundertmillionen Euro einkauften.
Da ich mein Aktiendepot ohnehin auflösen wollte, tauschte ich
meine alten Aktien gegen diese Conergyaktien zum Stückpreis von ca. 20€.

Hätte ich das Depot aufgelöst, würde ich nicht ständig Einladungen
zu Aktionärsversammlungen bekommen und 600€ mehr aufm Konto.
Ich bin immer noch Aktionär und besitze von anfänglichen 30 Aktien noch genau eine Aktie.
(Kenne den Fachbegriff für die Aktienzusammenlegung nicht)
Und die eine mir übrig gebliebene Aktie ist auch noch weniger als einen Euro wert.

Warum haben sich dann überhaupt Araber in dieses Unternehmen, welches einen stabilen Kurs hatte, eingekauft?
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20.04.2013 23:21 Uhr von rolf.w
 
+2 | -0
 
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"Die Unternehmen selbst geben den Billigfirmen aus China ...."

Das sind ja nun nicht wirklich "Billigfirmen", sie werden nur vom Staat massiv subventioniert. Dazu mal eine Frage, zahlen wir China eigentlich noch Entwicklungshilfe?
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21.04.2013 02:23 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
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Da China sich stur an seinen Entwicklungsland-Titel festbeißt,
obwohl das BIP mehr als das Doppelte Deutschlands betragt, die Bevölkerungsentwicklung um ein vielfaches höher liegt und der HDI nur knapp unter Deutschland steht, denke ich schon.
Das zwar seid 2010 nicht mehr offizell aber es gibt ja andere Wege. Faszinierend ist jedoch, dass China ordentlich austeilt.

Wie kann ein Entwicklungsland anderen Entwicklungsländern Entwicklungshilfe geben!?
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21.04.2013 04:57 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -1
 
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die solarzellenherstellung ist sehr energieintensiv und hat nur dort zukunft wo energie günstig hergestellt wird.

von daher kann man den standort deutschland vergessen, weil man offenbar bemüht ist die energiewende gegen die wand zu fahren.

zukunft hätte unter anderem das von peter plichta entwickelte silan, das unsere energieversorgungsprobleme lösen könnte, nur scheint die energielobby dafür zuviele freunde in der regierung zu haben.
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21.04.2013 10:57 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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@ hofn4rr
"... hat nur dort zukunft wo energie günstig hergestellt wird."

Jap, genau die Länder die kein Umweltschutz betreiben müssen, Arbeitsschutz für essbar halten und Dumpinglöhne in die Wiege legen.

Das was In Deutschland und Europa streng kassiert, mittelmäßig kontrolliert und knapp über der H4-Höhe eingependelt wurde.

Ein interessantes aber trotzdem heuchlerisches Modell.

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