20.04.13 12:29 Uhr
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"100 Prozent sozial": Die Linke stellt ihr Wahlprogramm vor

Die Partei Die Linke hat am Freitag im Berliner Brecht-Haus ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2013 bekannt gegeben. Im Gegensatz zu den vorherigen Wahlen 2005 und 2009 will die Partei nicht mehr als Protestpartei sondern als "linke Gestaltungspartei" wahrgenommen werden.

Im Mittelpunkt steht dabei die soziale Gerechtigkeit. Deshalb lautet der Titel des Wahlprogramms "100 Prozent sozial". Die Linke wolle daher nicht Banken sondern Menschen retten, Rentner an der Wohlstandsentwicklung beteiligen oder Vermögende stark besteuern.

Die Partei stelle sich gegen die "Allparteien-Koalition" im Bundestag und lehne jegliche Kriegsbeteiligung ab. Zum Thema Regierungsbeteiligung verweist sie auf die anderen Parteien. Die neu gegründete Partei AfD bezeichneten die Linken als Wohlstandschauvinisten mit anti-demokratischen Grundlagen.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Linke, Alternative für Deutschland, Wahlprogramm, sozial
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2013 12:35 Uhr von jschling
 
+19 | -10
 
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kann man nur hoffen, dass es ein paar mehr Bürger raffen und dieses mal DIE LINKE wählen

zur News: soweit OK, allerdings heisst die Partei nicht "Die Linke" sondern "DIE LINKE" (wird aber generell gerne falsch geschrieben *g*)
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20.04.2013 12:41 Uhr von sicness66
 
+4 | -3
 
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@jschling: Muss mich ja an die Quelle halten ;-)
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20.04.2013 12:51 Uhr von hofn4rr
 
+5 | -17
 
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20.04.2013 12:53 Uhr von jschling
 
+4 | -2
 
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was heisst du musst dich an die Quelle halten ?
wenn die Quelle nicht schreiben kann, musst du das ebenso falsch schreiben ??
du siehst es ja auf dem Bild in der Quelle, wo im Hintergrund der Parteiname steht: DIE LINKE - nur weil die Quelle es falsch schreibt wird es hier nicht richtiger
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20.04.2013 12:58 Uhr von sicness66
 
+2 | -3
 
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@jschling: Theoretisch müsste ich Fehler übernehmen ja. Ich fasse ja nur die Quelle kurz zusammen. Ich kann natürlich auch so lange eine andere Quelle suchen, die dann das Wort richtig schreibt :-)
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20.04.2013 13:08 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -19
 
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20.04.2013 13:29 Uhr von sicness66
 
+2 | -2
 
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BorstenThorsten: Abwarten. Man muss immer schauen, wer sowas schreibt und warum. Wenn man die Nichtwähler auf eine Partei überträgt und es als Potenzial darstellt, hätte die NPD sogar die Möglichkeit auf 25%
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20.04.2013 13:35 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -9
 
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"Mindestgrundeinkommen für alle und nicht nur für deutsche."

Ja genau und jeder der noch ein bisschen Grütze im Kopf hat der weiß das genau das nicht funktioniert. Man kann nicht allen Leuten die beschließen sich in Deutschland anzusiedeln, mit Arbeit nicht viel am Hut hat oder keine Quali besitzen um arbeiten zu können, Geld geben und dann noch schön weit die Grenze auflassen damit wir auch wirklich jeden Abschaum aus der ganzen Welt reinlassen.
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20.04.2013 13:48 Uhr von jschling
 
+10 | -1
 
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die Grenzen sind nicht auf - egal ob sie aus dem Westen, oder dem Osten Europas kommen: entweder die Leute arbeiten hier, odrer sie sind nach 3 Monaten wieder zu Hause !!!

und JA, das von den Linken favorisierte Bedingungslose Grundeinkommen (sicherlich nicht 2000 Euro, aber so 900-1000 rum) rechnet sich, denn dann brauchen wir schon den ganzen ALG1+2 Apparat nicht, deren Aufgabe auch nur darin liegt Arbeitslose zu verwalten und bei Fehlverhalten Gelder zu sperren
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20.04.2013 15:12 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -8
 
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@ZRRK
>> Jede Partei die nicht 100% gegen eine Privatisierung des Wassers ist, ist einfach unwählbar. Nur leider sind das bisher nur die SPD, die Linken und die Grünen. <<

vielleicht hast du ja was an den augen und ohren bei deinen recherchen ... aber wie dem auch sei.

welche parteien regierten berlin bis 2011, und wer sorgte dafür das die öffentliche wasserversorgung privatisiert und sozialwohnungen an investoren verscherbelt wurde?

richtig, es war rot-rot, also auch die linke !
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06.05.2013 14:19 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@hofn4rr:

-- "welche parteien regierten berlin bis 2011, und wer sorgte dafür das die öffentliche wasserversorgung privatisiert und sozialwohnungen an investoren verscherbelt wurde?
richtig, es war rot-rot, also auch die linke !"

Nein, die Linke war es eben genau nicht, zumindest was die Wasserprivatisierung betrifft. (Zur Sache Sozialwohnungsbau kann ich nichts beitragen.)

Die Linke war jedenfalls zum Zeitpunkt, als Harald Wolf Wirtschaftsminister wurde, an bestehende Verträge gebunden, die bereits 1999 von der SPD-CDU Koalition abgeschlossen wurden. Es war auch genau dieser Harald Wolf, der letztlich das Kartellamt einschaltete, was zu entsprechenden Preissenkungen und letztlich der Möglichkeit zu Rekommunalisierungsgesprächen führte.

Insofern handelte die Linke durchgehend konsequent. Vor Wolfs Ernennung zum Minister hatte er auch schon deutlich gegen die Privatisierung votiert.

Ich verstehe aber durchaus, daß du falsch informiert bist. Das Thema wurde gerne auch in der Mainstream-Presse als Scheinargument verwendet, um ihr Linken-Bashing zu rechtfertigen. Richtig ist es dennoch nicht...

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