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NPD-Parteitag soll an Hitlers Geburtstag stattfinden

Nachdem der erste Termin für den NPD-Parteitag geplatzt ist, wird er nun am morgigen Samstag, dem 20. April, stattfinden (Hitlers Geburtstag). Parteisprecher Frank Franz nennt diesen Termin "unschön, aber alternativlos". Wie ernst gemeint diese Aussage ist, bleibt offen.

Noch ist der genaue Versammlungsort geheim und wird erst wenige Stunden vor Sitzungsbeginn verkündet. Damit sollen Störungen oder gar eine weitere Absage verhindert werden. Viele erwarten eine Abrechnung von frustrierten Anhängern mit dem Parteichef Holger Apfel.

Apfel wollte die NPD mit "seriöser Radikalität" in die Mitte der Gesellschaft bringen. Doch dieses Vorhaben scheiterte. In Niedersachsen erhielt die Partei gerade mal 0,8 Prozent der Wählerstimmen. Außerdem wird "Die Rechte" von Christian Worch immer mehr zu einer Konkurrenzpartei zur NPD.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geburtstag, NPD, Parteitag, Abrechnung, Apfel, Holger Apfel
Quelle: www.spiegel.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2013 19:23 Uhr von Montrey
 
+20 | -9
 
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Am 20.4 ist sicher schon mehr passiert als nur Hitlers Geburtstag.
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19.04.2013 20:42 Uhr von Floetistin
 
+15 | -7
 
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Meine Güte. Soll die Welt aufhören zu existieren, nur damit am 20.04. ja niemand etwas unternimmt?

Lasst sie doch. Das braucht doch niemanden zu jucken.


@Schlottentieftaucher: Woher dieser Unmut? Wenn die NPD nicht deine Interessen vertritt ist das in Ordnung, meine vertritt sie auch nicht.
Dennoch muss man eine legale Partei nicht pauschal verurteilen. Du behinderst auf diese Art die demokratische Meinungsäußerung und eines der Grundrechte. Meinungsfreiheit.

Die können von mir aus denken was sie wollen. Bisher konnte die NPD nicht verboten werden weil es an Beweisen fehlt.
Man hat Spitzel eingeschmuggelt, beobachtet, überwacht und drangsaliert. Aber immer noch kein Verbot.

Hast du vielleicht mal darüber nachgedacht, dass es daran liegen könnte, weil sie nicht gegen die demokratischen Werte geht?

Eine Partei zu verurteilen weil sie es sich zur Grundaufgabe gemacht hat das "eigene Volk" zu bevorzugen ist keineswegs grundsätzlich rassistisch.
Ich persönlich bin auch der Meinung, dass jemand mit deutschem Pass eher in den Genuss deutscher Sozialleistungen kommen sollte als einer mit türkischem, russischen oder rumänischem Pass.

Bin ich jetzt rassistisch? Erzähl das mal meinem russisch stämmigen Mann.

Es wird sich über nichts aufgeregt. Und das gibt möglichen wirklich rassistischen Idioten eine größere Plattform als komplettes Ignorieren.
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19.04.2013 21:09 Uhr von Floetistin
 
+17 | -4
 
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