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Rabbi Menachem Margolin fordert mehr Religionsfreiheit für Juden

In seinem Kommentar in der "Frankfurter Rundschau" fordert Rabbi Menachem Margolin, welcher Direktor des Rabbinical Centre of Europe und der European Jewish Associaton ist, mehr Religionsfreiheit für Juden und jüdische Praktiken in Europa.

Er sieht in der Diskussion um den Ritus der Beschneidung von Jungen eine Diskriminierung der Religionsfreiheit. Er meint auch, dass die Beschneidung, welche Juden und Nicht-Juden über Jahrtausende praktiziert haben, nicht nur ein Ritus ist, sondern auch lebensgefährlichen Infektionen vorbeugt.

So sieht er eine Wiedergeburt der alten Vorurteile und befürchtet, dass bald auch Regierungen Europas Juden wieder der "unmenschlichen und unzivilisierten Praktiken" anklagen werden. Und er kritisiert jene jüdischen Führer, welche aufgehört haben, für die jüdische Religionsfreiheit zu kämpfen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Meinung, Juden, Rabbi, Judentum, Religionsfreiheit
Quelle: www.fr-online.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2013 17:58 Uhr von Jlaebbischer
 
+21 | -0
 
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Reicht den der Zentralrat der ständig empörten (Hier bitte Religion/ Kultur nach Wahl einfügen) nicht schon?
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19.04.2013 18:04 Uhr von Bokaj
 
+13 | -1
 
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Ich wäre dafür, wenn man die Beschneidung in ein Alter legt, wo die Jungen schon mitentscheiden können, ob sie eine Beschneidung wollen oder nicht.

Eine Beschneidung sagt doch nichts darüber aus, ob der Junge ein guter Jude ist oder nicht.

[ nachträglich editiert von Bokaj ]
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19.04.2013 18:11 Uhr von thugballer
 
+3 | -1
 
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ständiges unterdrückt werden führt halt zu diskriminierungsparanoia welche jedoch in anderen fällen nicht dazu verwendet werden soll tatsächliche disriminierung zu verharmlosen
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19.04.2013 18:19 Uhr von grotesK
 
+16 | -0
 
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<<< sondern auch lebensgefährlichen Infektionen vorbeugt >>>

Ja, wir Gojim fallen täglich um wie die Fliegen. Ach wären wir doch beschnitten. Verdammt...


*rolleyes*
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19.04.2013 18:31 Uhr von Götterspötter
 
+9 | -2
 
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Was ein Shmok :)

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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19.04.2013 18:37 Uhr von Schlauschnacker
 
+16 | -2
 
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Hä? Seit dem Holocaust stehen die Juden doch praktisch unter "Artenschutz" und werden gerade in Deutschland vom Staat und in Israel hauptsächlich von den Amerikanern geschützt. Da wird es doch wohl mal erlaubt sein, die Rituale, besonders die der Beschneidungen, zu hinterfragen. Nicht jede Kritik beschwört gleich wieder alte Vorurteile oder macht einen Kritiker zum Antisemiten.
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19.04.2013 19:34 Uhr von thugballer
 
+0 | -2
 
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was für ein lutschen?
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19.04.2013 20:10 Uhr von Herribert_King
 
+2 | -2
 
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19.04.2013 18:37 Uhr von Schlauschnacker

Niemand hat die Kritik verboten. Doch auch die Kritik an der Kritik muss erlaubt sein.
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19.04.2013 20:14 Uhr von thugballer
 
+0 | -4
 
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hugamuga woraus schließt du deine implikation?
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19.04.2013 20:48 Uhr von Floppy77
 
+5 | -0
 
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Und wenn der ZdJ sich auf den Kopf stellt, es bleibt was es ist: Körperverletzung!

Wer volljährig ist, kann sich beschnippeln lassen wie er will, aber ein Baby kann seine Entscheidung ja nicht selber treffen. Lebensgefährliche Infektionen? Schon mal was von waschen gehört?

Grundsätzlich bekommen Kinder den Glauben ja auch eingetrichtert, niemand von denen hat sich freiwillig dafür entschieden (trifft auf alle Religionen zu).
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19.04.2013 20:55 Uhr von thugballer
 
+0 | -4
 
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hugamuga
wie kannst du daraus dass der Zentralrat dieses "lutschen" verurteilt, schließen, dass dieser Mann es befürwortet?
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19.04.2013 22:01 Uhr von thugballer
 
+0 | -2
 
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hugamuga
Du interpretierst es leider falsch.
Er nimmt die Beschneidung an sich in Schutz, nicht das "lutschen",
Denn gerade das "lutschen" verursacht Infektionen, hier geht es ums Vorbeugen dieser.
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19.04.2013 23:37 Uhr von thugballer
 
+0 | -2
 
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@mabeuter
natürlich meint er wie die meißten Israel.
gleichzeitig würde er wie die meißten verneinen, dass "Ihnen" dieses Land rechtmäßig gehört
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20.04.2013 00:21 Uhr von thugballer
 
+1 | -2
 
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@mabeuter
Da stimme ich dir vollkommen zu.
Die Erde gehört uns allen und diese Trennung in verschiedene Gruppen schafft nur Konflikte und man sollte sie überwinden und auch anderen damit zeigen, dass es geht.
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20.04.2013 07:30 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -2
 
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"Niemandem gehört irgendein Stück Erde auf dieser Welt. "

Nanana, nicht solche kommunistischen Sprüche hier ;)

Grundsätzlich gehört jedem Volk das Land auf das es sich angesiedelt hat.
Ich meine, würdet ihr das gut finden wenn euer Nachbar zu euch auf euer Grundstück kommt , das umbuddelt und Kartoffeln pflanzt? Na also... also ein bisschen nachdenken bevor man solche Sprüche abläßt ;)
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20.04.2013 09:16 Uhr von Kanga
 
+1 | -2
 
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mehr freiheiten??
will er nen eigenen Staat in DE??

sowas ähnliches gab es doch schon mal...
Judenghetto hieß das damals...
da konnten die auch machen was die wollten..
will er das wieder??

aha...
irgendwie auch ein unverbesserlicher..

so langsam isset aber mal gut..
ich hab nix dagegen..das sich hier in DE viele ausländer niederlassen..
warum auch nicht..es bereichert unsere gemeinschaft..
aber..irgendwann sind auch mal grenzen erreicht..
und die sollten auch eingehalten werden..

oder sehe ich das falsch???
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20.04.2013 12:08 Uhr von thugballer
 
+0 | -2
 
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Coffemaker, gutes Argument mit dem Grundstück:)

Das Konstrukt von "Völkern" finde ich jedoch unter Anderem aufgrund der unzähligen Vermischungen sehr künstlich erdacht.

Auf praktischer Ebene führt es uns mental in die Steinzeit zurück mit seinem "Stammesdenken", WIR und DIE ANDEREN. Es schafft eine künstliche Brille durch die man seine eigenen Taten stets unbewusst verharmlost und die der anderen als schlimmer interpretiert.
Mit anderen Worten geschieht das Selbe wir jeden Tag auf Einzelebene, wo man sich selbst unbewusst ins Recht und den anderen ins Unrecht setzt, weil man die ganze Welt durch die Brille des Ich-Konstrukts betrachtet.
Auf kollektiver Ebene hat dies jedoch viel schlimmere Auswirkungen, wie man im vergangenen Jahrhundert an unzähligen Kriegen, ja als letztes Beispiel im Jugoslawien-Krieg sehen konnte, wo ein ZUFALLSPRODUKT aus Jahrhunderte vorangegangener Siedlungs- und Sozialisationsstruktur sich selbst bekämpfte
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11.12.2013 20:55 Uhr von shadow#