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Armbänder sollen die Hygiene in Krankenhäusern verbessern

Laut einer Studie führt die Hälfte des Klinikpersonals keine ausreichende Hygienemaßnahmen durch. Nun soll ein technisches Armband am Handgelenk helfen, die Hygiene in Krankenhäusern zu sichern, indem es das Krankenhauspersonal überwacht.

Das Armband kann anhand der Dauer des Wasch- und Desinfiziervorgangs erkennen, ob die Hygienemaßnahmen ausreichend umgesetzt wurden. Bisher hat dies in Amerika oft ein kostenintensiver Kontrollposten überwacht. Erste Studien mit dem neu entwickelten Armband sind erfolgsversprechend.

Außer der Überwachung mittels dem Armband gibt es noch andere Ansätze, bei denen anhand von chemischen Stoffen ermittelt wird, ob die Hände des Pflegepersonals mit dem Desinfektionsmittel in Kontakt kamen oder nicht


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenhaus, Überwachung, Hygiene
Quelle: www.derwesten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2013 17:28 Uhr von Susi222
 
+4 | -0
 
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Erschreckend finde ich hier die Tatsache, dass es gar nicht darum geht, ob die Mediziner sich vielleicht nicht richtig die Hände desinfiziert haben, sondern ob sie sie überhaupt gewachsen und desinfiziert haben. Das heißt, dass wohl eine große Anzahl des Pflegepersonals sich die Hände nach dem Kontakt mit einem Patienten überhaupt nicht wäscht...
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19.04.2013 17:59 Uhr von Susi222
 
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na ja... also bei meiner Schwester auf STation klappt das... da wurden einfach vor jeder Tür Sterilium Stationen angebracht... und wenn das mal geübt ist läuft das auch mehr oder weniger automatisch und dauert höchstens zwe drei Sekunden....(trocknen und wirken tuts ja noch während des Eintretens und Hallo sagens... wenn dazu keine Zeit wäre..... dann sollten wir unsere Krankenhäuser wohl gleich schließen..... Ich denke Zeit kann man auch anders einsparen ..Auch ich glaube natürlich, dass das Pflegepersonal oft arm dran und echt unter Zeitdruck ist..... aber am Händedesinfizieren dürfte es echt nicht hapern.... gerade da es immer wieder Berichte und Studien darüber gibt wieviele MEnschen in KRankenhäusern durch Keime angesteckt werden... aber dass da geschludert wird glaube ich schon.....
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19.04.2013 21:10 Uhr von Pils28
 
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Man muss vor und nach Patientenkontakt seine Hände desinfizieren. Vorher, um den Patienten vor etwaigen Infektionen zu schützen und nachher, um Material zu schützen. Hygienisches Desinfizieren dauert dabei mindestens 30 Sekunden. Das bisschen einspritzen und trocknen lassen, kann man sich direkt sparen, da dort zumindest die Fingerspitzen, welche mit den meisten Kontakt zu Patienten haben, meist vernachlässigt werden. Bei den meisten Patienten auch halb so wild. Nur bei höchst infektiösen und immunkompromittierten Patienten sollte man wirklich drauf achten. Bei einer Minute Desinfizieren pro Patientenkontakt, wenn man die Zeit gut nutzt, noch 30sek, sind das bei 100 Kontakten auch gut eine Std Arbeitszeit pro Tag extra. Das hat in deutschen Krankenhäusern vielleicht der Zivi über. Bei jetzt schon 60-80 Std pro Woche Dienst ärztliches Personal auf keinen Fall mehr. An den Hospitalisationkeimen kommt man in D sowieso auch nicht mehr vorbei. Da liegt die Durchseuchung zu hoch.
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19.04.2013 21:22 Uhr von Susi222
 
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andere Länder schaffens aber..und sparen da nichht auf Kosten der GEsundheit.... habe erst vr kurzem einen Bericht gelesen, (weiß leider nicht mehr welchens Land es war glaube aber es könnte Niederlande gewesen sein) da kommt jeder Patient!!!! von der Notaufnahme ersteinmal in ein QUarantänezimmer, bis nachgewiesen wurde, dass er keine MRSA Keime mit hineinschleppt.. erst wenn die Untersuchungsergebnisse da sind kommt er in ein normales Zimmer...

ist zwar im ersten Moment eine sehr aufwendige Aktion lohnt sich aber dort schon lange, weil man Folgekosten einspart
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19.04.2013 22:45 Uhr von Pils28
 
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Jop, das war bestimmt Holland. In einem Deutschen Krankenhaus, wo ich damals arbeitete, wurde die Belegschaft auf MRSA , um die Verbreitung einzudämmen. Also alle einmal Test, wer positiv ist mit Nasentropfen nach Hause und wenn negativ wieder in den Dienst. Ambitionierter Plan, von irgendeinem armen Ahnungslosen.. Nach der Auswertung waren so viele Bedienstete Träger von MRSA, dass man den Plan schlicht hat fallen lassen, da man sonst den Betrieb hätte nahezu einstellen müssen. Aber deutsches Krankenhauspersonal kann einem nur leidtun. Früher hatte man für den Job wenigstens noch eine angemessene Entlohnung, heute gibts den Bandscheibenschaden mit 50 für einen Hungerlohn.

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