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Elektronischer Behördengang könnte bald Wirklichkeit werden

Bis Mitte 2014 sollen Bundesbehörden und Verwaltungen elektronische Kontaktmöglichkeiten anbieten und digitale Formulare bereitstellen, um Bürgern so die Amtswege zu ersparen. Das Gesetz dazu, auch E-Government genannt, wurde vom Bundestag mehrheitlich von der CDU/CSU und FDP verabschiedet.

Der Bundesrat muss dem Gesetz allerdings noch zustimmen. Zur Identifikation könnte zum Beispiel der neue Personalausweis genommen oder die verschlüsselte Kommunikation des De-Mails benutzt werden, für das man sich allerdings vorher anmelden muss.

Auch soll überprüft werden, ob zukünftig eine digitale Unterschrift oder Telefonanruf für Verwaltungsakte ausreichen kann. Für die digitale Umstellung rechnet das Bundesinnenministerium mit Kosten in Höhe von 680 Millionen Euro. Bundesländer und Kommunen sind von dem neuen Bundesrecht nicht betroffen.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesetz, Wirklichkeit, De-Mail, Behördengang
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2013 12:03 Uhr von Bloedi
 
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Wenn anhand einer solchen Summe (680 Millionen Euro) auch mal aufgeschlüsselt würde, womit die zu rechtfertigen sein soll, dann könnte man sich ja als das "die Macht inne habende Staatsvolk" einen besseren Überblick über die Investitionen verschaffen, die in unserem Namen und zur Last von unseren öffentlichen Girokonten getätigt werden sollen.

Ich finde derartige Investitionssummen schlichtweg abstrakt und es sollte endlich zur Pflicht werden, daß die Politik jede größere Investition in präziser Aufschlüsselung der Öffentlichkeit zugänglich macht, damit wir darüber befinden können, ob das Vorhaben zu akzeptieren ist.

.. und das vertrete ich für alle größeren Investitionen..
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19.04.2013 14:47 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Ganz wichtige Beraterhonorare. Eigentlich will man meinen, dass bei 70c Porto pro eMail eigentlich noch Gewinn abfallen müsste. Nur bei so etwas von sicher zu reden ist natürlich bei Blick auf die jüngste Geschichte der Zertifikatehändler ein Witz.

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