18.04.13 14:29 Uhr
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Großbritannien: Mehrheit der Bevölkerung lehnt das Schächten ab

Die Zeitung "Jewish Chronicles" hatte eine Umfrage zum Thema "Rituelle Schlachtungen von Tieren" und "Beschneidung bei Jungen" in Auftrag gegeben. Als Ergebnis kann man festhalten, dass die Mehrheit der englischen Bevölkerung gerade das Schächten der Tiere ablehnt.

Gut 45 Prozent der Befragten sind für ein gesetzliches Verbot ritueller Schlachtung. Lediglich 27 Prozent sind gegen ein solches Verbot und 28 Prozent hatten keine Meinung zu diesem Thema. Beim Thema Beschneidung ist das Ergebnis nicht ganz so klar.

38 Prozent der Befragten sind für ein Beschneidungsverbot, 35 Prozent sind gegen ein solches Verbot. 27 Prozent enthielten sich bei diesem Thema. Verschiedene jüdische Organisationen zeigten sich entsetzt und meinten, dass es mehr Öffentlichkeitsarbeit für die jüdische Lebensweise geben müsse.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umfrage, England, Mehrheit, Bevölkerung, Ablehnung, Schächtung
Quelle: hpd.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2013 14:29 Uhr von blonx
 
+2 | -0
 
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Rabbi Jonathan Wittenberg, Senior Rabbi der Masorti Bewegung , sagte, dass er ein Verbot des Schächtens für unsinnig halte, da man bis heute noch keine „freundlichere Methode“ für die Tötung von Tieren nachgewiesen habe. Er kritisierte eher die aktuelle Haltungsbedingungen der Tiere in der Massenhaltung.
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18.04.2013 14:33 Uhr von Katzee
 
+13 | -3
 
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Wären diese Ergebnisse in Deutschland entstanden, hiesse es gleich wieder "die bösen deutschen Antisemiten". In England wird nur über mehr "Öffentlichkeitsarbeit" nachgedacht. Besser, es würde darüber nachgedacht, archaische Handlungen, wie das Schächten und die Beschneidung von Jungen zu überdenken. Nur weil eine Handlung seit Jahrhunderten so gemacht wurde, heisst das noch lange nicht, dass sie noch zeitgemäß ist.

[ nachträglich editiert von Katzee ]
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18.04.2013 14:37 Uhr von Borgir
 
+8 | -0
 
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Diese Lebensweise ist , zumindest was das rituelle Schlachten angeht, nicht aktzeptabel.

@blonx:

Wenn man von einem Problem abelenkt indem man ein anderes anspricht, ist das eigene Problem noch nicht gelöst.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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18.04.2013 14:39 Uhr von sooma
 
+2 | -2
 
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"Verschiedene jüdische Organisationen zeigten sich entsetzt und meinten, dass es mehr Öffentlichkeitsarbeit für die jüdische Lebensweise geben müsse."

Ja, und mehr Öffentlichkeitsarbeit, die anschaulich macht, wie lebensfremd Beschneidungen sind! Zum Schächten kann ich Rabbi Jonathan Wittenberg allerdings nur Recht geben.
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18.04.2013 15:16 Uhr von ~frost~
 
+13 | -1
 
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Beim Thema Beschneidung denk ich mir immer wieder, wenn Gott unfehlbar ist bzw. den Mensch nach seinen Ebenbild erschuf, wieso sollte dieses Stückchen Haut entfernt werden? Speziell in Zeiten von fließendem Wasser und Seife?
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19.04.2013 10:41 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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@Truth_Hurts:
"Eine Umfrage in einer jüdischen Zeitschrift deutet auf fehlende Akzeptanz einer muslimischen Tradition hin?"

Du weißt aber schon, dass auch Juden schächten, oder?
Kleiner Tipp, Juden gab es lange vor Muslimen, weshlab es, wenn überhaupt, eine jüdische Tradition ist, die Muslime übernommen haben bzw. auch nutzen. Jaja, danke fürs Minus.

Ich bin gegen Schächten und gegen Beschneidung bei Kindern, egal ob Juden, Muslime oder sonstwer das macht.

Tiere sollten betäubt werden, bevor man sie tötet. Das wird aber auch in hiesigen Schlachthöfen nicht immer vernünftig gemacht, weswegen man generell die Kontrollen dort verbessern sollte. Schächten, also bei lebendigem Leib die Kehle durschscheniden finde ich nicht gut.

Beschneidungen sind zwar unnötige, aber Volljährige können mit ihrem Körper machen, was sie wollen. Kinder können aber noch nicht wirklich darüber entscheiden, daher haben die Eltern nicht zu beschließen, dass man einfach etwas abschneidet, dass nicht nachwächst. Das ist kein Haarschnitt oder Ohrloch für Ohringe. Mit 18 kann ich selbst entscheiden, ob ich das aus Traditionsgründen, oder weil ich einfach toll finde, machen lasse oder nicht.

Das schränkt auch niemanden ein, weil Muslime und Juden dann immer noch beschnitten sind, und sich so auch ganz bewusst für diese Tradition entscheiden.
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22.04.2013 11:26 Uhr von erw
 
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Haha, GENAU! Das Problem ist, die Juden machen viel zu wenig Werbung für ihre Lebensweise! Schächten wird garnicht in Frage gestellt, das wäre gegen die Religion.

Während unser Christentum so jämmerlich zusammengeschustert daherkam und man es per Aufklärung ganz einfach aushebeln konnte, wir mittlerweile alle heimliche oder offizielle Agnostiker oder Atheisten sind, haben sich andere monotheistische Religionen mit Wissenschaften von Anfang an arrangiert, um nicht durch eine auf Fakten basierende Konkurrenz unterzugehen.

Die Leute lehnen das Schächten sicher nicht deswegen ab, weil es befremdlich ist... sie wollen keine Tiere töten oder quälen.

Das mit der Werbung ist pure Ignoranz gegenüber des Empfindens westlicher Kulturen. In Deutschland sähe das nicht anders aus. Schächtung ist archaisch und nicht notwendig.

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