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Angela Merkel sieht Zusammenhang zwischen Mindestlohn und Arbeitslosigkeit in der EU

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einem Interview mit der "BILD"-Zeitung eine gewagte These aufgestellt. So macht sie einen einheitlichen Mindestlohn für die hohe Arbeitslosigkeit in vielen EU-Ländern verantwortlich.

In vielen Ländern stehe der Lohn und die Leistung in keiner Relation. Sie würde zwar regionale und branchenspezifische Lohnuntergrenzen befürworten, lehne aber einen flächendeckenden, einheitlichen Mindestlohn ab.

Der sicherste Schutz vor Armut sei ein Arbeitsplatz, erklärte die Kanzlerin. Allerdings müsse man durchaus auf die sozialen und rechtlichen Bedingungen in den Unternehmen achten, aber "weniger Beschäftigung und wieder mehr Arbeitslosigkeit wären das Unsozialste überhaupt."


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Angela Merkel, Arbeitslosigkeit, Mindestlohn, Zusammenhang
Quelle: www.derwesten.de

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18.04.2013 12:52 Uhr von GatherClaw
 
+20 | -1
 
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Lieber wäre ich arbeitslos, als für zu wenig Geld zu arbeiten und hinterher noch beim Amt um Aufstockung betteln zu müssen. Das nenn ich unsozial.
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18.04.2013 12:56 Uhr von Skyfish
 
+22 | -0
 
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"Der sicherste Schutz vor Armut sei ein Arbeitsplatz,"

Das soll sie mal den ganzen Beschäftigten erzählen, deren Lohn so niedrig ist, das sie bei einer Vollzeitstelle immer noch ihr Gehalt aufstocken müssen.

Man soll ja nicht verallgemeinern, aber Politiker sind Dreckschweine!
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18.04.2013 12:57 Uhr von tutnix
 
+13 | -2
 
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stimmt, so ein arbeitsplatz für 5 euro und weniger die stunde ist ein schutz gegen armut. was raucht die eigentlich für ein mieses kraut, um auf solchen schwachsinn zu kommen?
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18.04.2013 13:19 Uhr von Doided
 
+7 | -0
 
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Der Mindestlohn ist sicherlich ein schweres Thema, aber die einseitige Argumentationsweise der Arbeitgeberverbände herzubeten zeigt eindeutig, dass sich "da oben" zu wenig damit auseinandergesetzt wird und mit solchen Aussagen die Bevölkerung als dumm verkauft wird.
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18.04.2013 13:32 Uhr von Azureon
 
+5 | -2
 
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Angela.... was auch immer du für ein Zeug rauchst, entweder setz es ab oder nimm mehr....
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18.04.2013 13:38 Uhr von Perisecor
 
+0 | -9
 
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Mindestlohn ist nur ein Teil des Problems. Der extrem umfassende Arbeitnehmerschutz in Ländern wie Frankreich macht es Firmen dort schwer, aber auch in Deutschland bleiben Stellen unbesetzt, weil man die Leute im Fall der Fälle einfach nicht wieder los wird.
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18.04.2013 13:42 Uhr von sooma
 
+5 | -0
 
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Ich mache die Bildungsmisere, die eigentlich schon im Kindergarten anfängt, für die hohen Arbeitslosenzahlen verantwortlich.

"Für Menschen, die nicht mehr arbeitslos seien, gehe es in Deutschland "mit Sicherheit gerechter zu" als vor einigen Jahren."

DAS kann man wohl nur jemanden verkaufen, der bloss einige Jahre alt ist!

Aber hey... http://www.youtube.com/...
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18.04.2013 13:49 Uhr von artefaktum
 
+8 | -0
 
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"Der sicherste Schutz vor Armut sei ein Arbeitsplatz, erklärte die Kanzlerin."

Und Armut mit(!) einem Arbeitsplatz ist keine Armut?

Interessantes Doppeldenk.

Im Sozialismus waren die Menschen frei trotz Mauer, heute sind die Menschen nicht arm trotz Armut. Das eine wie das andere eine Ideologie.
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18.04.2013 14:24 Uhr von Fomas
 
+3 | -0
 
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Ach aber 1 Euro-Jobs stehen in einer guten Lohn-Leistungs-Relation? Ist mir klar dass Angela Merkel als neoliberale Vorzeigemarionette diese Ansicht vertritt. Sollen doch alle Leute nur noch in dem "gerechten" 1-Euro Job-Lohnverhältnis arbeiten.
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18.04.2013 21:40 Uhr von Borgir
 
+3 | -0
 
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Frau Merkel will wohl, dass weiterhin Menschen 40 Stunden die Woche arbeiten und davon nicht leben können. Das ist es, was sich Angela vorstellt. Mal wieder kriecht sie der Wirtschaft in den Hintern bis zu den Zehenspitzen. Diese Frau ist untragbar für Deutschland, Europa und die ganze Welt.

Ach, und Frau Merkel: Viele Menschen sind gerade wegen ihrer Arbeit arm, weil eben so scheiße bezahlt wird.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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19.04.2013 09:23 Uhr von Finalfreak
 
+2 | -0
 
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Ich finde es einfach nur traurig, wie sehr sie sich auf die Seite der Arbeitgeber stellt.
Die muss doch auch für das Volk da sein und ein "kleiner" Mindestlohn tut keinem weh.
Wer sein Unternehmen auf Basis von 3€ Kräften aufbaut, der hat sowieso keine Daseinsberechtigung auf dem Markt, der zerstört nur die "Guten" und der einzige Nutznießer ist er selber.

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