18.04.13 06:25 Uhr
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Schweizer Banken fordern von deutschen Steuerflüchtlingen Selbstanzeige

Nach dem erneuten CD-Kauf von einem deutschen Finanzministerium zu deutschen Steuerflüchtlingen in der Schweiz, drohen nun die Banken der Eidgenossen ihren deutschen Kunden.

Bis Ende des Jahres haben die Kunden nun Zeit, ihre finanzielle Situation zu bereinigen. Falls es sich um Schwarzgeld handeln sollte, raten die Banken zur Selbstanzeige. Falls dies nicht geschehe, drohen sie mit einer Kündigung der Konten.

Bereits seit Dezember des letzten Jahres informieren die Schweizer Banken, wie die Zürcher Kantonalbank, ihre Kunden über mögliche Konsequenzen. Für die neue Steuerflüchtlings-CD hat das Land Rheinland-Pfalz gut 4,4 Millionen gezahlt. Dabei sollen Daten von rund 40.000 Steuerflüchtlingen sein.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweizer, Drohung, Selbstanzeige, Steuerflüchtling
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2013 07:46 Uhr von xyr0x
 
+9 | -0
 
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Falls es sich um Schwarzgeld handeln sollte, raten die Banken zur Selbstanzeige. Falls dies nicht geschehe, drohen sie mit einer Kündigung der Konten....

Demnach wissen die Banken genau bei wem es sich um Schwarzgeld handelt :-)
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18.04.2013 08:19 Uhr von Jaegg
 
+4 | -0
 
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Mal sehen wer hier besser bluffen kann...
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18.04.2013 10:24 Uhr von Pssy
 
+1 | -3
 
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@tsunami13

Tja, da die Daten in diesem Fall NICHT illegal beschafft wurden und das Land RP genau deswegen diese auch gekauft hat, ist dein ganzer Post sinnlos!

"Der größte Lump im Land ist immer noch der Denunziant."
Wohl eher der, der keine Ahnung hat und trotzdem meckert...
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18.04.2013 10:29 Uhr von El_Caron
 
+5 | -2
 
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> Der größte Lump im Land ist immer noch der Denunziant.

Blödsinn. Wer von einem Verbrechen weiß und den Täter verrät (und damit evtl. sogar - wie hier - den Erfolg des Verbrechens verhindert) ist sicher kein Lump.
Was muss man für ein Arsch sein, um ernsthaft zu proklamieren, dass Täterschutz zu Lasten der Opfer (hier: der Allgemeinheit) die gebotene Handlung ist.

Über die Legitimität des Datenhandels kann man sich streiten. Ich sehe es als legitm an, weil keine BERECHTIGTEN Interessen verletzt werden.
Legal scheint es jedenfalls zu sein, sonst gäbe es Folgen und keine Diskussion, ob man "Datenhehlerei" zum Strafbestand macht. - Und wenn es legal ist, ist auch kein rechtsstaatliches Problem.
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18.04.2013 12:24 Uhr von ms1889
 
+2 | -2
 
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steurn hinterziehen ist strafbar, aber ein staat der gestohlene daten kauft und sie zur strafverfolgung benutzt ist selber kriminell!!! deutschland ist zu einer reinen bananenrepublik mutiert. deutschland ist sehr wohl kein rechtstsaat mehr, da solche sachen zeigen, das der staat selber eine kriminelle vereinigung ist (habe kein konto in der schweiz). die ganze diskussion, mit das keine intressen verletzt werden?! welches intresse hat den der staat? der staat ist nur noch am abkassieren der bürger, real zahlen wir alle 75% steuern, da man mwst und andere zwangsabgaben (zB gema,gez, krankenkasse, feste blitzanlagen an strassen (die ebend nicht der sicherheit dienen) etc pp) als steuern mitrechnen muß!

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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18.04.2013 12:52 Uhr von deraufdersucheist
 
+0 | -3
 
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@Halma

"Aber Daten sind nun mal keine Sache und können damit auch nicht gestohlen werden"

Gott weiss alles und Halma alles besser! Was sind denn in Deinen Augen MP3 und MKV Dateien?

Gemäss Deiner Aussage ist es ja kein Problem Musik und Filmmaterial zu kopieren und somit zu klauen. Warum machen dann alle so einen Wirbel darum??
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18.04.2013 14:02 Uhr von El_Caron
 
+3 | -0
 
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@deraufdersucheist
"Was sind denn in Deinen Augen MP3 und MKV Dateien?"

Daten, die nicht gestohlen werden können. Deswegen wird kopieren über das Urheberrecht behandelt, dass für Steuerdaten nicht anwendbar ist.
Das war einfach.
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18.04.2013 14:22 Uhr von deraufdersucheist
 
+1 | -1
 
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Ja, ja - juristische Wortklaubereien.

Fakt ist, egal ob MP3, MKV oder Steuerdaten - derjenige der sie kopiert weiss, dass er etwas macht das "man" nicht machen soll. Wer, wie oder was jetzt zur Strafe führt ist für mich grundsätzlich egal. Wenn aber der Staat (Kronzeugenregelung hin oder her) durch Ankauf solcher Daten Leute noch animiert Daten von Unternehmen zu stehlen, dann ist es für mich ganz klar das Allerletzte, egal was das Gesetz dazu sagt (kein Gesetz ist vollkommen)!

Punkt und aus!

[ nachträglich editiert von deraufdersucheist ]
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18.04.2013 14:36 Uhr von El_Caron
 
+1 | -0
 
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Wer sagt, dass das etwas ist ´das "man" nicht machen soll´?
Ich sage das jedenfalls nicht. Einem Unternehmen, das mit Leuten Geschäfte macht, die mein Geld als Steuerzahler unterschlagen, Daten zu entziehen über diese Geschäfte und sie dann an die berechtigten Stellen zu geben, ist etwas, was man von mir aus sehr wohl machen soll.
Das Gesetz hat auch ncihts dagegen.

Warum willst DU die Interessen von Leuten schützen, die sich ihren Pflichten entziehen und an der Gesellschaft schmarotzen?

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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18.04.2013 14:38 Uhr von El_Caron
 
+0 | -0
 
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Und warum wird mein einfaches Anführungszeichen auf ein Akut geändert (auch nach Korrekur per Edit)?
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18.04.2013 14:55 Uhr von deraufdersucheist
 
+1 | -0
 
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"Punkt aus" sollt nur darlegen, dass dies meine Meinung ist und kein Gesetz der Welt kann daran etwas ändern!

Eines müssen wir mal klarstellen. Ich will weder die Interessen der Steuerhinterzieher schützen noch will ich den Staat legitimieren Hehlerware zu kaufen.

Meiner Meinung nach ist die gesamte Diskussion um Steuern, Hinterziehung, Schwarzgeld etc. sowieso mehr als müssig. Wenn ein Staat gerechte Steuern erhebt, dann braucht auch niemand sich in die Schattenseite zu stellen und zu hinterziehen. Jeder will leben, jeder will für seine Arbeit angemessen bezahlt werden. Nimmt der Staat zu viel, dann ist man versucht etwas hintenrum auf die Seite zu legen, was offensichtlich viele gemacht haben.

So, jetzt kommt natürlich Halma wieder mit seiner Rechtslage, Gesetz, Rechtsprechung etc. etc. Ist es nicht genau solchen Gesetzen zu verdanken, dass den Bürgern vor lauter Steuerlast das Liegen weh tut? Ist es nicht genau dieser Staat der solche Gesetze erlässt, die den Bürgern viel zu tief in die Tasche greifen?

Ich habe nichts gegen Steuern. Jeder Staat braucht Geld um seinen Aufgabe gerecht werden zu können. Alle Bürger profitieren von Sicherheit, gute Infrastruktur, Sozialversicherungen etc. etc. Aber alles hat seine Grenzen. Und genau deshalb wäre es wichtig, dass der Staat sich als Dienstleister sieht und nicht als Steuervogt.

Das was die Staaten heute machen (z.B. auch die USA) grenzt für mich an Mundraub. Jeder der nicht jeden Euro versteuert wird gnadenlos gejagt. Beim kleinsten Verdacht Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungen usw. wie bei den schlimmsten Kriminellen. Für mich geht das Ganze viel zu weit und deshalb bin ich gegen den Handel mit Bankdaten!

Die Grenzen wurden längst überschritten. Es wird sogar bereits nach Denunziantentum gerufen. Das letzte mal als dies der Fall war bekamen die Denunzierten einen Stern! Soweit sind wir schon und niemand merkt es.

Hauptsache es ist Gesetz - damit ist ja alles gut!
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18.04.2013 19:24 Uhr von shadow#
 
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@ deraufdersucheist

"Wenn ein Staat gerechte Steuern erhebt, dann braucht auch niemand sich in die Schattenseite zu stellen und zu hinterziehen. Jeder will leben, jeder will für seine Arbeit angemessen bezahlt werden. Nimmt der Staat zu viel, dann ist man versucht etwas hintenrum auf die Seite zu legen, was offensichtlich viele gemacht haben."


Junge, bist du echt so abgrundtief blöd?

Die mit den Schwarzgeldkonten in der Schweiz sind nicht die Angestellten oder Kleinunternehmer, die sich was "auf die Seite legen" (da sie nicht wirklich die Möglichkeit haben, das an der Steuer vorbei zu tun) sondern die, die mehr als genug Geld zum Leben haben und mehr als nur angemessen bezahlt werden.

Das passiert aus reiner Gier und würde sich auch bei halbem Steuersatz nicht ändern.
Um zu verstehen dass das nicht einen abstrakten Staat sondern letztendlich jeden einzelnen Bürger schädigt der seine Steuern bezahlt, scheint es bei manchen nicht zu reichen...

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