17.04.13 17:37 Uhr
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Jetzt ist es endgültig: Opel-Bochum macht 2014 dicht

Der Opel-Aufsichtsrat hat jetzt den Plan des Opel-Vorstandes angenommen und damit das Aus für Opel-Bochum im kommenden Jahr bestätigt.

Damit werden ab Ende des nächsten Jahres keine Opel mehr in Bochum produziert. Durch das Aus sind über 3.000 Arbeitnehmer betroffen.

Opel will allerdings seiner "unternehmerischen Verantwortung" nachkommen und sich um "Anschlusslösungen" für die Menschen im Bochumer Werk kümmern.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, Bochum, Werk, Schließung
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2013 17:44 Uhr von Ich_denke_erst
 
+5 | -3
 
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Ich sehe sie alle noch vor dem Werk stehen wie sie mit Trillerpfeifen für höhere Löhne demonstrieren.
Wo sind jetzt die ach so kampfbereiten Gewerkschaften?
Jetzt stehen die Mitarbeiter auf der Strasse und bekommen deutlich weniger Geld.
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17.04.2013 17:45 Uhr von Perisecor
 
+4 | -5
 
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Tja, hoch gepokert und verloren.

Der Betriebsrat muss ja unendlich stolz auf sich sein.


@ ich_denke_erst

Die Gewerkschaft hat doch einen Plan ausgearbeitet - Werkserhalt bis mindestens 2016 und, wenn das Werk dann geschlossen werden sollte, Transfergesellschaft bis 2018.

Der Betriebsrat hat das aber in einer lockeren Pokerlaune abgelehnt, weil er meinte, dass Opel sich das nicht erlauben könne.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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17.04.2013 17:59 Uhr von jschling
 
+5 | -2
 
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Lohnforderungen waren in Ordnung
und wenn ich so einen Mist lese wie von Perisecor und ich denke erst garnicht:
von Jobs ohne vernünftige Bezahlung hat auch keiner was !
und ansonsten macht keiner wirklich was dagegen, wenn die Firmenzentrale entscheidet zu schliessen, war bei Nokia nicht anders, wird auch in Zukunft nicht anders sein
womit soll man denn grossartig drohen ?
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17.04.2013 18:01 Uhr von Perisecor
 
+3 | -6
 
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@ jschling

Warum war die Bezahlung denn nicht vernünftig? Ich glaube, du hast keine Ahnung, was bei Opel so gezahlt wird (und welche Arbeit dafür verlangt wird).

Aber sicher, arbeitslos sein ist natürlich stets der bessere Weg.


Kein Wunder, dass das deutsche Sozialsystem unfinanzierbar ist.
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17.04.2013 18:14 Uhr von Hanna_1985
 
+1 | -0
 
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Na, dann hat Super-Merkel doch jetzt wieder einen Job zum Wahl-Stimmen-Erhalt...
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17.04.2013 18:23 Uhr von CommanderRitchie
 
+2 | -1
 
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Wir können alle zeigen wie wir die Entscheidung finden...
Kauft einfach keinen Opel mehr !!

Versetzen wir uns mal in die Denkweise der Opel-Manager:
Gewinnmaximierung durch Schließung eines deutschen Werkes (keine hohen Lohnkosten in Deutschland mehr) und weiterem Verkauf von Opel-Modellen in deutschland... produziert im Ausland bei niedrigeren Lohnkosten ... natürlich ohne die Preise für die Fahrzeuge zu senken.
Ausgefuchst... Schändlich und Unsozial !!

Jetzt kommt der deutsche Bürger:
Jedes Fahrzeug, was ab jetzt in Deutschland angeboten wird, und nicht verkauft wird, bedeutet Verlust für Opel !!
Die Auswahl an Fahrzeugen in den einzelnen Markt-Segmenten ist Riesig !! Da muß es nicht ein Opel sein !!

Deshalb... wo nichts verkauft wird, ist auch kein Gewinn zu machen... da nutzen auch keine geringeren Herstellungskosten durch die Produktion im Ausland !!

Dann wird sich zeigen, ob die hochdotierten - den Börsen-Anlegern verpflichteten - Aasgeier-Manager bei Opel (General Motors) mit der Schließung des Bochumer Opelwerkes wirklich soooo... clever waren !!

Es liegt an den deutschen Bürgern Solidarität zu zeigen...
Nochmals... es muss zukünftig nicht unbedingt ein Opel sein (den man erwirbt) !!

Okay okay... da bleiben dann noch die Firmen, die ganze "Flottenverbände" zum günstigen Preis leasen - oder kaufen... aber welche Firma stattet seine Mitarbeiter mit einem Firmen-Fahrzeug aus, welches als Symbol für Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland steht (Stichwort: Firmenimage) !!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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17.04.2013 18:35 Uhr von Perisecor
 
+2 | -4
 
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@ CommanderRitchie

"Gewinnmaximierung durch Schließung eines deutschen Werkes...."

Bei Opel sollen keine Gewinne maximiert, sondern die riesigen Verluste endlich verringert werden.


"... produziert im Ausland bei niedrigeren Lohnkosten..."

Produziert wird in Eisenach, Kaiserslautern und im Stammwerk Rüsselsheim mit insgesamt . Die Städte liegen übrigens in Deutschland.



"Kauft einfach keinen Opel mehr !!"

Das ist doch das Hauptproblem. Weil nur wenige Fahrzeuge verkauft wurden, sind die Werke nicht ausgelastet und müssen deshalb schließen.
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17.04.2013 19:28 Uhr von CommanderRitchie
 
+3 | -0
 
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@ Perisecor

Die Verluste mit Opel wurden gemacht, weil die Fahrzeuge nur im europäischen Markt verkauft werden durften. Deshalb waren die Werke auch nicht ausgelastet... Richtig.
Aber... der Opel Agila wird mittlerweile in Polen gebaut... also nix mit "Made in Germany"
Lukrativere Märkte wie Fernost (China) hat General Motors für sich selbst gesichert - deshalb auch das interne Verkaufsverbot in Fernost !!
Und... so wenige Fahrzeuge können es ja nun auch nicht gewesen sein... zeigt doch die jährliche Zulassungsstatistik ein anderes Bild.

Nein... für mich ist es schlichtweg eine Erpressung zu lasten der Bochumer Arbeitnehmer gewesen... Ist doch immer das gleiche Spiel... verzichtet auf Lohn und/oder arbeitet länger... dann dürft ihr noch ein paar Jahre Schuften. Wenn nicht... dann stürzen wir (die Manager) euch (die Arbeiter) in das soziale Elend.
Dieses Szenario kommt immer wieder vor... und dem muss ein Riegel vorgeschoben werden. Und wir - wenn nicht wir, wer sonst... - die Verbraucher - müssen deutliche Zeichen setzen !!

Deshalb bevorzuge ich zum Beispiel im Bereich Motorenöle die deutsche Marke "Liqui Moly". Kostet auch nicht mehr als die anderen schwarzen Brühen - und ist auch nicht schlechter in der Qualität. Warum dann nicht auf "Made in Germany" zurückgreifen ??!!
Der Verbraucher (Käufer) kann durch sein Kaufverhalten die Märkte beeinflussen !!
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18.04.2013 03:27 Uhr von Mustermann08
 
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Opel-Bochum ist tot, hoch lebe Opel Istanbul..

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