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Bundeswehr: Immer mehr Offiziere weigern sich, in den Krieg zu ziehen

Nach Berichten der "Bild" haben im vergangenen Jahr 91 Offiziere der Bundeswehr einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt.

Das sind rund sieben mal mehr als noch 2009. Allerdings werden auch immer mehr dieser Anträge abgewiesen. Wurde 2012 jedes dritte Gesuch abgewiesen, war es in den Jahren davor nur jedes zehnte.

Experten vermuten dahinter Taktik. Wahrscheinlich soll so vor allem jungen Offizieren der Ausstieg aus der Bundeswehr erschwert werden.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krieg, Bundeswehr, Offizier
Quelle: www.bild.de

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58 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2013 09:26 Uhr von Kanga
 
+30 | -47
 
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17.04.2013 09:32 Uhr von BoltThrower321
 
+69 | -33
 
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Keine Offiziere in meinen Augen.
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17.04.2013 09:33 Uhr von Boon
 
+113 | -18
 
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tut mir leid aber da habe ich wenig verständnis. Wenn ich berufssoldat bin, dann ist das teil meiner arbeit. Sofern also gesundheitliche gründe oder familiäre gründe nicht dagegen stehen, ist das seine pflicht.
Ein polizist kann auch nicht sagen "ich fahr nicht zu der schiesserei - das ist mir zu gefährlich".
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17.04.2013 09:39 Uhr von Kanga
 
+22 | -47
 
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17.04.2013 09:45 Uhr von atrocity
 
+62 | -25
 
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@Boon: Die Bundeswehr ist eine Verteidigungsarmee.
Es ist das eine Soldat zu werden weil man sein Land verteidigen möchte. Aber etwas ganz anderes wenn man dann ans Ende der Welt geschickt wird um irgendwelche Sinnlosen Kriege um Öl zu führen. Oder gegen "Terroristen" die es gar nicht gäbe wenn der Westen nicht dauernd scheiße in Ihren Heimatländern bauen würde.

In meinen Augen ist es die Pflicht jedes Bürgers in Uniform sich moralisch falschen Befehlen zu widersetzen. Dazu gehört auch ein Einsatz, und sei es nur zur Unterstützung, in einem Angriffskrieg. Mein Respekt für die Soldaten die sich weigern. Die anderen, die willig in den Krieg ziehen dürfen aber von mir keine Sympathien erwarten. Selber schuld.

Die Zeiten als Deutsche Soldaten ohne Befehle zu hinterfragen in den Krieg zogen sind zum Glück vorbei. Und bleiben es auch.

[ nachträglich editiert von atrocity ]
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17.04.2013 09:46 Uhr von rolk996nagelneu
 
+29 | -19
 
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Entlassung ohne Geld- und Sachbezügen, fertsch!!! Wird immer peinlicher der bewaffnete Kindergartenhaufen!!
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17.04.2013 09:46 Uhr von hopto
 
+24 | -19
 
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??? Hallo ??? - die sind Berufssoldaten - was haben die denn gedacht was man da so tut?

Immer schön Geld abfassen, aber nix dafür machen?!? - das sollte sich mal ein normal arbeitender Mensch erlauben ...

Da sieht man doch, dass die nur Ihr Studium finanzieren wollten - daher sofortige (unehrenhafte) Entlassung und Rückzahlung aller Bezüge!

[ nachträglich editiert von hopto ]
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17.04.2013 09:58 Uhr von grotesK
 
+17 | -10
 
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Ist halt doch nicht alles so wie im Computerspiel...aber Hauptsache das Studium finanziert.

Zum Glück gabs zu meiner Dienstzeit noch keinen Kriegseinsatz. Heute würde ich definitiv verweigern. U.a. auch, um nicht unter solchen Offizieren dienen zu müssen...

@atrocity:

Ich gebe Dir prinzipiell Recht. Allerdings unterstelle ich einigen wenn nicht sogar vielen dieser Offiziere weniger ein gesundes Moralverständnis, als die Tatsache, daß sie nur ein kostenloses bzw. bezahltes Studium wollten und jetzt merken, daß da auch eine "Pflicht" besteht.

[ nachträglich editiert von grotesK ]
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17.04.2013 10:10 Uhr von Klugbeutel
 
+14 | -10
 
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Auf Staatskosten bei vollem Gehalt studieren und dann den Kriegsdienst verweigern um vorzeitig aus der Verpflichtungszeit herauskommen...
Solche Schlaumeier gibt es aber nicht nur bei der Bundeswehr, in anderen Staaten, wo man in der Offiizierslaufbahn auf staatskosten studieren kann gibt es so etwas auch. Ist ja auch verlockend

[ nachträglich editiert von Klugbeutel ]
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17.04.2013 10:17 Uhr von Perisecor
 
+7 | -18
 
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17.04.2013 10:33 Uhr von grotesK
 
+2 | -1
 
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@Oberlehrer:

<<< Du kannst jederzeit "verweigern", auch nach der Dienstzeit. Das habe beispielsweise ich gemacht, aus Gewissensgründen, nach langem Abwägen. >>>

Du meinst als Reservist? Ich weiss gar nicht, ob ich das in meinem Alter noch bin ^^

Ein + für Deinen Beitrag.
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17.04.2013 10:35 Uhr von SNnewsreader
 
+5 | -3
 
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@blubb42

Man merkt dass Du kaum älter als 10 sein kannst.
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17.04.2013 10:50 Uhr von Perisecor
 
+1 | -15
 
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17.04.2013 10:51 Uhr von Pils28
 
+7 | -4
 
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Respekt. Daher brauchen wir mehr sozialkompetente Bundeswehrangehörige. Ich habe damals bei der Eignungs und Fähigkeitsfeststellung auch klar gesagt, wo für mich die Grenzen bei einem Auslandseinsatz ich, sollten diese überschritten werden, sofort den Kriegsdienst verweigere, als Offizier. Wurde damals noch lobend zur Kenntnis genommen, dass man keinesfalls stumpfer Befehlsempfänger sein soll. Wenn man einen Einsatz nicht mit eigener Überzeugung mittragen kann, dann hat man ihn zu verweigern. Wenn ich mich recht erinner, schwört man drauf Recht und Freiheit in Deutschland zu verteidigen und nicht ÖL und Gold im Rest der Welt.
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17.04.2013 10:56 Uhr von turmfalke
 
+9 | -5
 
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Ich nehme mal an das die Offiziere diese idiotischen Einsätze nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Es macht ja auch keinen Sinn anderen Völkern unsere sogenannte "Demokratie" aufzuzwingen!
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17.04.2013 11:29 Uhr von Klugbeutel
 
+8 | -3
 
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@ turmfalke

" Es macht ja auch keinen Sinn anderen Völkern unsere sogenannte "Demokratie" aufzuzwingen! "

Eigentlich ging es in allen bisherigen Auslandeinsätzen um Sicherung der Bodenschätze oder um die Geo-Strategische interessen der USA / NATO. Demokratie ist nur ein scheinheiliger Deckmantel
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17.04.2013 11:59 Uhr von lieberBiber
 
+6 | -8
 
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Grundsatz: "Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln." - Carl v. Clausewitz

Ich bin mir ziemlich sicher, daß jeder Offizier mit diesem Grundsatz vertraut ist.

Ob einem die Politik gefällt oder nicht, zu jeder Zeit unterlag das Militär der Politik. Wie kann sich da ein Soldat (besonders ein Offizier) das Recht herausnehmen, den Kriegsdienst aufgrund der derzeitigen Politik zu verweigern? Es ist nicht die Aufgabe des Soldaten die Politik zu bewerten. Allein das Bundesverfassungsgericht hat die Politik auf Legimität zu prüfen. Selbst wenn die Politik im Handeln falsch liegt, zählen ihre Aufträge trotz allem zu den Befehlen, die man trotz Unrechtmäßigkeit zu befolgen hat und erst im Nachhinein anfechten kann. Sofern z.B. keine Menschenrechtsverletzungen gefordert werden.

Der Beruf des Soldaten schließt Einsätze ganz deutlich mit ein. Es ist eine Frechheit, wenn einige zuerst die Vorzüge des Soldatenlebens genießen und dann ihre Leistung nicht erbringen. Würde man jedem Soldaten das grundsätzliche Recht einräumen die Politik in ihrer Legimität anzufechten, wo würde dies enden? Humanitäre Einsätze sind abzulehnen, weil Deutschland nicht bedroht ist? SPD-Wähler nehmen demnächst keine Aufträge mehr an, welche die schwarz-gelbe Regierung beschließt? ...?

In meinen Augen gehören besagte Soldaten degradiert, inhaftiert und letztendlich unehrenhaft entlassen.

[ nachträglich editiert von lieberBiber ]
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17.04.2013 12:04 Uhr von nur_ich
 
+5 | -6
 
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Was sind das nur für "Helden"?
Gehen zur Bundeswehr, es ist ihr Beruf. Da kann es natürlich nie passieren, das man zum Kampfeinsatz muss.
Das wäre genauso, als würde ich bei der Feuerwehr arbeiten, und mich weigern, zu einem Brand zu fahren.
Ich würde die sofort fristlos und unehrenhaft entlassen, und sie sollen zusehen wie so klarkommen. Es ist beschähmend, so etwas über die Armee meines Landes lesen zu müssen.
Früher nannte man sowas "Feigheit vor dem Feind" und wurde entsprechend geahndet.

[ nachträglich editiert von nur_ich ]
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17.04.2013 12:09 Uhr von Karlchenfan
 
+8 | -3
 
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Hab so meine Probleme mit den Motiven einiger Menschen.
Meiner unmassgeblichen Meinung nach haben wir in Afghanistan in der jetzigen Form absolut nichts verloren,weil eben vom politischen Gedanken bei der Gründung der Bundeswehr genau so etwas wie ein Auslandseinsatz in dieser Form verhindert werden sollte.
Wir stehen dort in mitten einer kriegerischen Auseinandersetzung,die wir nicht verursacht haben.Genau das dürfte nicht sein.Wäre das Ganze eine "echte" Blauhelmaktion,dann "könnte" man sich auf einen humanitären Einsatz im Nato Rahmen berufen,zur Unterstützung der Bevölkerung und eigenen NATO Verbänden. zähneknirschend.Aber einen aktiven Kampfeinsatz zur Wahrung amerikanischer Interessen lehne ich rigoros ab.
Man muss nicht jeden Alki bei seinen Phantastereien unterstützen,auch wenn er George Doubleju heißt.
Das werd ich dem Joschka Fischer nie verzeihen.
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17.04.2013 12:22 Uhr von lieberBiber
 
+1 | -9
 
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@Bleissy

Dann hast du bis heute nicht den Unterschied zwischen GWDL und SaZ verstanden, welcher im Wehrdienst vermittelt wurde. Es gibt keinen GWDL´er der in einen Auslandseinsatz geschickt wurde. Oder wollte man dich etwa zwingen?

Die SaZ leisten folgenen Eid:"Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, (so wahr mir Gott helfe).

Soldaten die ihren Auftrag nicht wahrnehmen, dienen ganz sicher nicht treu. Man könnte die Vereidigung auch lassen, wenn man den Ungehorsam sowieso akzeptiert.

[ nachträglich editiert von lieberBiber ]
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17.04.2013 13:07 Uhr von AdvancedGamer
 
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Aber ganz ehrlich, du Verpflichtest dich und erwartest dann nur in der Heimat rumzuhocken?
Die Bundeswehr ist seit jeher in jedem Krisenland zu finden, wir räumen und bauen auf.

Wenn sich in den letzten 5-10 jahren jemand verpflichtet hat, dann soll er auch in den "Krieg" ziehen, denn das ist es was der Militärdienst mit sich bringt.
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17.04.2013 13:13 Uhr von grotesK
 
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@AdvancedGamer:

<<< Die Bundeswehr ist seit jeher in jedem Krisenland zu finden, wir räumen und bauen auf. >>>

Ähm, nein. Das ging doch erst mit dem Bürgerkrieg in Jugoslawien (90er Jahre) los.
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17.04.2013 13:33 Uhr von lieberBiber
 
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@ Ghost-Rider und steffi78

Es ist interessant, wie ihr aufgrund meines Posts auf meine Haltung bezüglich des Afghanistan-Einsatzes schließt. Ich habe mich diesbezüglich gar nicht geäußert und habe es auch nicht vor. Denn darum geht es auch gar nicht. Euer Gesülze ist absolut fehl am Platz, da es hier nicht um eine Grundsatzdebatte geht.

Was Leute wie Ihr verstehen solltet, ist das man Pflichten und persönliche Einstellungen voneinander trennen kann. Jeder Soldat darf seine Meinung haben, das darf aber nicht seinen Dienst einschränken.

Ich verallgemeinere es für euch noch mehr, damit ihr mir folgen könnt. Jeder Arbeitnehmer darf über Sinn und Unsinn seiner Arbeit nachdenken, dennoch hat ein Arbeitnehmer seine Arbeit zu leisten. Auch wenn sie "gemein", "ungerechtfertigt" oder einfach "scheiße" ist. Auch ist es egal welche Motive der Arbeitgeber verfolgt.

Ich werde nicht weiter auf eure "Argumente" eingehen, da ich bei meinen Antworten (wie jetzt auch) lediglich meinen Post noch einmal vereinfacht wiedergeben müsste. Wenn ihr das von mir geschriebene nicht versteht, was ihr offensichtlich nicht tut, tut es mir leid.
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17.04.2013 14:27 Uhr von Bleifuss88
 
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@atrocity
Wo führt die Bundeswehr denn Krieg um Öl?
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17.04.2013 14:36 Uhr von Dracultepes
 
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@steffi78

""ich schwöre der Bundesrepublik Deutschland (also nicht dem LAnde USA) treu zu dienen und das recht auf Freiheit des deutschen volkes tapfer zu verteidigen (mit Sicherheit aber nicht in einem Angriffskrieg in einem fremden land wo das deutsche Volk gar nicht bedroht ist)."

Achso und nur deine Interpretation ist die richtige.

Verstehe

@lieberbiber
Ziemlich gute Beiträge

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