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Immer mehr Migranten als Patienten - Kliniken bereiten sich darauf vor

Das Gesundheitsministerium und die BKK haben einen Studie durchgeführt: "Kultursensibilität in Krankenhäusern". Es wurden Fragebögen an knapp 350 Kliniken versendet, davon machten fast 60 Kliniken bei der Studie mit.

Bei der Studie wurde festgestellt, das die Kliniken sich immer mehr auf Migranten einrichten. BKK-Chef Brücker meinte dazu: "Es gibt Qualifizierungen für Mitarbeiter. Fast überall ist fremdsprachiges Info-Material vorhanden. Meist werden Gebetsräume für Verstorbene für diverse Religionen bereit gehalten."

Der Sprecher des Katholischen Klinikums, Vassilios Psaltis, erläuterte, dass man Mitarbeiter aus fast 50 Ländern habe. Diese sind auf einer Liste eingetragen und diese hole man bei Bedarf hervor.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Krankenhaus, Medizin, Patient, Migranten
Quelle: www.derwesten.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2013 08:12 Uhr von grotesK
 
+31 | -8
 
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Hauptsache es werden bald mal Listen veröffentlicht, an welchen Kliniken noch 100% deutsch gesprochen wird. Dieses Downgraden meiner Sprache (hm, ein Anglizismus ^^) ist nervig...und das Ganze nur, damit ich korrekt verstanden werde.
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17.04.2013 08:54 Uhr von psycoman
 
+27 | -4
 
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Wozu eigentlich das Informationsmaterial in anderen Sprachen als Deutsch? Oder ist es Englisch und Französisch, falls Touristen ins Krankenhaus müssen?

Migranten sollten die Landessprache eigentlich beherrschen, sonst sind sie ins falsche Land gezogen. Soetwas lerne ich bevor ich in ein Land einwandere oder gleich danach. Wenn die schon hier geboren sind, ist das umso peinlicher. Deshalb finde ich ein deutsch-türkisches Gesundheitslexikon zwar nützlich aber irgendwie kontraproduktiv für die Integration.

Kultursensibel, heißt man kriecht anderen Leuten wieder in den Anus weil man Angst vor Rassismusvorwürfen hat und die sonst empört oder beleidigt sind?

Man kann doch nicht für jede Religion eigene Gebetsräume einrichten. Es waren vermutlich keine Buddhisten, die so etwas forderten, oder? Hoffentlich gibt es Nudeln in der Kantine, um das fleigende Spaghettimonster zu ehren.

Einige Krankenhäuser nehmen schon Rücksicht auf die Religion bei der Zimmerbelegung. Was soll man da überaupt berücksichtigen, denn Frauen werden doch sowieso nicht mit Männern auf ein Zimmer gelegt. Wenn ich krank bin, habe ich echt andere Probleme, oder?
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17.04.2013 09:38 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+5 | -12
 
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Ja und? Viele Deutsche reisen auch woanders hin weils dort günstiger ist zum Beispiel.. Also sorry aber was wir Deutschen dürfen, dürfen andere Menschen ebenfalls :)

so findet man in der Türkei viele Zahnarztpraxen, wo sehr gut Deutsch gesprochen wird, ach ja aber kaum heisst es "in Deutschland" in Verbindung mit "Ausländer",fühlt man sich gleich benachteiligt ...
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17.04.2013 09:41 Uhr von perMagna
 
+11 | -2
 
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Hab mal innem kölner KH gearbeitet, da gab es alle Fragebögen und Aufklärungsformulare auf türkisch. Einerseits traurig, dass die Integration so dermaßen gescheitert ist (oh Wunder), anderseits ist es für den KH-Betrieb einfach einfacher, die Formulare auf türkisch bereit zu halten. Der Ablauf wird beschleunigt und die Rechtssicherheit ist auch gegeben.
Aber das war für mich das beste Beispiel, dass definitiv eine Parallelgesellschaft entstanden ist, die von der Hauptgesellschaft nur nehmen möchte, aber nicht gewillt ist, auch nur die Sprache der Hauptgesellschaft zu erlernen.

Edit @ schwarzerSchlumpf, ich rede hier auf keinen Fall von Touristen, sondern von Leuten, deren älteste Krankenakte schon gar nicht mehr existiert.

[ nachträglich editiert von perMagna ]
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17.04.2013 09:53 Uhr von grotesK
 
+15 | -2
 
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@schwarzerSchlumpf:

<<< so findet man in der Türkei viele Zahnarztpraxen, wo sehr gut Deutsch gesprochen wird >>>

Vielleicht weil dort Leute arbeiten, welche hier gelebt bzw. sogar ´ne Ausbildung gemacht haben? Ich glaube nicht, daß türkische Zahnärzte und ihre Angestellten aus Liebe zu den Deutschen die Sprache extra lernen.

<<< Viele Deutsche reisen auch woanders hin weils dort günstiger ist >>>

Ja, die Deutschen bezahlen das aber dort auch selbst und zehren nicht vom dortigen System. Nur hier gibts quasi Willkommenspakete in Sachen Gesundheitssystem ohne je groß etwas eingezahlt zu haben.
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17.04.2013 10:55 Uhr von El-Diablo
 
+2 | -9
 
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Komisch, dass wen deutsche im Ausland, sind immer froh sind wenn irgendwo deutsch gesprochen wird, wenn es eine deutsche bar gibt, wenn es eine deutsche metzgerrei gibt, wenn sogar die bildzeitung eingeflogen wird, wenn zünftig deutsch gegessen werden kann.


oder man schaue sich godbye deutschland an :-)
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17.04.2013 11:06 Uhr von perMagna
 
+8 | -1
 
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El-Diablo, es geht nicht um Assimilation, sondern um Integration. Zur Integration gehört nunmal das Lernen der lingua franca das jeweiligen Landes. Kein Mensch bei klarem Verstand würde sich daran stören, wenn Einwanderer sich untereinander in ihrer eigenen Sprache unterhalten o.O Aber bei geplanten offiziellen Anlässen, wie der Gang zum Amt oder zum Arzt, sollte man wenigstens Versuchen, sich in der Landessprache zu verständigen und nicht erwarten, dass man verstanden wird oder ein Dolmetscher organisiert wird.
Selbst wenn ich in Holland bin, frage ich zunächst auf englisch, ob es in Ordnung ist, wenn ich deutsch spreche (auch wenn fast jeder Holländer deutsch spricht! Ganz im Gegenteil zu den Deutschen, die sich häufig nicht auf holländisch verständigen können)
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17.04.2013 11:53 Uhr von Klugbeutel
 
+10 | -3
 
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Deutschland ist vermutlich das einzige ideotische Land, das sich an die Ausländer anpasst.
Jedes normale Land lässt nur Leute herein, die bestimmte Kriterien erfüllen, Qualifikationen haben die Das land braucht, Sprachtests bestehen, und willig sind sich zu integrieren. All das wird geprüft, bevor jemand die Erlaubnis bekommt sich in USA, Australien, Neuseeland usw. niederzulassen.
Aber nach Deutschland dürfen die ganzen Sozialschmarotzer einreisen die nicht einmal die Deutsche Sprache lernen wollen, wozu denn auch- die haben ja nicht vor zu Arbeiten...
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17.04.2013 17:56 Uhr von MarcTaleB
 
+0 | -5
 
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Moment mal - sind Migranten keine Patienten??

;-)
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17.04.2013 18:54 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -1
 
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Ja wenn schon die Krankenkassen und die Regierung für die Einheimischen nichts mehr übrig haben , lassen sich halt jetzt die Migranten auf Staatskosten sanieren.....
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17.04.2013 19:40 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -1
 
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Das bringt ja einen Haufen Arbeit für die Mediziner, und das treibt die Wirtschaft voran.

Aber man könnte die 130 Milliarden EURO jährlich auch MIR geben, ich würde die Wirtschaft auch damit antreiben :)

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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17.04.2013 20:34 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -2
 
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@perMagna

" wie der Gang zum Amt oder zum Arzt, sollte man wenigstens Versuchen, sich in der Landessprache zu verständigen und nicht erwarten"

Sollte, könnte, stimmt.....aber gerade bei medizinischer Sprache schwierig, da braucht man schon C1 Niveau denke ich. Ob ich das in z.B in Italien binnen 5 Jahren erreichen könnte weis ich nicht, wäre aber sicher schwer.
Das auf Ämtern Amtssprache Deutsch ist ist selbstverständlich.
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17.04.2013 21:10 Uhr von Copykill*
 
+1 | -2
 
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Ja Warum auch Deutsch lernen !

Irgendwann wird Deutsch in der Schule zum Wahlfach.
Dafür ist es Pflicht 2 Sprachen aus Ländern zu lernen,
deren Migrationsanteil bei uns am höchsten ist.

Und wen sich ein Deutscher hier nicht Integrieren will,
dann ist er eben ein NAZI
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17.04.2013 22:36 Uhr von CrazyWolf1981
 
+1 | -1
 
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Material in den Sprachen derer anbieten, die hier seit Jahrzehnten leben und die Deutsche Sprache nicht beherrschen (wollen), super.
Englisch könnte ich ja noch verstehen. Wenn Ausländer hier zu Gast sind kann man normal zumindest diese Sprache voraussetzen. Aber selbst Asiaten schaffen es hier so gut es geht die Sprache zu lernen, hab hier zumindest noch nie gesehn dass sich denen jemand anpassen muss um mit ihnen klar zu kommen. Die, die hier leben lernen die Sprache, als Gast kann man sich zumindest gut in Englisch mit denen verständigen. Wenn sich nur alle so integrationsfreudig zeigen würden.

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