16.04.13 12:12 Uhr
 13.212
 

Frankreich kritisiert Deutschland: "Deutscher Vorsprung unhaltbar und gefährlich"

Frankreichs Regierung hat kritische Töne gegenüber Deutschland geäußert und die Wirtschaftspolitik hierzulande bemängelt.

Durch die Lohnzurückhaltung in Deutschland habe man sich einen Wettbewerbsvorteil verschafft.

"Der deutsche Vorsprung ist unhaltbar und gefährlich", so der französische Industrieminister Arnaud Montebourg.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft / Börse & Finanzen
Schlagworte: Deutschland, Frankreich, Kritik, Gefahr, Vorsprung
Quelle: www.welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.04.2013 12:17 Uhr von Thallian
 
+54 | -79
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
16.04.2013 12:18 Uhr von sicness66
 
+128 | -33
 
ANZEIGEN
@Thallian: Löhne zu drücken ist also "besser machen" ? Soweit ist die Gehirnwäsche schon voran geschritten...
Kommentar ansehen
16.04.2013 12:28 Uhr von Thallian
 
+52 | -16
 
ANZEIGEN
@sicness66

So habe ich das nicht gemeint - ich bin auf jeden Fall für gerechte Löhne (und einen Mindestlohn), aber die Löhne künstlich in die Höhe zu treiben, sodass unsere Waren teurer werden damit wir weniger verkaufen und die Franzosen mehr - was ja das ist, was diese hier fordern - halte ich auch für wirklich keine gute Idee.
Kommentar ansehen
16.04.2013 12:31 Uhr von Fireproof999
 
+14 | -19
 
ANZEIGEN
Thallian

Unser "reichtum" basiert auf exporten. Das Geld aus dem ausland ist schon längst bei uns
Kommentar ansehen
16.04.2013 12:33 Uhr von Renshy
 
+4 | -15
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
16.04.2013 12:35 Uhr von grandmasterchef
 
+28 | -5
 
ANZEIGEN
Wie meinte Pispers: Deutschlands Löhne wurden von Oben nach Unten durchgereicht, und wir machen nun mit unseren Preisen die anderen kaputt ;)

Dann leihen wir den Schuldner Länder noch Geld damit sie unsere Produkte kaufen und kriegen auch noch Zinsen. Tja, darum sind die nun sauer auf Deutschland.

Ja, ihr müsst euch mal vorstellen, wenn die Spanier, Portugiesen und Italiener nur kaufen würden, was sie tatsächlich brauchen. Dann wäre die dt. Wirtschaft am Boden.

Kapitalismus, Wachstum und Produktivität. Jedes Jahr mehr produzieren... nur wer soll das am Ende kaufen? Gibt doch schon mehr Handys als Einwohner in Deutschland...
Kommentar ansehen
16.04.2013 12:38 Uhr von Phyra
 
+24 | -3
 
ANZEIGEN
@thallian
die sache ist nicht, dass die loehne kuenstlich in die hoehe grtrieben werden sollen, sondern das de mit der agenda 2010 etc. die loehne kuenstlich niedrig gehalten hat eben um diesen wettbewerbsvorteil zu erhalten.
Kommentar ansehen
16.04.2013 12:46 Uhr von -bomb-
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
http://www.shortnews.de/...


das sag ich nur und wir sollen die dummen sein???
Kommentar ansehen
16.04.2013 13:01 Uhr von sicness66
 
+9 | -6
 
ANZEIGEN
@Thallian: Dann sind wir uns ja einig, dass es gerechte Löhne geben sollte in Deutschland. Aber wenn wir uns zur Zeit auf einem Gesamtlohnniveau von 1995 befinden, kann es nur eine Lösung geben. Man muss ja nicht die Löhne sofort um 20% nach oben ziehen, das wäre Unsinn, aber es ist nötig, dass sie langfristig über Inflationsniveau liegen.

Leistungsbilanzüberschüsse werden in den deutschen Medien als etwas total tolles und Merkmal wirtschaftlicher Stärke dargestellt. Aber im Grunde schauen wir hier nur auf die eine Seite der Waage ohne uns zu fragen, was auf der anderen passiert.

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
Kommentar ansehen
16.04.2013 13:08 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+7 | -19
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
16.04.2013 13:14 Uhr von Bleissy
 
+3 | -8
 
ANZEIGEN
mann mann mann bei dem grad der automatisierung werden die wahren wenn überhaupt nur geringfügig teurer
Kommentar ansehen
16.04.2013 13:29 Uhr von Katzee
 
+5 | -7
 
ANZEIGEN
Meine Familie hat Anfang der 1990er Jahre in Frankreich gelebt. Schon damals waren die Preise in Frankreich um einiges teurer als bei uns. Damals gab es den Euro noch nicht.

Ein Problem des Euros ist nun einmal, dass sehr unterschiedliche Volkswirtschaften durch die gemeinsame Währung "gleichgestellt" wurden. Nun zeigen sich die Schwierigkeiten, die dadurch entstehen, immer deutlicher. Allein durch die Anhebung unserer Löhne und Preise sind die Schwierigkeiten nicht zu beheben.

Holland ist gerade dabei, durch eine starre Steuererhöhungspolitik all jene aus dem Land zu treiben, die wirtschaftlich leistungsfähig sind. Zurück bleiben diejenigen, denen nichts anderes übrig bleibt. Wenn der Mann nicht endlich Vernunft annimmt, steht Frankreich bald auf der Liste der Euro-Zahlungsempfänger.
Kommentar ansehen
16.04.2013 14:09 Uhr von moloche
 
+7 | -10
 
ANZEIGEN
raffts halt endlich, Deutschland ist an allem Schuld.
Daran Schuld das in China ein Reissack umfällt und überhaupt an allem. Also schämt euch.


Im Ernst, ob jetzt Agenda 2010 gut oder nicht gut war könnte man nur herausfinden, wenn man mit einer Zeitmaschine zurückgehen würde, und es anders machen würde.
Das es jetzt nicht gut läuft ist klar, aber wie gut oder schlecht wäre es ohne Agenda 2010?

Leider ist die Wirtschaft keine Naturwissenschaft wo man klare Ergebnisse liefern bzw. berechnen kann. Hat schon etwas von einem chaotischen System.
Kommentar ansehen
16.04.2013 14:25 Uhr von Ich_denke_erst
 
+12 | -6
 
ANZEIGEN
Das hat doch alles wieder zwei Seiten. Deutschland war Anfang der 90er Jahre ein Traumland für Arbeitnehmer - wir hatten die 35 Std. Woche und die Gewerkschaften fabulierten von der 30 Std. Woche bei vollem Lohnausgleich. Mitte der 90er wurden Leute mit 53 Jahren und vollem Lohnausgleich in Vorruhestand geschickt. Das war übrigens unter der Regierung Kohl. Das es so nicht weitergehen konnte war auch klar - Deutschland hat zu sehr über seine Verhältnisse gelebt. Was musste dann zwangsläufig kommen? Die Agenda 2010. Um wieder wettbewerbsfähig zu werden musste das passieren. Getroffen hat es allerdings nicht mehr die Nutzniesser sondern die nachfolgende Generation.
Nun zu Frankreich - die weigern sich schon seit Jahren Strukturreformen durchzuführen - siehe Bauern. Sobald da etwas angepackt werden soll wird gewalttätig demonstriert. Und die Agrarsubventionen zahlt der deutsche Steuerzahler mit. Also Frankreich - reformiert erstmal und meckert dann!
Kommentar ansehen
16.04.2013 14:26 Uhr von Gorli
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
@ sicness66: Wir sind dadurch konkurrenzfähiger, wodurch die Wirtschaft (zumindest noch eine Weile länger) im Land bleibt. Wenn die Lohnstückkosten in China und Deutschland gleich groß sind könnte sogar die Firmenabwanderung aufhören, bis uns irgendwann (in ca 15-20 Jahren) die demographische Katastrophe einholt.

Und da liegt Frankreichs vorteil, denn die haben noch eine halbwegs gesunde Alterspyramide. Während jeder Deutsche im Jahr 2030 2 Rentner durchfüttern muss wird Frankreich warscheinlich sogar Bevölkerungsstärker sein als Deutschland.

[ nachträglich editiert von Gorli ]
Kommentar ansehen
16.04.2013 14:27 Uhr von KingPiKe
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Solches gejaule hört man ja regelmäßig.
Aber dass dieses mal das Lohndumping angesprochen wird, ist neu :)
Kommentar ansehen
16.04.2013 14:37 Uhr von fuDDel@
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Ich habe schon lange darauf gewartet. Denn was unsere Politik betreibt ist eine Subvention unserer Wirtschaft über die Löhne(Aufstocker ohne Ende und es werden immer mehr). War das nicht sogar irgendwo im EU Vertrag verboten worden damals ? Da wundert es einen dann schon, dass die anderen Länder so lange die Füße still halten.

Das interessanteste ist aber, auf der einen Seite wird davon geredet wie gut Deutschland durch die Agenda 2010 dasteht und alle bejubeln die Merkel. Und auf der anderen Seite wird auf die Agende 2010 geschimpft und alle schimpfen auf Schröder bzw. die SPD. Ist immer sehr interessant zu beobachten :-)

Gruß
Kommentar ansehen
16.04.2013 14:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
Guten Lohn gibt es immer dann, wenn man etwas macht, was kaum einer kann - und was viele suchen. Sobald man etwas tut, was eine Million andere auch können, kann sich die Firma immer den Billigsten beim Arbeitsamt abholen.
Sollte man in jungen Jahren bei Ausbildung und Jobwahl bedenken.
Kommentar ansehen
16.04.2013 15:05 Uhr von Kumobimi
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Er hat völlig Recht. Woher hat denn die Regierung so viel um es jedem anderen Land zu leihen ?
Richtig! Weils hier in der Bevölkerung, wenn dann nur bei den Spitzenverdiendern die es am Nötigsten haben(achtung Ironie) ankommt.
Kommentar ansehen
16.04.2013 15:29 Uhr von Atatuerke
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
wer oder was hält den Herr Montebourg davon ab ebenfalls die die Löhne in Frankreich zu drücken? Er kennt doch genug deutsche Sozies und andere Linke wo er sich Tipps holen kann.
Kommentar ansehen
16.04.2013 16:46 Uhr von perMagna
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
Das Problem ist einfach, das normales Leben unbezahlbar geworden ist... Kleinschaden am Auto? Kein Problem, ab 300€ gehts los. Neue Wohnung? Kein Ding, vergiss nicht ein Nettomonatsgehalt für den Makler mitzubringen, mit dem du immerhin 10 Minuten geredet hast. Volltanken? Da kommste mit nem Fuffi nicht weit. Klempner muss mal ran? Kein Thema, aber unter 100 läuft da nichts.
Ganzen Tag arbeiten? Hier haste 80€, die Hälfte davon aber bitte an Vater Staat, der will ja auch bezahlt werden.
Kommentar ansehen
16.04.2013 18:31 Uhr von Lornsen
 
+1 | -8
 
ANZEIGEN
So sind sie nun´mal, die Linken und die Sozis. Innerlich vom Neid zerfressen.
Kommentar ansehen
16.04.2013 18:56 Uhr von Gothminister
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Wettbewerb belebt doch angeblich dass Geschäft?
Mag vielleicht sein, dass wir durch die Agenda samt sinkender Löhne einige Wettbewerbsvorteile haben. Warum auch nicht? Jedes Land muss zusehen, wo es bleibt und für seine Bürger und Wirtschaftsstabilität sorgen. Das ist Aufgabe jeder Politik.

Fakt ist doch. Wir stehen in der Krise noch ziemlich gut da. Wo stehen die Franzosen und was genau haben sie für den Erhalt des Euro und für ihre Bürger getan, um auch in der Globalisierung und in anbahnenden Krisenzeiten künftig gerüstet zu sein? Und welchen Vorschlag bieten sie jetzt? Herumbarmen kann ich auch, ist keine Kunst.
Und wenn sie meinen eine EU ohne ein starkes bzw mit gedrücktem Deutschland funktionierte, würden sich sich wundern. Besonders in Krisenzeiten.

[ nachträglich editiert von Gothminister ]
Kommentar ansehen
16.04.2013 19:03 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Aus der Quelle kann man durchaus mehr machen als den Dreizeiler.
Kommentar ansehen
16.04.2013 19:50 Uhr von Brainfried
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Atatuerke

Wer ihn davon abhält willst du wissen? Schonmal gesehn wie viele dort auf die Straßen rennen, wenn nur kleine Sachen geändert wird, alles niedertrampeln und anstecken? xD

[ nachträglich editiert von Brainfried ]

Refresh |<-- <-   1-25/43   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2014 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht