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19-Jähriger überfuhr Radlerin auf Flucht vor der Polizei - Zwei Jahre Bewährung

Es geschah im August letzten Jahres in der Nähe von Weißenfels in Sachsen-Anhalt. Der 19-jährige Angelo E. aus Wilkau-Haßlau (Sachsen) fuhr ohne Führerschein und Haftpflichtversicherung, dafür aber mit geklauten Kennzeichen durch die Gegend. Ziel war Oldenburg in Niedersachsen.

Bei Weißenfels wurde dann eine Polizeistreife auf den jungen Mann aufmerksam, doch als Angelo E. dies bemerkte, gab er Gas und raste davon und die Polizei hinterher. Auf der Fluchtstrecke war auch die 63-jährige Rentnerin Edith H. mit ihrem Fahrrad unterwegs.

Angelo E. erfasste die Radlerin, welche dadurch 23 Meter durch die Luft geschleudert wurde, doch unbeeindruckt setzte der junge Mann die Fahrt fort und entkam der Polizei. Die Frau starb bei dem Unfall. Doch der junge Mann hatte gnädige Richter: zwei Jahre Jugendstrafe auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Flucht, Bewährung, Radler
Quelle: www.bild.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2013 09:31 Uhr von MegaIdiot
 
+39 | -2
 
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Hätte er ihr nur das Portemonnaie geklaut, hätte er länger einsitzen müssen.
Wegen solchen bescheuerten müssen Leute sterben, sinnlos.
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16.04.2013 09:49 Uhr von HackeSpeck
 
+39 | -3
 
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Jugendstrafe....!!!!!!!
Aber voll geschäftsfähig!!!

Dreckssystem!!!
Lebenslanges Fahrverbot und mindestens 25 Jahre Knast unter Freunden!
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16.04.2013 10:02 Uhr von Azureon
 
+21 | -0
 
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Dafür hätte er min. 10 verdient. Ohne Führerschein Auto fahren, geklaute Kennzeichen, Widerstand gegen die Staatsgewalt und dann noch jemanden zu Tode fahren.
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16.04.2013 10:03 Uhr von El_Caron
 
+2 | -2
 
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Wow. Das hätte man evtl. auch mit dem Merkmal "Verdeckung oder Ermöglichung einer Straftat" und Eventualvorsatz auf Mord diskutieren können.
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16.04.2013 10:17 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -20
 
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16.04.2013 10:44 Uhr von Azureon
 
+14 | -1
 
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@ PeterLustig: Es geht um Signalwirkung. Durch solche Urteile wird gerade jungen Leuten gezeigt, dass es nicht soooo schlimm ist, sich nicht an Regeln zu halten weil man mit einem blauen Auge davon kommt.

Ich sehe hier einfach mehrere schwere Vergehen. Fahren ohne Führerschein, vorsätzlich falsche Kennzeichen, Unfall mit Todesfolge + Fahrerflucht und Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Über die Last die der Täter nun zu tragen hat, hätte er sich Gedanken machen können, bevor er eine schwere Maschine bedient hat, die er nicht bedienen durfte. Immerhin ist deswegen ein Mensch gestorben.
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16.04.2013 10:46 Uhr von Lucianus
 
+15 | -1
 
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@Peter

Was bitte soll den bitte dieser Satz:
"Lebenslange Haft nützt wem? Richtig niemanden"

Dannach würde eine Lebenslange Haft ja niemals irgendjemandem helfen, wenn jmd. stirbt. Liesst du eigentlich nochmal was du schreibst?

Vielleicht hilft es den Kindern, Enkeln der Frau vielleicht ihrem Mann oder ihren Geschwistern, wenn sie sich auf das Rechtsystem verlassen können?

Und du erzählst hier ne sch***** von "Die Schwerste Last trägt er" ?

2 Jahre auf Bewährung ist schlicht lächerlich. (Forderungen nach Lebenslänglich natürlich auch).
Allein für die fahrt ohne Führerschein, massiv überhöhte Geschwindigkeit, Diebstahl (Fälschung) eines Kennzeichens und Flucht vor der Polizei entsprechen den 2 Jahren auf Bewährung. Den Unfall hat er billigend in kauf genommen und dafür sollte er mit mehr als Bewährung bestraft werden.
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16.04.2013 10:46 Uhr von Klugbeutel
 
+4 | -0
 
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Wenn man unter 21 ist oder viel Geld hat, kann man sich alles erlauben ohne eine richtige Strafe fürchten zu müssen - geiles System
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16.04.2013 10:47 Uhr von FlatFlow
 
+2 | -0
 
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LOL, zwei Jahre auf Bewährung für fahrlässiger Tötung, das ist ein Schnäppchen für den jungen Mann. Solche "drakonischen" Straffen werden nur in Deutschland verhängt!
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16.04.2013 10:48 Uhr von Tropan01
 
+2 | -0
 
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Also die Strafe ist zu Milde gerade Strafen halten doch davor ab Ohne Lappen und Versicherung zu fahren ein Führerschein ist ja nun nicht billig ein KFZ unterhalten auch nicht wenn jetzt jemand mal nachrechnet ...
klar geht jemand der finanziell nicht im stande istd as zu zahlen das risiko ein das dabei jemand stirbt ist ja leider keine ausnahme
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16.04.2013 10:50 Uhr von FredDurst82
 
+3 | -1
 
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hätter auf der fahrt runtergeladene musik gehört, wär die strafe höher ausgefallen.
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16.04.2013 10:53 Uhr von DoJo85
 
+3 | -0
 
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Es ist was faul im Staate Deutschland!
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16.04.2013 11:13 Uhr von grotesK
 
+1 | -0
 
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Der BRD kann es ja nur Recht sein; die arme Frau stand kurz vor der Rente. Sarkasmus - Ende...
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16.04.2013 11:35 Uhr von EvilMoe523
 
+6 | -1
 
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Früher, vor vielen Jahren, als ich noch Kind war, da haben mich meine Eltern noch gut erzogen und mir eingebläut, was passiert wenn man Drogen nimmt, raucht oder wo man landet wenn man klaut oder andere dumme Sachen macht, nämlich gaaanz lange im Gefängnis....

Hat irgendwie soweit gesessen, dass ich mir in den letzten 30 Jahren auch nichts zu Schulden kommen lassen habe, außer vielleicht mal aus versehen eine Scheibe mit dem Fußball sabotiert.

Heute kippt unsere Justiz offenbar diese pädagogischen Werte wieder indem sie jeden aggressiven Schläger oder sonstige "beratungsresistente" Kriminelle einfach weiter machen lässt und dem restlichen Pack (welches noch nicht erwischt wurde) suggeriert, dass es eh keine Konsequenzen hat in Deutschland.

Wie soll der Typ daraus lernen, dass er einen schrecklichen Fehler gemacht hat?

Und da fordere ich nicht mal Zahlen, von wegen deutlich härtere oder längere Strafen... nö... ich würde mich schon freuen, wenn die überhaupt bestraft werden.
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16.04.2013 11:42 Uhr von Lavendelle
 
+2 | -0
 
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Warum haben die Richter ihm nicht gleich noch einen Blumenstrauß geschenkt und einen Führerschein bezahlt, um ihm hinterher ein eigenes Auto zu kaufen? *Ironie aus*
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16.04.2013 12:38 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -4
 
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@Azureon
Ich gebe dir Recht dass Urteile neben der "Strafe" für den Täter auch abschreckende Wirkung für andere haben sollen und müssen. Ich habe aber auch geschrieben dass ich die Strafe für zu milde halte.

[...]Ich sehe hier einfach mehrere schwere Vergehen. Fahren ohne Führerschein, vorsätzlich falsche Kennzeichen, Unfall mit Todesfolge + Fahrerflucht und Widerstand gegen die Staatsgewalt.[...]
Bis auf den Widerstand gegen die Staatsgewalt stimme ich dir zu. Leider müsste man dann das Rechtssystem in Deutschland reformieren um "angemessene" Strafen herbeizuführen.

Man wird in Deutschland leider nur für das schlimmste Verbrechen während der Tat verurteilt.

Und dann haben wir
Fahren ohne Führerschein (Höchststrafe 1 Jahr, da Jugendstrafrecht wohl nur Geldstrafe)
Benutzen falscher Kennzeichen (Geldstrafe)
Fahrlässige Tötung (Bewährungsstrafe da Jugendstrafrecht)
Fahrerflucht (wirkt sich max. verschärfend aus, im Jugendstrafrecht gar nicht)
Widerstand gg die Staatsgewalt (nicht existent da er sich freiwillig gestellt hat, Flucht zählt nicht dazu)

Ich sag ja nicht dass man ihn nicht härter bestrafen sollte aber letzten Endes denken die meisten hier der spaziert aus dem Gerichtssaal und denkt alles ist erledigt.
Das ist in den wenigsten Fällen so!!!
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16.04.2013 12:44 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -4
 
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@Lucianus

[...]Dannach würde eine Lebenslange Haft ja niemals irgendjemandem helfen, wenn jmd. stirbt. Liesst du eigentlich nochmal was du schreibst? [...]
Tatsächlich ist es auch so, aber darum geht es hier auch gar nicht.
Es ist ein himmelweiter Unterschied ob ich sage Person X geht mir auf die Nerven und ich hauche ihm die Lebensgeister aus oder ob ich durch einen Fehler (ob fahrlässig oder nicht mala ußen vorgelassen) dafür sorge dass jemand zu Tode kommt.

[...]Vielleicht hilft es den Kindern, Enkeln der Frau vielleicht ihrem Mann oder ihren Geschwistern, wenn sie sich auf das Rechtsystem verlassen können? [...]
Sprechen wir hier von juristischer Gerechtigkeit oder emotionaler Gerechtigkeit?
Juristisch gesehen ist die Strafe im Rahmen der vorgesehenen Strafe, emotional natürlich deutlich zu milde (schrieb ich aber auch in meinem Post)


Und ebenso wie Azureon muss ich dir (leider) sagen dass es in Deutschland keine Aufsummierung der einzelnen Vergehen gibt. Sicherlich wäre es angemessen ihn nicht nur auf Bewährung zu verurteilen, allerdings widerspreche ich dir dass er für das Tötungsdelikt "straffrei" davongekommen ist. Letzten Endes ist er nämlich nur deswegen bestraft worden!
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16.04.2013 12:46 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Yourpapi
Lass die Eiweißshakes aus dem Kopf. Dein Gehirn und alles andere leidet offensichtlich darunter.
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16.04.2013 12:55 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Evil
Erklär mir mal lieber warum man heutzutage davon ausgeht dass eine Bewährungsstrafe gleichzusetzen mit einem Freispruch ist


Sicherlich wäre es hier angemessen gewesen ihn hinter Gitter zu bringen, aber es ist ja nciht so dass er freigesprochen wurde.
Und durch den Schuldspruch kommen ja jetzt weitere Klagen auf ihn zu.
Schmerzensgeld an die Hinterbliebenen etc.
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16.04.2013 12:59 Uhr von Lucianus
 
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@Peter

Primär störte mich eigentlich der kommentar "Die schwerste Last trägt er".
Ich bestreite nicht das er daran nicht zu knabbern hat aber er kannte die Dame vermutlich nicht. Es gibt also sehr wahrscheinlich Menschen die darunter deutlich mehr leiden.

Emotionale Gerechtigkeit kann nicht vergolten werden, das Auge um Auge "falsch" ist wissen wir.
Diese beiden aber gänzlich voneinander zu trennen halte ich auch für falsch.
Durch das unbedachte, falsche und rechtswiedrige Verhalten eines Menschen ist ein anderer zu Tode gekommen.
Auch, wenn ich diesem Jungen keine Absicht unterstelle. So ist er dennoch der Schuldige.
Ich benenne es ja selbst als "Unfall" allerdings finde ich hier eine Differenzierung wichtig.
Diese Differenzierung sind die Umstände die. wie du richtig sagst, leider, nicht summiert werden, hier aber sollten.
Denn mMn hat er es durch seine Aktion billigend in Kauf genommen das andere sterben und dafür ist Bewährung eine zu geringe Strafe.
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16.04.2013 13:21 Uhr von Stephan186
 
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Er hatte gefälschte Kennzeichen und entkam der Polizei? Wie wurde er dann verurteilt?




Ahhhhhh, er stellte sich der polizei! Nett, wenn einem wichtige Details erst in der Quelle offen gelegt werden, zumal in der Shortnews explizit die Frage aufkommt.

Ok Kamikaze, ein bisschen üben und vielleicht auch mal ne Quelle verwenden, welche nicht hauptsächlich der manipulation der Leserschaft gilt.

[ nachträglich editiert von Stephan186 ]
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16.04.2013 13:48 Uhr von GroundHound
 
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Da muss man sich fragen, ob Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagden der Polizei sinnvoll sind. Sie richten mehr Schaden an, als dass sie Nutzen bringen.
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16.04.2013 16:45 Uhr von Kamimaze
 
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@Stephan186:

> "Ok Kamikaze, ein bisschen üben.."

LOL! Eine News eingeliefert, und die ist auch noch gesperrt... ^^

Naja, wenn du ´ne Weile dabei bist, merkst du irgendwann auch, dass der Platz zum Formulieren einer News bei SN begrenzt ist und dass es manchmal gar nicht so einfach ist, alle Informationen darin unterzubringen...

Ok Stephan186, ein bisschen üben... ;)

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