15.04.13 18:10 Uhr
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Forscher entwickeln Nanoschwämmchen, welche jegliche Gifte aufsaugen können

Bislang muss bei jedem Gift, sei es von Schlangen, Spinnen oder Skorpionen, das entsprechende Gegengift verabreicht werden, um den Patienten zu heilen. Ein Forscherteam rund um Cheming Hu und seine Kollegen von der University of California in San Diego hat nun vielleicht eine andere Lösung gefunden.

Die Wissenschaftler haben Nanoschwämmchen entwickelt, welche Giftstoffe aufsaugen können und anschließend von der Leber abgebaut werden, ohne damit den Körper zu schädigen. Damit die Partikel nicht vom körpereigenen Abwehrsystem angegriffen werden, erhalten sie eine Hülle von roten Blutkörperchen.

Bei Versuchen mit Zellkulturen und Mäusen konnten die Forscher zeigen, wie effektiv ihre Methode ist. Gut 89 Prozent der Mäuse, die vorab mit den Nanoschwämmchen "geimpft" wurden, überlebten eine tödliche Giftdosis. Wurden die Partikel nach der Vergiftung gespritzt, überlebten 44 Prozent.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Gift, Nano, Schwamm
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2013 18:10 Uhr von blonx
 
+6 | -0
 
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Da es sich um ein neues Forschungsprojekt handelt, sind mögliche Nebenwirkungen noch nicht untersucht. Aber es ist auf jeden Fall eine interessante Idee.
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15.04.2013 19:07 Uhr von Petabyte-SSD
 
+2 | -2
 
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Und woher wissen die Partikel, was ein Gift ist?
Dasselbe mit Chlorella, das ich ab und zu nehme, woher weiss das Chlorella, was giftige Schwermetalle sind, und was nützliche Spurenelemente sind?

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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15.04.2013 22:00 Uhr von GaiusBaltar
 
+4 | -0
 
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@ Petabyte-SSD
Und woher weis dein Körper was giftig ist? Hast du nen Chromatographen eingebaut, der dir sagt was Sache ist? Oder reagieren vielleicht nur bestimmte Stoffe mit anderen und das Ergebniss ist entweder der Tod oder das Überleben.
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16.04.2013 01:17 Uhr von blonx
 
+2 | -0
 
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@ Petabyte-SSD

Konnte leider nicht alles in der News unterbringen.
Da diese Nano-Schwämmchen mit einer Hülle des roten Blutkörperchen umhüllt ist, wird es genauso von den Giften angegriffen wie jede andere Zelle. Und die Gifte greifen zuerst die Zellen in den Blutbahnen (Blutvergiftung) an, so auch die Schwämmchen. Nachdem das Gift durch die Hülle gedrungen ist, wird es von den Schwämmchen absorbiert.
Deshalb ist die Überlebensrate bei den Mäusen, die diese Nanopartikel schon im Blut hatten auch wesentlich höher als bei denen, die erst nach der Vergiftung "geimpft" wurden.

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