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Opfer-Anwalt zur Verschiebung des NSU-Prozesses: "Ich bin fassungslos und entsetzt"

Die Bekanntgabe des Oberlandesgerichts München, dass der Beginn des so genannten NSU-Prozesses verschoben wird, hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. So bezeichnete beispielsweise die Ombudsfrau der Bundesregierung für die NSU-Opfer die Entscheidung als "mittlere Katastrophe".

Angehörige der Opfer hätten bereits Urlaub genommen und Fahrkarten gekauft, um nach München zu reisen. Rechtsanwalt Mehmet Daimagüler, welcher zwei Opfer-Familien vertritt, sagte zur Verschiebung des Prozesses: "Ich bin fassungslos und entsetzt".

"Wenn das Gericht nicht verschoben hätte, hätten wir das sofort am ersten Tag beantragt", sagte dagegen Wolfgang Stahl, einer der Verteidiger von Beate Zschäpe und begrüßte damit die Entscheidung des OLG München, dass das Akkreditierungsverfahren noch einmal vorgenommen wird.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Anwalt, NSU, Verschiebung
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2013 15:45 Uhr von Katzee
 
+29 | -3
 
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Dann sollten sich die Opfer bei der sensationslüsternen Presse bedanken. Der ist es egal, wie die Opfer mit den Prozessterminen zurecht kommen. Hauptsache, die Journaille kriegt ihre Schlagzeilen. Und das Bundesverfassungsgericht grinst breit dazu.
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15.04.2013 15:49 Uhr von Kamimaze
 
+27 | -5
 
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Ja, das sehe ich auch so. Schließlich war es eine türkische Zeitung, welche mit ihrer Klage vor dem BVerfG das OLG München zu diesem Schritt gezwungen hat, seine Mandanten sollen sich bei der "Sabah" beschweren.

Was ich mich frage: was ist jetzt mit den Journalisten, welche bisher einen festen Platz hatten, bei einer neuen Akkreditierung aber womöglich leer ausgehen? Klagen die dann auch...???
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15.04.2013 15:54 Uhr von Azureon
 
+18 | -4
 
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Bedankt euch bei "Sabah"
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15.04.2013 16:23 Uhr von sooma
 
+6 | -4
 
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Falsch wiedergegeben! ^^

Die Ombudsfrau der Bundesregierung für die NSU-Opfer Barbara John ist die "mittlere Katastrophe"! (Wer hat die überhaupt bestellt?)

«Die Ombudsfrau der Bundesregierung für die NSU-Opfer und deren Angehörige, Barbara John, hat das Oberlandesgericht München aufgefordert, die Hinterbliebenen zu entschädigen. Die Hinterbliebenen der Opfer des NSU hätten für den Prozess in München Reisen und Hotelzimmer gebucht. "Auf diesen Kosten dürfen sie nicht sitzenbleiben. Die muss das Oberlandesgericht München übernehmen", sagte John der "Welt".»

http://www.epochtimes.de/...
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15.04.2013 16:27 Uhr von Kamimaze
 
+7 | -3
 
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@sooma

Ich hab das Gefühl, die "Opfer" zerfleischen sich noch selber, bevor der Prozess überhaupt begonnen hat... ;)
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15.04.2013 17:47 Uhr von citoyenMark
 
+2 | -16
 
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15.04.2013 18:03 Uhr von citoyenMark
 
+4 | -10
 
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@haberal1

Die Kommentare sind extrem unqualifiziert.
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15.04.2013 18:19 Uhr von Perisecor
 
+16 | -3
 
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@ citoyenMark

Nicht das Gericht ist für die Verschiebung verantwortlich, sondern der Gang von Sabah vor das BVerfG bzw. das Ergebnis hieraus.


Folglich soll Barbara John sich an die Sabah zwecks Entschädigung wenden. Denen liegt das Wohlergehen der Türken in Deutschland ja angeblich besonders am Herzen.
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15.04.2013 19:04 Uhr von citoyenMark
 
+1 | -11
 
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